Spielberichte

Spielberichte der letzten FCA Heimspiele

Ob Kantersieg oder torloses Kampfspiel: jedes Heimspiel in der WWK ARENA bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Lesen Sie jede Woche nach, welche Highlights das letzte Heimspiel des FC Augsburg bot. Hier finden Sie auch das Archiv der Spielberichte aller Heimspiele dieser Saison.

Bundesliga

  • FCA – SC Freiburg

    Was für ein Spiel. Der FC Augsburg trennt sich zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde 3:3 (1:1)-Unentschieden vom SC Freiburg. Augsburg war bereits nach 56 Sekunden durch Alfred Finnbogason in Führung gegangen (1.), doch Christian Günter (20.) und Doppeltorschütze Nils Petersen (48.; 65.) drehten das Spiel zugunsten der Gäste aus dem Breisgau. In einer spannenden Schlussphase erzielte Finnbogason schließlich aber noch zwei Tore zum 3:3-Endstand (90.; 90.+3).

    Im letzten Ligaspiel des Jahres 2017 nahm FCA-Cheftrainer Manuel Baum im Vergleich zur 2:3-Niederlage auf Schalke am Mittwochabend zwei Änderungen an seiner ersten Elf vor. Rani Khedira und Marcel Heller begannen für den am Sprunggelenk verletzten Kevin Danso sowie Ja-Cheol Koo, der wegen Krankheit nicht im Kader stand.

    Der FCA legte einen Blitzstart hin: 56 Sekunden waren gespielt, da überwand Alfred Finnbogason nach Vorarbeit von Caiuby Freiburgs Tormann Alexander Schwolow im zweiten Versuch – 1:0 für den FCA (1.). In der 7. Minute köpfte Michael Gregoritsch nach einer Ecke von Philipp Max den Ball rechts am Tor vorbei. Kurz darauf hatte der Österreicher das 2:0 auf dem Fuß, schoss das Leder aber aus wenigen Metern über das leere Gehäuse. Die Hausherren dominierten das Spielgeschehen in der Anfangsphase, setzten die Gäste früh unter Druck und zwangen sie so immer wieder zu Fehlern im Aufbauspiel.

    In der 20. Minute erzielte Christian Günter nach einem Doppelpass mit Marco Terrazzino mit dem ersten Schuss eiskalt den 1:1-Ausgleich. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel und ließen den Ball ruhiger durch die eigenen Reihen laufen. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit drang Yoric Ravet von der rechten Seite in den Sechzehner des FCA ein und prüfte Marwin Hitz im FCA-Tor mit einem strammen Schuss aufs kurze Eck – der Schweizer war zur Stelle und faustete den Ball zur Ecke (32.). In der Schlussphase der ersten Hälfte rettete Hitz erneut das Unentschieden gegen den Franzosen (40.). Die anschließende Ecke zog Ravet von der linken Seite auf die kurze Ecke, Hitz lenkte das Leder noch zur Seite (41.). Mit einem 1:1-Unentschieden ging es schließlich in die Kabinen.

    Dreifacher Finnbogason rettet das Unentschieden
    In der 48. Minute drehten die Gäste in Person von Nils Petersen das Spiel. Der Stürmer nickte nach einer Ecke am zweiten Pfosten aus einem Meter zur Freiburger 2:1-Führung ein. Auf der Gegenseite versuchte Marcel Heller sein Glück, traf den Ball beim Abschluss aus sechs Metern halblinker Position aber nicht richtig – rechts vorbei (50.). Die Hausherren drangen auf den Ausgleich, Finnbogason prüfte in der 56. Minute Schwolow per Kopfball. Dann legte Caglar Söyüncü Heller im Strafraum, Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Strafstoß, bemühte aber zugleich den Videobeweis (59.). Der Elfmeter wurde aber nicht gegeben, weil es vor dessen Entstehung im Mittelfeld ein Handspiel gegeben haben soll.

    Da Augsburg aufgrund des Spielstands nun weit aufrücken musste, ergaben sich Kontermöglichkeiten für die Breisgauer. Eine davon nutzte Petersen, um auf 3:1 für Freiburg zu erhöhen (65.). FCA-Trainer Manuel Baum reagierte und brachte mit Sergio Cordova (71.) und dem Ex-Freiburger Jonathan Schmid (76.) für Heller und Khedira zwei frische Offensivkräfte ins Spiel. In der 82. Minute parierte Schwolow einen 18-Meter-Schuss von Caiuby, Gregoritsch drückte das Leder nach einer Schmid-Ecke nur auf den Querbalken (85.). Die Schlussphase wurde noch hoch spannend, als Finnbogason in der 90. Minute den 2:3-Anschlusstreffer erzielte. Die Schwaben warfen in der dreiminütigen Nachspielzeit alles nach vorne und der Isländer traf schließlich zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich (90.+3.).

  • FCA – Hertha BSC

    Am zweiten Adventssonntag war Hertha BSC zu Gast in der WWK ARENA. Am Ende reichte es für den FCA trotz einer starken Leistung nur zu einem 1:1. Caiuby brachte die Fuggerstädter in der Schlussphase hochverdient in Führung, in der Nachspielzeit schlug Hertha jedoch eiskalt zu.

