Spielberichte

Spielberichte der letzten FCA Heimspiele

Ob Kantersieg oder torloses Kampfspiel: jedes Heimspiel in der WWK ARENA bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Lesen Sie jede Woche nach, welche Highlights das letzte Heimspiel des FC Augsburg bot. Hier finden Sie auch das Archiv der Spielberichte aller Heimspiele dieser Saison.

Bundesliga

  • FCA – SC Freiburg
    Der FC Augsburg hat am letzten Bundeliga-Spieltag der Saison 2017/18 beim SC Freiburg 0:2 (0:0) verloren. Die Tore für die Breisgauer erzielten Nicolas Höfler (49.) und Tim Kleindienst (65.). Die Schwaben beenden die Saison damit auf dem zwölften Tabellenplatz.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum wechselte nach der 1:2-Heimniederlage gegen Schalke 04 dreimal: Marwin Hitz, der gelbgesperrte Philipp Max und der angeschlagene Michael Gregoritsch standen beim Saisonfinale nicht im Kader und wurden durch Andreas Luthe, Kevin Danso und Jan Moravek ersetzt.

    Die Freiburger begannen motiviert und waren das aktivere Team in der Anfangsphase, Augsburg beschränkte sich auf eine stabile Defensive und lauerte auf Konter. Die erste Chance der Partie verbuchte allerdings der FCA in der 10. Minute: Der Ex-Freiburger Jonathan Schmid tankte sich über rechts durch und schloss aus 15 Metern ab. Der noch abgefälschte Ball sauste knapp am langen Eck vorbei ins Aus.

    In der 20. Minute lenkte Nicolas Höfler eine Ecke von der linken Seite per Hacke über das Tor. Kurz vor der Halbzeitpause bewahrte dann Andreas Luthe die Gäste vor dem Rückstand. Marco Terrazzino schlug den Ball hoch vor den linken Pfosten, Marc-Oliver Kempf köpfte das Leder zurück Richtung rechter Pfosten. Manuel Gulde stieg hoch und köpfte und zwang Andreas Luthe zu einem starken Reflex auf der Linie (39.). In der Nachspielzeit der ersten Hälfte kam Schmid im Anschluss an eine Ecke acht Meter vor dem Tor zum Kopfball – drüber! (45.+2) Torlos ging es in die Kabinen.

    Freiburg nach Führung mit Oberwasser
    Die Hausherren mit dem perfekten Start in die zweite Halbzeit: Janik Haberer flankte von der rechten Seite in den Strafraum, wo der eingelaufene Höfler vom Elfmeterpunkt mit einem wuchtigen Schuss zur 1:0-Führung für die Breisgauer traf (49.). Freiburg bekam nach dem Führungstreffer Oberwasser und war dem 2:0 näher als der FCA dem Ausgleich. In der 61. Minute flog das Leder nach einem Freiburger Eckball nur haarscharf am langen Pfosten vorbei.

    Schließlich konterten die Gastgeber nach einem Ballverlust der Augsburger, Tim Kleindienst marschierte alleine auf Luthe zu und tunnelte den FCA-Torhüter – 0:2 aus Sicht der Schwaben (65.). Kurz darauf fiel beinahe noch das 3:0 für die Breisgauer durch Kleindienst, doch der Schuss des Stürmers aus 18 Metern verfehlte sein Ziel denkbar knapp (72.).

    Trotz des Rückstands war von Augsburg in der zweiten Hälfte offensiv nocht allzuviel zu sehen. Freiburg hatte das Spiel im Griff und ließ die Uhr am Ende dank der komfortablen Führung im Rücken herunterlaufen. In der Schlussphase gewährte Manuel Baum schließlich FCA-Youngster Simon Asta noch sein Bundesliga-Debüt (80.).

  • FCA – FC Schalke 04
  • FCA – Hertha BSC
    Der FC Augsburg musste sich nach einer 2:0-Führung am Ende mit einem 2:2-Unentschieden bei Hertha BSC zufrieden geben. Die Treffer erzielten in Berlin Michael Gregoritsch (32.) und Sergio Córdova (61.).