    FCA-Trainer Manuel Baum musste nach dem 3:1-Sieg in Mainz seine komplette rechte Seite umbauen. Daniel Opare (5. Gelbe Karte) fehlte gesperrt, Erik Thommy fiel mit einem Syndesmosebandriss aus. In der Viererkette rutschte dafür Raphael Framberger in die Mannschaft, vor ihm begann Marcel Heller. Rani Khedira, der zuletzt angeschlagen gefehlt hatte, saß zunächst auf der Bank.

    Beide Mannschaften waren in den Anfangsminuten um Struktur bemüht, aufgrund vieler Ballverluste kam jedoch zunächst nur wenig Spielfluss zustande. Nach und nach übernahm der FCA das Kommando im eigenen Haus – und hatte die große Chance zur Führung: Caiuby fing den Ball im Spielaufbau der Herthaner ab, scheiterte frei vor Rune Jarstein jedoch am Gästekeeper (10.). Nur eine Minute später tauchten die Schwaben erneut gefährlich vor dem Tor auf, Ja-Cheol Koo zielte im Anschluss an einen Freistoß allerdings etwas zu hoch.

    Pech für Augsburg: Heller scheitert an der Latte

    Die Fuggerstädter blieben die tonangebende Mannschaft, pressten hoch und hatten die Gäste gut im Griff. Ein Versuch von Maximilian Mittelstädt stellte keine Bedrohung für das Gehäuse von Torwart Marwin Hitz dar (20.). Aus dem Spiel heraus taten sich in dieser Phase beide Teams schwer zu Torchancen zu kommen, wenn dann sorgten Standards für Gefahr: Sowohl Sebastian Langkamp (21.), als auch Jeffrey Gouweleeuw auf der Gegenseite (24.) zielten etwas zu hoch. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätte sich der FCA beinahe für einen sehenswerten Angriff belohnt, Caiuby köpfte nach einer Hereingabe von Heller jedoch hauchdünn am Pfosten vorbei (31.).

    Augsburg blieb jetzt am Drücker und hatte Pech, als eine Direktabnahme von Heller, der von Framberger bedient worden war, auf dem Querbalken landete (32.). Als sich die erste Hälfte dem Ende zuneigte, drängten die Hausherren vehement auf die Führung: Heller bediente bei einem Konter Gouweleeuw, der jedoch aus guter Position verzog (39.). Kurz darauf strich ein Versuch von Gregoritsch nur ganz knapp am Gehäuse der Gäste vorbei (44.). So ging es trotz eines deutlichen Chancenübergewichts für Augsburg ohne Tore in die Kabinen.

    Caiubys Kracher sorgt für die hochverdiente Führung

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb der FCA die spielbestimmende Mannschaft. Angriff um Angriff rollte Richtung des Gästetors, die Hertha konnte nur noch selten für Entlastung sorgen. Beim finalen Pass fehlte es allerdings oft an Genauigkeit, sodass klare Chancen für die Heimelf zunächst ausblieben. Auf der Gegenseite tauchte der eingewechselte Ex-Augsburger Alexander Esswein nach einem Ballverlust des FCA in der Vorwärtsbewegung plötzlich frei vor Hitz auf, der Keeper war jedoch auf dem Posten (60.).

    Die „Alte Dame“, die mit dem Punkt zufrieden schien, stand tief und suchte nur selten den Weg nach vorne. Augsburg tat sich gegen die engmaschige Defensive der Herthaner schwer, gefährlich vors Tor zu kommen. So musste ein Standard herhalten: Zunächst konnte Jarstein einen Kopfball von Caiuby noch parieren (73.). Im Anschluss an die folgende Ecke kam der Brasilianer jedoch erneut an den Ball, ließ dem Gästekeeper keine Chance und jagte die Kugel zum 1:0 ins Netz – die hochverdiente Führung (74.).

    Berlin wachte nun auf und investierte etwas mehr nach vorne. Der FCA stand defensiv sicher, ließ kaum etwas zu – und hatte selbst Möglichkeiten auf die Vorentscheidung: Gregoritsch traf nach toller Vorarbeit von Framberger nur das Außennetz (82.), ein Versuch des eingewechselten Jonathan Schmid strich nur knapp am Kasten der Gäste vorbei (83.). Als schon alle im Stadion mit einem Heimsieg rechneten, schlug Hertha aber durch Salomon Kalou eiskalt zu: Der eingewechselte Ivorer traf nach einer Ecke zum 1:1 und sorgte so für eine Punkteteilung (90.+1).

  • FCA – VFL Wolfsburg

    Im Spiel gegen Wolfsburg wechselte FCA-Cheftrainer Manuel Baum nur einen Spieler im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen Bayern vor einer Woche: Erik Thommy begann anstatt Marcel Heller. Für Thommy war es der erste Startelf-Einsatz in seiner Bundesliga-Karriere. Ein Wiedersehen gab es auf dem grünen Rasen mit Ex-FCA-Kapitän Paul Verhaegh, der vor seinem Wechsel nach Wolfsburg im Sommer sieben Jahre das rot-grün-weiße Trikot trug.

    Die Hausherren legten von der ersten Minute den Vorwärtsgang ein und unterbanden den Spielaufbau der Wolfsburger früh. Bereits in der 4. Minute kam Daniel Baier nach einem Einwurf auf der rechten Seite am Strafraumrand das erste Mal zum Abschluss, der allerdings zur leichten Beute für VfL-Torwart Koen Casteels wurde. Nach einer Viertelstunde Spielzeit wurde Alfred Finnbogason steil geschickt und zog im Sechzehner aus spitzem Winkel ab. Der Ball strich – noch leicht abgefälscht – am linken Pfosten vorbei ins Aus.

    Der FCA machte das Spiel, während die Gäste seit der 11. Minute nach der Roten Karte für Maximilian Arnold nur noch zu zehnt auf dem Platz standen. Wolfsburg zog sich in die eigene Hälfte zurück und setzte mit schnellen Kontern vereinzelt Nadelstiche. Wie in der 21. Minute, als Mario Gomez von der rechten Seite auf den Elfmeterpunkt flankte und Divock Origi das Leder mit dem Kopf nur knapp verpasste.

    Augsburg versuchte immer wieder über die Außen die kompakte Wolfsburger Abwehr zu knacken – vergeblich. Schließlich spielte Jeffrey Gouweleeuw von links einen langen Ball auf Michael Gregoritsch, der aus halbrechter Position das Leder per Dropkick aus elf Metern über das gegnerische Gehäuse jagte (34.). Dann die Riesenchance für den FCA: Nach einem Augsburger Konter landete der Ball bei Finnbogason, der alleine vor Casteels auftauchte. Der Isländer scheiterte jedoch am herausgeilten Gästetorwart.

    Im direkten Gegenzug erzielte Daniel Didavi die 1:0-Führung für die Wölfe, da Marwin Hitz den harmlosen Distanzschuss des Wolfsburger Offensivmanns unglücklich ins eigene Tor lenkte. Caiuby hatte zwar noch vor der Halbzeitpause die Gelegenheit zum Ausgleich, sein Versuch aus sieben Metern landete aber nur am Außennetz. Mit einem 0:1-Rückstand ging es für den FCA in die Kabine.

    Finnbogason krönte Augsburger Offensivbemühungen

    Die Gastgeber drängten zu Beginn der zweiten Halbzeit auf das 1:1, das Gregoritsch in der 51. Minute auch erzielte. Kurz zuvor hatte der Österreicher den Ball aus elf Metern noch etwas überhastet über das Gästetor geschossen (49.). Wolfsburg konnte nur gelegentlich für Entlastung sorgen, einen 17-Meter-Schuss von Origi parierte Hitz gut (59.). Im Anschluss an einen Eckball konterte Augsburg mit Fünf-gegen-Eins, im Wolfsburger Strafraum kam Caiuby dann nach einer Berührung durch Casteels vor dem Abschluss zu Fall (60.). Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte zunächst auf den Elfmeterpunkt, revidierte seine Entscheidung aber nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten (61.).

    In der 71. Minute fälschte Ja-Cheol Koo einen Schuss von Caiuby vom Strafraumrand noch ab, das Leder ging am rechten Torpfosten vorbei ins Aus. Auf der Gegenseite prüfte Yunus Malli nach einer Flanke von Paul Verhaegh Hitz aus elf Metern per Kopf. Schließlich drehte Augsburg die Partie, Finnbogason krönte mit dem 2:1 für den FCA die vielen Offensivbemühungen der Schwaben (78.).

    Die Gäste machten in der Schlussphase hinten auf und gingen volles Risiko. Fünf Minuten vor Spielende schlenzte Koo den Ball aus 20 Metern nur denkbar knapp über die Querlatte des Wolfsburger Gehäuses (85.). Letztlich blieb es beim verdienten 2:1-Heimerfolg für den FCA.

  • FCA – Bayer 04 Leverkusen

    Der FC Augsburg hat am 11. Spieltag im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen 1:1 (0:0) gespielt. Die Gäste gingen kurz nach der Halbzeitpause durch Kevin Volland in Führung (47.), Kevin Danso sorgte nur wenige Minuten später für den 1:1-Endstand (49.).

    Im Vergleich zum 3:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen vor einer Woche musste FCA-Cheftrainer Manuel Baum in der Partie gegen Leverkusen seine erste Elf auf einer Position umstellen. Alfred Finnbogason saß aufgrund muskulärer Probleme nur auf der Ersatzbank, für ihn stand Ja-Cheol Koo in der Anfangsformation. Michael Gregorotisch rückte dafür in die Sturmspitze.

    Beide Mannschaften suchten in den ersten Minuten der Partie den schnellen Weg vors gegnerische Tor. Der erste Warnschuss der Werkself ließ nicht lange auf sich warten: Leon Patrick Bailey setzte sich in der 5. Minute auf der rechten Außenbahn durch, zog dann nach innen und prüfte Marwin Hitz mit einem Schuss aus 17 Metern zentraler Position. Der Schweizer faustete den Ball aus der Gefahrenzone. Die Gäste setzten sich zunehmend in der Hälfte der Hausherren fest, der FCA trat eher nach Fehlpässen von Leverkusen offensiv in Erscheinung.