    Dabei feierte Andreas Luthe sein Saisondebüt, Manuel Baum beorderte den FCA-Torhüter anstelle von Marwin Hitz in den Kasten. „Andreas Luthe hat sich diesen Einsatz einfach verdient“, so Baum vor der Partie. Ebenso startete Jan Moravek auf der Sechs, nachdem sich Ja-Cheol Koo in der vergangenen Woche eine Innenbandverletzung im Knie zugezogen hatte.

    Erstmals auszeichnen durfte sich Luthe bereits in der 2. Spielminute, als er eine Flanke von links aus der Gefahrenzone fausten konnte. Die Gastgeber blieben in der Anfangsphase spielbestimmend, nach einer Ecke konnte Salomon Kalou den Ball aus kurzer Distanz nicht unter Kontrolle bringen (6.). Doch der FCA versteckte sich im Olympiastadion nicht: Jonathan Schmid kam im Strafraum freistehend zum Schuss, Karim Rekik konnte gerade noch einen Fuß dazwischen bringen und den Ball abblocken (10.).

    In einer offenen Partie egalisierten sich beide Teams anschließend. Während die Hertha mehr Ballbesitz verbuchen konnte, waren es die Gäste aus Augsburg, die sich ein Chancenplus erspielten und in der Defensive nichts anbrennen ließen. Der FCA lauerte auf seine Möglichkeiten und wäre durch einen Fehler von Per Skjelbred beinahe zur Führung gekommen. Nach einem schwachen Rückpass auf Rune Jarstein kam Alfred Finnbogason vor dem Hertha-Keeper an den Ball, konnte diesen aber mit der Fußspitze nicht überwinden (22.). Zuvor hatte bereits Martin Hinteregger am Norweger im Hertha-Tor bei einem Freistoß seinen Meister gefunden.

    Das Team von Manuel Baum spielte strukturiert nach vorne und übernahm das Ruder auf dem Platz. Nach 32 Minuten wurden die Augsburger schließlich für ihren Aufwand belohnt: Michael Gregoritsch kam rund 25 Meter vor dem Tor an den Ball, legte ihn sich zurecht und zog einfach ab. Vladimir Darida fälschte das Spielgerät ab, so dass es unhaltbar für Jarstein zur 1:0-Führung für den FCA im Tor landete. Nachdem Andreas Luthe auf der anderen Seite noch glänzend gegen Peter Pekarik parierte, blieb es bei der Pausenführung für den FCA.

    Nach dem Seitenwechel geschah zunächst nicht viel auf dem Rasen. Berlin kam mit viel Schwung aus der Kabine, konnte aber weiterhin die Augsburger Defensive nicht bezwingen. Die Baum-Elf beschränkte sich ihrerseits darauf, die Führung zu verteidigen und Nadelstiche nach vorne zu setzen. In der 59. Spielminute musste Torschütze Michael Gregortisch leicht angeschlagen das Feld verlassen, der Venezolaner Sergio Córdova kam für ihn in die Partie und übernahm den Platz in der Sturmspitze. Genau 103 Sekunden waren schließlich gespielt, als der 20-Jährige jubeln durfte. Im Strafraum behauptete Córdova den Ball, drehte sich um Gegenspieler Niklas Stark und traf mit seinem zweiten Saisontreffer überlegt zum 2:0 für den FCA (61.).

    2:0-Führung reicht am Ende nicht
    Sichtlich geschockt tat sich die Hertha nun schwer, wieder in die Partie zu finden. Der FCA hingegen spielte weiter munter nach vorne und hatte durch Rani Khedira eine weitere Chance, das Spiel endgültige zu entscheiden. Der Deutsch-Tunesier zielte nach schönen Kombinationsspiel aber knapp am Kasten vorbei (69.).

    Doch auch wenn der FCA wie der sichere Sieger aussah, sollte sich das Blatt in der Schlussphase noch einmal wenden. Nur wenige Augenblicke nach seiner Einwechslung brachte Christoph Janker Davie Selke im Strafraum zu Fall und Marco Fritz entschied auf Elfmter. Diesen verwandelte Vedad Ibisevic zum Anschlusstreffer für die Hertha (84.). Und es kam noch bitterer für den FCA: Nur zwei Minuten später setzte sich Davie Selke am Strafraum durch und überwand Andreas Luthe zum Ausgleichstreffer. Kurz vor dem Abpfiff sah dann auch noch Marcel Heller wegen groben Foulspiels die rote Karte.

  • FCA – 1. FSV Mainz
    Der FC Augsburg spielt auch in der kommenden Saison erstklassig. Durch einen 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 sicherte sich der FCA bereits am 31. Spieltag den vorzeitigen Klassenerhalt. Die Tore für die Schwaben erzielten Michael Gregoritsch (29.) und Alfred Finnbogason (90.+2).

    Zwei Änderungen gab es nach dem torlosen Remis in Wolfsburg vor einer Woche im Heimspiel gegen Mainz: Für Sergio Córdova und den gelb-rot gesperrten Jan Moravek rückten Marco Richter und Alfred Finnbogason in die Startelf. Für Finnbogason war es nach seiner auskurierten Wadenverletzung der erste Einsatz seit Ende Januar dieses Jahres.

    Augsburg begann bei sommerlichen Temperaturen stark und hatte die erste Chance in der Partie: Jonathan Schmid flankte von der rechten Seite in den Strafraum der Mainzer, wo Alfred Finnbogason das Spielgerät per Kopf einen Meter über den Querbalken setzte (2.). Doch auch Mainz versteckte sich nicht und setzte mit einem Konter in der Anfangsphase einen ersten Nadelstich (5.). Der FCA war dennoch die aktivere Mannschaft, wenngleich echte Torgelegenheiten fehlten.

    Bei einer Ecke von der linken Seite klärte Ja-Cheol Koo vor die Füße von Levin Öztunali, der aus neun Metern umgehend abzog – rechts am Pfosten vorbei (23.). Dann konterte der FCA, Marco Richter trieb das Leder auf der rechten Außenbahn nach vorne und bediente Finnbogason an der Strafraumkante. Der Isländer leitete weiter auf den mitgelaufenen Gregoritsch auf der linken Strafraumseite, der aus zwölf Metern zur 1:0-Führung für die Schwaben ins rechte Eck einschob (29.).

    Kurz darauf beinahe das 2:0 durch Richter, der eine Hereingabe von der rechten Seite per Hacke Richtung Mainz-Tor bugsierte, jedoch an René Adler scheiterte (33.). Der Mainzer Tormann parierte im Anschluss auch bei einem Schuss von Gregoritsch aus 13 Metern zentraler Position klasse und hielt die Gästemannschaft so im Spiel (34.). Der FCA drückte weiter und wollte noch vor der Halbzeitpause das zweite Tor nachlegen. Mit einer 1:0-Führung für die Hausherren ging es aber in die Kabinen.

    Finnbogason macht alles klar
    Die Mainzer wirkten zu Beginn der zweiten Hälfte ein wenig agiler, in der 53. Minute flog das Leder nach einem Schuss von Suat Serdar nur knapp über das Gehäuse. Doch ansonsten kam von den Gästen nichts zwingendes. Der FCA war weiterhin tonangebend in der Partie, ging defensiv aber keine großen Risiken mehr ein, um die Führung auszubauen.

    In der 70. Minute ergab sich für Richter, der frei vor Adler auftauchte, die Riesenchance zum 2:0 – der ehemalige Nationaltorhüter behielt allerdings die Nerven und parierte. Neun Minuten vor dem Ende dann noch ein Lebenszeichen der Gäste: Öztunali probierte es aus 20 Metern halbrechter Position, Marwin Hitz war auf dem Posten (81.). Mainz bemühte sich bis zum Schluss, doch Finnbogason markierte in der Nachspielzeit im Anschluss an einen Konter letzlich den 2:0-Endstand (90.+2.). Somit wird in der Fuggerstadt seit dem Aufstieg in der Saison 2010/2011 auch in der achten Saison in Folge Erstligafußball gespielt.

  • FCA – VFL Wolfsburg
    Der FC Augsburg hat zum Auftakt des 30. Spieltags der Fußball-Bundesliga am Freitagabend beim VfL Wolfsburg trotz langer Unterzahl einen Punkt erkämpft. Die Partie endete torlos 0:0. Der FCA bleibt damit zum vierten Mal in Serie auswärts ungeschlagen.