    Nach einem Foul von Daniel Opare an Julian Brandt brachte der Gefoulte den fälligen Freistoß auf den langen Pfosten, wo sich Jonathan Tah gegen Kevin Danso durchsetzte und den Ball knapp links vorbeiköpfte (19.). Auf der Gegenseite kam Michael Gregoritsch am linken Strafraumeck an das Leder, fackelte nicht lange und zielte hoch auf das kurze Eck. Der Ball flog gut einen halben Meter neben den Pfosten (23.). Dann lief Philipp Max bei einem Konter auf der linken Seite auf und davon und flankte in den Rückraum auf Gregoritsch, der mit seinem Kopfball aus 15 Metern Bernd Leno im Leverkusen-Tor allerdings nicht genügend in Bedrängnis bringen konnte (33.).

    Der FCA tauchte nun immer öfters gefährlich vor dem Gehäuse der Werkself auf, echte Torchancen blieben aber weiterhin Mangelware. Aufregung gab es dann in der WWK ARENA in der 40. Minute, als Panagiotis Retsos im Strafraum der Gäste den Ball an die Hand bekam. Schiedsrichter Christian Dingert entschied zunächst auf Strafstoß, nach Rücksprache mit dem Video-Schiedsrichter wurde der Elfmeter aber doch nicht gegeben. In der dreiminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzte Bailey einen Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp links neben das FCA-Gehäuse (45.+1). Torlos ging es schließlich in die Kabinen.

    Blitzstart in Halbzeit zwei

    Kalt erwischt wurden die Fuggerstädter gleich zu Beginn der zweiten Hälfte: Nach einem Abwehrschnitzer jagte Kevin Volland den Ball aus 15 Metern unter den Querbalken zur 1:0-Führung für die Gäste (47.). Doch die Antwort der Gastgeber erfolgte postwendend. Gregoritsch köpfte eine Max-Ecke zunächst an die Latte, aber Danso stand goldrichtig und nickte den zweiten Ball aus einem Meter zum 1:1-Ausgleich über die Torlinie – das erste Bundesliga-Tor des Österreichers (49.).

    Nach dem Blitzstart war die Luft erst mal etwas raus aus der Partie, ehe Caiuby in der 64. Minute nach einer mustergültigen Flanke von Marcel Heller von der rechten Seite das Spielgerät an den rechten Pfosten köpfte. Der FCA nahm nun allmählich wieder Fahrt auf, doch auch die Werkself blieb gefährlich. In der Schlussphase brachte Trainer Manuel Baum mit Erik Thommy für Marcel Heller noch eine frische Offensivkraft aufs Feld (74.), ein weiteres Tor wollte jedoch auf keiner Seite mehr fallen. Das Spiel endete letztlich mit einem 1:1-Unentschieden.

  • FCA – Hannover 96

    Der FC Augsburg hat das Heimspiel gegen Hannover 96 1:2 (1:0) verloren. Michael Gregoritsch hatte den FCA in der ersten Hälfte in Front geschossen (33.), der eingewechselte Niclas Füllkrug drehte mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit (77., 90.) allerdings die Partie noch zugunsten der Niedersachsen.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm nach dem Punktgewinn in Hoffenheim vor einer Woche in der Partie gegen Hannover drei Änderungen an der ersten Elf vor: Rani Khedira, Jonathan Schmid und Michael Gregoritsch begannen für Martin Hinteregger (Sprunggelenk-OP), Ja-Cheol Koo und Marcel Heller. Ein Wiedersehen gab es auf dem Rasen mit Ex-FCA-Spieler Matthias Ostrzolek.

    Die Gastgeber machten gleich von Beginn an mächtig Dampf. In der 3. Minute setzte sich Caiuby gegen seinen Gegenspieler durch, drang in den Sechzehner der Niedersachsen ein und schloss ab – knapp rechts vorbei. Kurz darauf traf Alfred Finnbogason, der von Michael Gregoritsch geschickt worden war, nur das Außennetz des Gästetors. Dann fasste sich der Österreicher selbst ein Herz und zog aus der Distanz ab. Tschauner ließ den Ball nach vorne abprallen, Waldemar Anton klärte zur Ecke (10.). Von Hannover war in der Anfangsphase offensiv kaum etwas zu sehen. Der FCA spielte wie gewohnt nach Ballgewinn blitzschnell nach vorne und sorgte so für einiges an Torgefahr.

    In der 33. Minute war es erneut Gregoritsch, der aus der zweiten Reihe einfach mal draufhielt. Der Ball wurde von Julian Korb noch abgefälscht und senkte sich in hohem Bogen über Tschauner hinweg ins Gästegehäuse – bereits das 3. Saisontor des Offensivspielers. Bei einem strammen Schuss von Caiuby war der Hannover-Torwart schließlich zur Stelle und faustete das Leder weg (37.). Mit einer 1:0-Führung für den FCA ging es in die Kabine.

    Hannover im zweiten Durchgang zielstrebiger

    Kurz nach Wiederanpfiff flankte Caiuby von der linken Seite in die Mitte, wo Jonathan Schmid das Leder aus kurzer Distanz über den Querbalken jagte (47.). Dann hatte der Brasilianer selbst eine Doppelchance: Der erste Schuss wurde von Salif Sané geblockt, den zweiten Versuch parierte Tschauner (49.). Die Gäste waren in der zweiten Hälfte zwar zielstrebiger, ohne allerdings zwingende Torchancen zu kreieren. In der 67. Minute allerdings prüfte Ihlas Bebou Marwin Hitz mit einem Schuss aufs kurze Eck.