    In Wolfsburg musste FCA-Cheftrainer Manuel Baum gegenüber der 1:4-Heimniederlage gegen Bayern München auf Kapitän Daniel Baier verzichten, der aufgrund eines Tinnitus die Dienstreise nach Niedersachsen nicht mitmachen konnte. Für ihn stand Jan Moravek in der Startelf. Der 17-jährige Nachwuchsstürmer Maurice Malone stand gegen Wolfsburg erstmals im Profikader.

    Bei strömendem Regen gelang den Fuggerstädtern in der 4. Minute die erste Torannäherung: Jeffrey Gouweleeuw kam nach einem Eckball aus 13 Metern zum Abschluss, schoss aber über das Tor der Gastgeber. Nach einem Freistoß landete das Leder bei Caiuby, der aus zentraler Position im Strafraum sofort abzog – drüber (6.). Nach diesen ersten Torabschlüssen für die Gäste waren Torchancen hüben wie drüben Mangelware, da beide Defensivreihen hinten nichts anbrennen ließen.

    Die erste Chance für die Hausherren ließ bis zur 32. Minute auf sich warten: Nach Flanke des ehemaligen Augsburger Kapitäns Paul Verhaegh kam Dimata im FCA-Strafraum zum Kopfball. Das Leder flog in hohem Bogen in Richtung Gehäuse, doch Marwin Hitz lenkte es über die Querlatte zur Ecke. Mit dem 0:0-Unentschieden ging es in die Kabinen.

    Der FCA erwischte den besseren Start in die zweite Hälfte. Jonathan Schmid hatte in der 49. Minute die 1:0-Führung auf dem Fuß. Der Offensivspieler visierte aus rund 17 Metern die flache linke Ecke an. Doch Koen Casteels machte sich lang und verhinderte mit den Fingerspitzen das Tor für Augsburg. Auf der Gegenseite flankte vier Minuten später Verhaegh nach innen, wo Robin Knoche aus sieben Metern nur knapp über das FCA-Gehäuse köpfte (53.). Pech für Augsburg: Kurz darauf musste Jan Moravek unberechtigt mit Gelb-Rot vom Platz und die Schwaben mussten nun zu zehnt das 0:0 verteidigen (54.).

    Richter traf nur die Latte
    Die nun deutlich offensiver auftretenden Niedersachsen drängten gegen dezimierte Augsburger auf den Siegtreffer. Der kurz zuvor eingewechselte Divock Origi prüfte Hitz aus 18 Metern halblinker Position – Ecke (63.). Dann tanzte FCA-Joker Marco Richter im Wolfsburger Strafraum zwei Gegenspieler aus und hob den Ball über Casteels hinweg – der Ball ging jedoch leider an den Querbalken. Auf der anderen Seite packte Paul Jaeckel ein Pfund aus und traf auch hier Aluminium (66.).

    Das Spiel nahm Fahrt auf, Origi nickte das Leder aus sechs Metern knapp rechts am Gehäuse der Augsburger vorbei (73.). In der Nachspielzeit vergab Verhaegh den Lucky Punch: Den Schuss des Niederländers lenkte Hitz über das Gehäuse (90.+1.). Es blieb schließlich beim 0:0-Unentschieden zwischen Wolfsburg und Augsburg.

  • FCA – FC Bayern München
    Der FC Augsburg hat das bayerische Derby gegen den FC Bayern München 1:4 (1:2) verloren. Augsburg war durch ein Eigentor von Niklas Süle früh in Führung gegangen. Doch Corentin Tolisso (32.), James Rodriguez (38.), Arjen Robben (62.) und Sandro Wagner drehten das Spiel zugunsten der Bayern.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm im Vergleich zum 0:0 in Leverkusen nur eine Änderung an der ersten Elf vor: Für Jan Moravek spielte Sergio Córdova zum zweiten Mal von Beginn an.

    Augsburg startete vor ausverkaufter Kulisse mutig und wagte sich direkt nach vorne. In der 5. Minute strich ein Flachschuss von Caiuby von der linken Seite nur ganz knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus. Die Schwaben ließen die Bayern zunächst nicht ins Spiel kommen und griffen früh an. In der 16. Minute, nach einem Doppelpasse von Michael Gregoritsch und Philipp Max, zog Max links im Strafraum ab, traf aber nur den Außenpfosten. Das Tor hätte aber nicht gezählt, da der Außenverteidiger zum Zeitpunkt des Abspiels im Abseits stand.

    Schließlich schnappte sich Sergio Córdova den Ball von Jérôme Boateng, lief alleine auf Sven Ulreich zu und zog ab. Vom Bayern-Torwart prallte der Ball unglücklich ins Gesicht von Niklas Süle und von dort schließlich ins Tor (18.) – 1:0 für den FCA. Nach einer halben Stunde Spielzeit bekamen die Hausherren gut 24 Meter vor dem gegnerischen Gehäuse einen Freistoß zugesprochen. Jonathan Schmid trat an und schoss diesen über den Querbalken (30.). Dank der couragierten Spielweise und Abwehrarbeit waren die Bayern bis dato nur selten im Sechzehner der Augsburger aufgetaucht. Doch dann flankte Joshua Kimmich von der rechten Seite präzise auf den Kopf von Corentin Tolisso, der unhaltbar für Marwin Hitz zum Ausgleich für den Rekordmeister einköpfte (32.).

    Kurz darauf fast die Führung für die Roten, aber beim wuchtigen Kopfball von Kimmich aus fünf Metern war Hitz auf dem Posten (35.). Nun hatten die Gäste die Kontrolle über das Spiel übernommen und kombinierten sich gefährlich in Richtung Tor der Gastgeber. Kimmich setzte sich auf der rechten Seite durch und passte nach innen, wo Juan Bernat das Leder per Hacke zu James Rodriguez weiterleitete. Der Kolumbianer traf vom linken Fünfereck zur 2:1-Führung für die Bayern (38.). Eine Minute vor der Pause rettete Hitz gegen Tolisso, der den Schweizer mit einem strammen Schuss aus elf Metern prüfte (44.). Mit dem knappen 1:2-Rückstand aus Sicht des FCA ging es in die Kabinen.

    Augsburg begann den zweiten Durchgang deutlich defensiver, überließ den Bayern die Initiative und lauerte auf Ballverluste. Echte Torchancen gab es für die Münchner aber erst mal nicht, da immer noch ein gegnerisches Bein den finalen Pass verhindern konnte. In der 62. Minute bediente James dann von der linken Grundlinie aus Arjen Robben, der aus 14 Metern das 3:1 für die Bayern erzielte.

    Augsburg gab sich allerdings noch nicht geschlagen. In der 65. Minute landete ein Kopfball von Daniel Baier nur knapp neben dem Bayern-Gehäuse. In der nächsten guten Szene für die Schwaben flankte Schmid nach einem Sprint auf der rechten Außenbahn nach innen, wo Gregoritsch das Leder jedoch rechts am Tor vorbei schoss (69.). Auf der Gegenseite war Hitz bei einem Robben-Freistoß aus 17 Metern zur Stelle (74.). Für die endgültige Entscheidung in der Partie sorgte schließlich Sandro Wagner in der 82. Minute per Kopf.

  • FCA – Bayer 04 Leverkusen
  • FCA – Werder Bremen
  • FCA – Hannover 96
  • FCA – TSG Hoffenheim

    Der FC Augsburg hat am 25. Spieltag der Fußball-Bundesliga das Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim 0:2 (0:1) verloren. Die Tore für die Gäste erzielten Andrej Kramaric (30.) und Serge Gnabry (50.).

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm gegen Hoffenheim im Vergleich zum Spiel in Dortmund drei Änderungen an der Startformation vor: Daniel Baier, Marcel Heller und Kilian Jakob begannen für Jan Moravek (Wadenverletzung), Caiuby (5. Gelbe) und Raphael Framberger, der aufgrund einer Bänderverletzung im Sprunggelenk bis zum Ende der Saison ausfällt. Jakob gab gegen Hoffenheim sein Bundesliga-Debüt.

    Die Hausherren waren in den ersten Minuten das etwas aktivere Team, doch vor dem gegnerischen Tor fehlte es dem FCA etwas an Durchschlagskraft. Hoffenheim gab den ersten Schuss aufs FCA-Tor in Person von Andrej Kramaric in der 17. Minute ab. Kurz darauf versuchte es Serge Gnabry aus der Distanz – der Schuss des Nationalspielers setzte vor Hitz gefährlich auf, der Schweizer wehrte den Ball zur Seite ab (21.).