    Aus dem Nichts dann der Ausgleich für die Niedersachsen: Eine Flanke von Korb landete beim eingewechselten Niclas Füllkrug, der aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich für Hannover einnetzte (77.). Die Schlussphase wurde nun zum offenen Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. In der 82. Minute bewahrte Hitz mit einer Riesentat Augsburg vor einem Rückstand, auf der Gegenseite hatte Ja-Cheol Koo aus sieben Metern die Chance zur erneuten Führung für den FCA. Doch Füllkrug drehte mit seinem Last-Minute-Treffer die Partie letzlich noch zugunsten der Gäste (90.).

    In den vier Minuten Nachspielzeit warfen die Fuggerstädter nochmal alles nach vorne, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

  • FCA – Borussia Dortmund

    Nach fünf Spielen ohne Niederlage verlor der FC Augsburg im Heimspiel gegen Borussia Dortmund 1:2 (1:2). Der BVB ging durch Andrij Jarmolenko (4.) früh in Führung, Caiuby glich kurz darauf für Augsburg aus (11.). Doch Shinji Kagawa sorgte noch in der ersten Hälfte für den 2:1-Siegtreffer für Dortmund (23.).

    Im Vergleich zum torlosen Unentschieden in Stuttgart vor einer Woche nahm FCA-Cheftrainer Manuel Baum zwei Veränderungen an seiner ersten Elf vor. Daniel Baier kehrte nach seiner Sperre wieder in die Anfangsformation zurück, für den Kapitän musste Gojko Kacar weichen. Außerdem begann Michael Gregoritsch für Ja-Cheol Koo.

    Die erste Gelegenheit in der Partie hatten die Gastgeber. Marcel Heller flankte unbedrängt in den Dortmunder Strafraum, wo Alfred Finnbogason per Kopfball Roman Bürki prüfte (3.). Im direkten Gegenzug musste Marwin Hitz bei einem Konter der Gäste in höchster Not zur Ecke klären. Diese landete schließlich im Fünfer bei Andrij Jarmolenko, der aus dem Getümmel heraus mit der Hacke zur Führung für den BVB einnetzte (4.).

    Dieses frühe 1:0 wirkte für die Hausherren wie ein Weckruf, denn in der 11. Minute köpfte Caiuby nach einer Flanke von Philipp Max unbedrängt aus wenigen Metern zum 1:1-Ausgleich in die Maschen – der zweite Saisontreffer des Brasilianers. Kurz darauf hatte Pierre-Emerick Aubameyang das 2:1 für Dortmund auf dem Fuß, scheiterte mit seinem wuchtigen Schuss aus zwölf Metern aber am gut aufgelegten Hitz (15.).

    Dortmund tauchte ein ums andere Mal gefährlich im Sechzehner des FCA auf. Aubameyang nutzte ein Missverständnis zwischen Martin Hinteregger und Max und legte im Strafraum auf Yarmolenko zurück. Der Ukrainer bediente Shinji Kagawa, der das Leder aus 13 Metern über Hitz hinweg sehenswert ins Tor zur erneuten Führung für die Gäste lupfte (23.). Nach einem Foul von Daniel Opare an Christian Pulisic nahe der linken Eckfahne brachte Kagawa den fälligen Freistoß gefährlich vors Tor. Der Ball strich, noch leicht abgefälscht, nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei ins Aus (28.).

    Bei der nächsten guten Offensivaktion des BVB spielte Marc Bartra einen langen Pass in die Spitze zu Aubameyang, der völlig allein auf Hitz zu lief (32.). Doch beim Abschluss leistete sich der Gabuner einen Übersteiger zuviel, so dass der Schweizer im Augsburg-Tor diese Riesenchance für die Gäste vereiteln konnte. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause musste sich Hitz bei einem Schuss von Dahoud aus neun Metern lang machen, da Hinteregger den Ball noch abgefälscht hatte (43.). Bevor Schiedsrichter Marco Fritz die erste Halbzeit abpfiff, vergab Kagawa aus aussichtsreicher Position eine weitere Gelegenheit zum 3:1 für Dortmund (45.+2). Mit dem knappen 1:2-Rückstand ging es für den FCA in die Kabine.

    Der FCA hatte sich einiges für die zweite Hälfte vorgenommen, wollte unbedingt mindestens einen Punkt aus diesem Spiel mitnehmen. In der 53. Minute rauschte ein Volleyschuss von Daniel Baier nur knapp über das Dortmunder Gehäuse. Sechs Minuten später verhinderte Bürki bei einem Kopfball von Caiuby im Anschluss an eine Ecke den 2:2-Ausgleich (59.). Augsburg war jetzt am Drücker, von den in der ersten Halbzeit noch so dominanten Gästen kam kaum noch etwas. Nach einer Max-Flanke probierte es Michael Gregoritsch per Kopf, aber Bürki war erneut zur Stelle (66.).