    Auf der Gegenseite setzte sich Jonathan Schmid auf der linken Seite gegen Ex-FCA-Spieler Kevin Vogt durch und versuchte Oliver Baumann im TSG-Tor aus spitzem Winkel zu überwinden, aber Baumann lenkte den Ball noch zur Ecke (23.).

    Nach einer halben Stunde Spielzeit flankte Benjamin Hübner von der linken Seite ins Zentrum, wo Andrej Krmaric aus 13 Metern links unten ins Eck zur 1:0-Führung für die Gäste einköpfte (30.). Kurz vor der Halbzeitpause legte Schmid im eigenen Strafraum Lukas Rupp versehentlich den Ball auf. Der Hoffenheimer zog sofort ab, traf aus spitzem Winkel aber nur das Außennetz (39.). Mit dem 0:1-Rückstand ging es für den FCA schließlich in die Kabine.

    Augsburg wurde zu Beginn der zweiten Hälfte kalt erwischt. Gnabry erhöhte nach einem Konter der Gäste auf 2:0 für Hoffenheim (50.). Dann marschierte Nico Schulz auf der linken Seite nach vorne und prüfte Hitz mit einem strammen Schuss aus 25 Metern (58.). Nur zwei Minuten zuvor hatte der Verteidiger mit einem Rückpass seinen Torwart in arge Bedrängnis gebracht und beinahe mit einem Eigentor für das 1:2 gesorgt (56.).

    In der 70. Minute zappelte das runde Leder nach einer Ecke zwar im Gehäuse der Kraichgauer, aber der eingewechselte Shawn Parker stand bei seinem Kopfball leider im Abseits. Ein Freistoß von Schmid aus 22 Metern halblinker Position flog wenige Minuten später über den Querbalken des Hoffenheimer Tores (73.).

    Während die Gastgeber weiterhin bemüht waren den Anschlusstreffer zu erzielen, tauchte die TSG nach Kontern einige Male gefährlich im Sechzehner der Augsburger auf. In der 82. Minute hatte Gregoritsch die große Chance auf 1:2 für den FCA zu verkürzen, setzte seinen Kopfball aber knapp neben das Tor. Fünf Minuten vor Spielende schoss Schulz nach einem schnell vorgetragenen Angriff den Ball nur haarscharf am linken Pfosten vorbei ins Aus. Die Gäste nahmen die drei Punkte aus Augsburg schließlich mit in den Kraichgau.

  • FCA – Borussia Dortmund

    Der FC Augsburg hat sich zum Abschluss des 24. Spieltags am Montagabend einen wichtigen Auswärtspunkt bei Borussia Dortmund erkämpft. Die Schwaben und der BVB trennten sich 1:1-Unentschieden (0:1). Marco Reus hatte die Gastgeber in der 16. Minute in Führung geschossen, Kevin Danso glich in der zweiten Halbzeit zum 1:1 aus (73.).

    Cheftrainer Manuel Baum baute seine Startelf gegen Dortmund im Vergleich zur 0:1-Niederlage im schwäbischen Derby gegen Stuttgart auf zwei Positionen um: Für den gelbgesperrten Kapitän Daniel Baier begann Jan Moravek in der Mittelfeldzentrale. Jonathan Schmid bekam den Vorzug vor Marcel Heller, der vorerst nur auf der Ersatzbank Platz nahm.

    Die Hausherren näherten sich dem Augsburger Tor bereits in der 1. Spielminute gefährlich an. Ein Schussversuch von André Schürrle von der Strafraumgrenze wurde abgefälscht, der Ball ging aber letztlich gut einen Meter am Gehäuse vorbei. In der 7. Minute dann der FCA mit der ersten guten Offensivaktion, doch der Abschluss von Michael Gregoritsch stellte Roman Bürki im BVB-Tor vor keine Probleme.

    Dortmund tat sich gegen den FCA anfangs schwer, da die Schwaben früh und aggressiv drauf gingen. Auch nach vorne spielten die Gäste zunächst mutig, was ihnen in der 16. Minute aber zum Verhängnis wurde: Nach einem blitzschnellen Konter netzte Marco Reus zum 1:0 für den BVB ein. Dortmund erhöhte nach der Führung den Druck auf die Fuggerstädter und sorgte so für eine vollbeschäftigte Augsburger Defensive. Aber auch der FCA konnte Nadelstiche setzen. Raphael Framberger zog in der 25. Minute von der rechten Strafraumkante ab, Bürki parierte den Ball des Rechtsverteidigers (25.).