    Schließlich setzte der FCA alles auf die offensive Karte, Manuel Baum brachte mit Sergio Cordova (für Gregoritsch) in der 67. Minute einen zweiten Stürmer ins Spiel. Zwischendurch hatten auch die Gäste noch eine Gelegenheit: Aubameyang scheiterte mit einem Kopfball aus sieben Metern erneut an Hitz, der mit der Faust klärte (71.). Dann entschied der Schiedsrichter aufgrund eines Videobeweises auf Strafstoß für Dortmund: Lukasz Pisczek soll bei einem Dortmunder Freistoß im Augsburger Strafraum zu Fall gekommen sein. Aubameyang trat an und fand in Hitz seinen Meister (79.).

    Der FCA setzte zur Schlussoffensive vor heimischer Kulisse an und warf alles nach vorne. Die Führungs des BVB wackelte gewaltig. In der letzten Minute der regulären Spielzeit war Caiuby bei seinem Schuss ohne Fortune (90.), dann strich eine Flanke von Max denkbar knapp am langen Pfosten vorbei (90.+2). Auf der anderen Seite verhinderte Opare mit einem mutigen Tackling gegen Aubameyang die Entscheidung für Dortmund (90.+3). Letztlich retteten die Gäste die knappe 2:1-Führung über die Zeit und Augsburg wurde für sein Riesenspiel nicht mehr mit einem Punkt belohnt.

  • FCA – RB Leipzig

    Dienstagabend, Flutlichtspiel. In der englischen Woche hat der FC Augsburg den dritten Sieg in Folge eingefahren und gegen Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Neuzugang Michael Gregoritsch.

    Eine Premiere gab es in der WWK ARENA bereits vor der Partie: Gegen 18.00 Uhr erstrahlte erstmals die neue Leuchtfassade der Arena, die in den vergangenen Monaten auf Initiative des Hauptsponsors und Namensgebers WWK Versicherungen montiert wurde.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm im Gegensatz zum 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt zwei Änderungen in der Startelf vor: Für Ja-Cheol Koo stand der Österreicher Michael Gregoritsch auf dem Platz, Jan Moravek ersetzte Marcel Heller. Ein besonderes Spiel war es außerdem für Rani Khedira, der vor der Saison nach drei Jahren in Leipzig zum FC Augsburg wechselte und weiterhin viele Freundschaften in Leipzig pflegt.

    Die Fuggerstädter legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein und drängten die Gäste aus Leipzig in die Defensive. Nach einem hohen Ball fasste Gästetorhüter Yvon Mvogo Nganome am Ball vorbei, den Abpraller konnte Michael Gregoritsch aber nicht im Tor unterbringen. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball aber bereits im Netz der Gäste: Caiuby machte sich nach einem Ballgewinn an der Mittellinie auf und davon, seinen Querpass auf Alfred Finnbogason konnte ein Verteidiger zwar noch ablenken, doch der Isländer erkämpfte sich den Ball, legte auf den mitgelaufenen Gregoritsch ab, der sich die Chance nicht entgehen ließ und aus kurzer Distanz seinen ersten Pflichtspieltreffer im FCA-Trikot erzielte (4.).

    Das Team von Manuel Baum ließ jetzt nicht locker und erspielte sich mit der Führung im Rücken weitere Einschussmöglichkeiten. Nach einer schönen Kombination zwischen Finnbogason und Gregoritsch fasste sich der Österreicher ein Herz und zog vom Strafraumeck ab – knapp am langen Eck vorbei (12.). Auf der anderen Seite war Marwin Hitz ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft bei einem Torabschluss von Timo Werner (14.). Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams mit offenem Visier agierten. Doch sowohl ein Fernschuss von Marcel Sabitzer (20.) als auch von Daniel Baier nach einer Ecke (23.) flogen knapp am Tor vorbei.

    Werner aus kurzer Distanz, Hitz bleibt Sieger

    Gefährlich wurde es dann noch einmal nach 25 gespielten Minuten vor dem Gehäuse von Marwin Hitz. Der Ball fand von einem Augsburger Verteidiger den Weg zu Timo Werner, der aus zwei Metern Hitz mit der Fußspitze überwinden wollte, doch der Leipziger blieb in diesem Duell nur zweiter Sieger. Nachdem auch ein abgefälschter Fernschuss von Martin Hinteregger nicht den Weg ins Tor fand (38.), ging es mit der mehr als verdienten Führung in einer hochklassigen Bundesliga-Begegnung in die Pause.

    Die Gäste aus Leipzig erhöhten nach dem Seitenwechsel das Risiko, verteidigten weit vor dem eigenen Tor und gaben dem FCA so die Möglichkeit auf Konter. Dabei konnte erneut Caiuby der Verteidigung der Gäste entwischen und steckte im Strafraum mustergültig auf den mitgelaufenen Philipp Max durch, der allerdings mit einem strammen Schuss am stark reagierenden Mvogo Nganoma scheiterte (50.). Doch auch wenn die Leipziger nun mehr Ballbesitz verzeichnen konnten, am Strafraum der Fuggerstädter war weiterhin Endstation. Lediglich bei einem Distanzschutz von Diego Demme musste Marwin Hitz sein ganzes Können aufweisen (62.).

    Leipzig drängt auf Ausgleich

    In der Schlussviertelstunde schnürten die Gäste den FC Augsburg immer mehr in der eigenen Hälfte ein und kamen durch den eingwechselten Angreifer Emil Forsberg zu einer weiteren Chance. Der Däne zielte allerdings daneben (75.). Die Fuggerstädter versuchten, sich über schnell vorgetragene Konter zu berfreien und hätten so beinahe das vorentscheidende 2:0 erzielt. Doch eine Flanke von Daniel Opare konnte Marcel Heller freistehend per Kopf nicht im Tor der Gäste unterbringen (84.). Nachdem anschließend auch in der dreiminütigen Nachspielzeit kein Treffer mehr fiel, wurden die Augsburger vom Schlusspiff erlöst und bejubelten den dritten Sieg in Folge.

  • FCA – 1. FC Köln

    Der FC Augsburg hat am 3. Spieltag der neuen Bundesligasaison den ersten Heimdreier eingefahren. Die Schwaben bezwangen den 1. FC Köln 3:0 (2:0). Die drei Tore für die Fuggerstädter erzielte Alfred Finnbogason (22., 32., 90.+4).

    Beim FCA begannen im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Mönchengladbach vor der Länderspielpause Daniel Opare, Marcel Heller und Rani Khedira für Raphael Framberger, Ja-Cheol Koo und Jonathan Schmid.

    Die Gäste waren in den ersten Minuten die aktivere Mannschaft, suchten immer wieder den Weg vors Tor der Hausherren. Doch dann verlor Jonas Hector in der eigenen Hälfte den Ball, Augsburg konterte über die rechte Seite bis in den Strafraum, wo Frederik Sörensen die brenzlige Situation für Köln schließlich klären konnte. In der 13. Minute versuchte es Michael Gregoritsch mit einem Schuss aus der Distanz, sein Aufsetzer stellte für Timo Horn im Kölner Tor jedoch kein Problem dar. Auf der Gegenseite zog Yuya Osako aus 20 Metern zentraler Position ab, aber der Schuss des Japaners wurde von einem Augsburger noch geblockt (16.).

    Dann flankte Philipp Max von der linken Seite in den Strafraum, wo Alfred Finnbogason goldrichtig stand und Horn per Kopfball keine Chance ließ – 1:0 für den FCA (22.). Kurz zuvor hatte der Isländer bereits die Chance zur Führung, nachdem er im Anschluss an einen Freistoß von Caiuby bedient worden war, aber nicht mehr kontrolliert abschließen konnte (20.). Die Antwort der Kölner: Bittencourt erhielt an der Strafraumgrenze den Ball und schloss mit links ab – daneben (26.). Der FCA hatte in der 31. Minute Riesenglück nicht das 1:1 zu kassieren: Martin Hinteregger verlor in der eigenen Hälfte den Ball an Jhon Cordoba, der auf einmal frei vor Hitz auftauchte. Anstatt aber an Marwin Hitz vorbei ins Tor zu schießen, bediente der Kölner Osaka, der allerdings nicht mehr an den Ball kam und so die Riesenchance zum Ausgleich vergab.

    Diese Nachlässigkeit der Gäste mit den eigenen Chancen wurde von Augsburg postwendend bestraft, Finnbogason erhöhte in der 32. Minute per Foulelfmeter auf 2:0, nachdem Hector Marcel Heller im eigenen Sechzehner zu Fall gebracht hatte. Der FCA ließ es nun mit der 2:0-Führung etwas ruhiger angehen und ließ Köln agieren. Eine Minute vor der Halbzeit (44.) brachte Daniel Opare das Leder von der rechten Seite in den Fünfmeterraum, wo Finnbogason verpasste und Sörensen den Ball beinahe ins eigene Tor bugsierte (44.). Dann ging es in für beide Mannschaften in die Pause.

    Köln bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

    Der FCA kam besser in den zweiten Durchgang und erhielt wieder viel Platz in der Offensive. In der 56. Minute konterte der FCA nach einem Kölner Ballverlust über Gregoritsch, der schließlich Heller bediente. Der Ex-Darmstädter legte sich dann den Ball zu weit vor, so dass die gute Gelegenheit vertan wurde. Auch wenn Köln durchaus bemüht war, den Anschlusstreffer zu erzielen, so waren die Gäste vorne doch zu harmlos, um die starke FCA-Defensive ins Wanken zu bringen. Ein 20-Meter-Flachschuss von Bittencourt wurde zur sicheren Beute von Hitz (62.).

    Köln setzte in der Schlussphase alles auf die offensive Karte, was den Gastgebern Räume zum Kontern bot. In der 75. Minute landete nach einem Augsburger Konter ein Schuss von Finnbogason aus spitzem Winkel nur am Außennetz. Aber Köln gab sich nicht auf, Simon Zoller kam im Strafraum an den Ball und zog direkt ab – Jeffrey Gouweleeuw lenkte den Schuss mit seinem Fuß noch über den Querbalken (80.). Dann jagte der in der zweiten Hälfte eingewechselte Sehrou Guirassy den Ball aus wenigen Metern über das FCA-Gehäuse – Schiedsrichter Tobias Stieler pfiff die Aktion wegen Abseitsposition allerdings ab (85.).

    Nachdem Hitz dazu bei einem Schuss von Cordoba noch stark parierte (90.+3), sorgte Finnbogason in der Nachspielzeit mit seinem dritten Tor in der Partie schließlich für den verdienten 3:0-Endstand (90.+4). Nach einer Kölner Chance konterte der FCA über den eingewechselten Sergio Cordova. Sein Abschluss landete am Pfosten, Finnbogason veredelt dann vor dem leeren Tor.

  • FCA – VFL Borussia Mönchengladbach

    Der FC Augsburg hat sich im ersten Heimspiel der neuen Saison ein 2:2 (1:2)-Unentschieden erkämpft. Alfred Finnbogason hatte mit einem Rekordtor nach 36 Sekunden den FCA in Führung geschossen, Denis Zakaria und Oscar Wendt drehten die Partie allerdings noch in der ersten Hälfte zugunsten Borussia Mönchengladbachs. Kurz vor Spielende sorgte der eingewechselte Sergio Cordova für den 2:2-Endstand.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum vertraute zum Heimspielauftakt gegen Mönchengladbach derselben Elf, die vor einer Woche beim Hamburger SV 0:1 verloren hatte. Ein besonderes Spiel war die Partie für Martin Hinteregger, der gegen seinen ehemaligen Verein spielte. Auf Seiten der Gästemannschaft kehrte Ex-FCA-Spieler Ibrahima Traoré an den Lech zurück.

    Augsburg legte gegen die Gäste vom Niederrhein einen Blitzstart hin. Bereits nach 36 Sekunden zappelte das Leder im Netz der Fohlen, Alfred Finnbogason hatte aus elf Metern mit links zur Führung für den FCA eingeschossen. Damit übertraf der Isländer sogar seinen Torrekord aus der Vorsaison, wo er gegen Wolfsburg nach 46 Sekunden erfolgreich gewesen war. Wenige Minuten später zog Jonathan Schmid nach Vorarbeit von Finnbogason aus 16 Metern direkt ab, Jannick Vestergaard lenkte den Schuss noch zur Ecke ab (7.).

    Die Antwort von Gladbach ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem Doppelpass mit Lars Stindl lief Denis Zakaria alleine auf seinen Landsmann Marwin Hitz zu und schloss eiskalt ab – 1:1. Gladbach weiter am Drücker: Nach einer hohen Hereingabe schoss Oscar Wendt aus dem Rückraum über das FCA-Gehäuse (11.). Die FCA-Defensive hatte in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, um die Angriffsbemühungen der Gäste abzuwehren. Nachdem sich die Schwaben vom Druck der Gäste ein wenig befreit hatten, tauchten sie in der Folge einige Male aussichtsreich vor dem Gladbacher Gehäuse auf, ohne allerdings echte Torchancen kreieren zu können.

    Nach einer halben Stunde Spielzeit setzte sich Raffael in einer temporeichen Partie bis in den gegnerischen Sechzehner durch, legte dort für Patrick Herrmann auf, dessen Schuss Hitz nicht festhalten konnte. Wendt stand goldrichtig und köpfte zur 2:1-Führung für die Gäste in die Maschen (30.). Zuvor war Finnbogason nach einem Steilpass alleine auf Torwart Yann Sommer zugelaufen, aber der Schuss des Stürmers war letztlich kein Problem für den Schweizer Torhüter in Diensten der Borussia (29.).

    In der 41. Minute zog Thorgan Hazard im Fünfer aus spitzem Winkel ab, traf aber nur den Innenpfosten des Augsburger Tores. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Finnbogason den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber aus wenigen Metern (43.). Mit einem 1:2-Rückstand aus Augsburger Sicht ging es in die Kabinen.

    Wie bereits im ersten Durchgang machte der FCA in den ersten Minuten der zweiten Hälfte viel Dampf. Zunächst köpfte Michael Gregoritsch nach einer Flanke von Philipp Max knapp über das Gästetor (47.), dann lenkte Sommer einen 25-Meter-Schuss von Finnbogason mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken (48.) und schließlich prüfte auch noch Daniel Baier den Gladbacher Torhüter (49.). In der 50. Minute landete ein Kopfball von Caiuby im Anschluss an eine Ecke neben dem Tor (50.).

    Augsburg war weiter spielbestimmend, Gladbach blieb bei Kontern gefährlich. In der 64. Minute wurde es wieder gefährlich vor dem Gladbacher Gehäuse. Nach Vorarbeit von Finnbogason stand Schmid allein vor Torhüter Sommer, der in höchster Not die 2:1-Gästeführung gegen Schmid rettete (64.).

    FCA drängte leidenschaftlich auf den Ausgleich

    Mit drei frischen Kräften läutete Manuel Baum die Schlussphase ein – mit Erfolg (76.). Zunächst strich ein Kopfball von Martin Hinteregger knapp am Tor der Fohlen vorbei (77.), dann klärte Vestergaard im eigenen Fünfer eine brenzlige Situation für seine Mannschaft (78.). Mit viel Engagement und Leidenschaft drängte Augsburg auf den Ausgleich, drei Minuten vor Spielende köpfte Heller Sommer den Ball in die Arme (87.). Dann wurden die Offensivbemühungen des FCA schließlich von Erfolg gekrönt, der eingewechselte Serio Cordova versenkte den Ball aus wenigen Metern im gegnerischen Tor zum 2:2 (89.). Hinteregger hatte in der Nachspielzeit sogar noch das Siegtor auf dem Kopf, traf aber aus aussichtsreicher Position das Tor nicht (90.+1.).