    Zwei Minuten vor der Halbzeitpause wurde Gregoritsch von Ömer Toprak gefoult, Schiedsrichter Manuel Gräfe entschied auf Freistoß zugunsten des FCA. Jonathan Schmid trat an und visierte aus 19 Metern zentraler Position das linke untere Eck an. Doch Bürki tauchte ab und klärte zur Ecke (44.). Diese kam gefährlich in den Strafraum, doch leider verpassten mehrere FCA-Spieler um Haaresbreite den Ausgleich. Mit dem knappen 0:1-Rückstand ging es schließlich in die Kabinen.

    Augsburg kam deutlich aktiver und zielstrebiger aus der Pause als die Gastgeber. Philipp Max brachte eine Flanke vor das Tor, Schmid setzte das Leder per Kopf nur knapp neben den langen Pfosten (56.). Nur zwei Minuten später zog der Franzose aus spitzem Winkel ab – vorbei (58.). Nach einem Schmid-Freistoß von der rechten Seite köpfte Martin Hinteregger am Tor vorbei (65.). Der BVB ließ den FCA gewähren und kam in der zweiten Hälfte selbst nur zu wenigen Chancen. In der 69. Minute spielte Reus Schürrle frei, der den Ball aus circa 20 Metern knapp neben das Gästegehäuse schoss.

    Auf der anderen Seite konnten dann die Augsburger jubeln. Jonathan Schmid flankte eine Ecke präzise in den Strafraum, Kevin Danso stand richtig und köpfte aus kurzer Distanz unbedrängt auf das BVB-Tor. Den ersten Ball parierte Bürki noch, doch per Abstauber glich der Österreicher zum verdienten 1:1 aus (73.).

    Kurz nach dem Ausgleichstreffer hielt Marwin Hitz auf der anderen Seite gegen Mahmoud Dahoud den Punkt fest (76.), doch auch die Schwaben witterten in der Schlussphase die Chance, mehr als nur einen Punkt aus Dortmund mitzunehmen. In der 86. Minute jagte Dahoud das Leder noch zum Glück für den FCA über den Querbalken. Letztlich blieb es auch nach 94 gespielten Minuten beim 1:1 zwischen Dortmund und Augsburg.

  • FCA – VFB Stuttgart

    Der FC Augsburg hat das Schwaben-Derby gegen den VfB Stuttgart 0:1 (0:1) verloren. Mario Gomez erzielte in der WWK ARENA das Tor des Tages für die Gäste (27.).

    Im Schwabenderby setzte FCA-Cheftrainer Manuel Baum auf dieselbe Elf, die in der Vorwoche gespielt hat. Der FCA machte von Beginn an viel Dampf, kombinierte schnell nach vorne. Bereits in der 2. Minute setzte Marcel Heller nach Flanke von Ja-Cheol Koo aus 13 Metern zentraler Position den ersten Warnschuss auf das VfB-Gehäuse ab. In der Folge tauchten die bayerischen Schwaben des Öfteren im gegnerischen Strafraum auf, zwingende Torgelegenheiten blieben allerdings Mangelware. Glück für die Gäste in der 20. Minute, als VfB-Tormann Ron-Robert Zieler bei einem Klärungsversuch den Ball Rani Khedira vor die Füße schoss. Der Augsburger war allerdings zu überrascht und konnte diese Situation nicht zu seinen Gunsten nutzen.

    In der 24. Minute fasste sich Christian Gentner ein Herz und zog aus der zweiten Reihe ab. Marwin Hitz hatte den strammen Schuss des VfB-Kapitäns im Nachfassen sicher. Nur wenige Minuten später bekam der VfB einen Freistoß in guter Position zugesprochen. Ex-FCA-Spieler Erik Thommy trat an, sein Schuss blieb zwar in die Augsburger Mauer hängen, landete dann jedoch schließlich bei Stuttgartes Torjäger Mario Gomez, der den Ball zum 1:0 aus Sicht der Gäste unterbrachte (27.). Suttgart bekam nach dem Führungstreffer nun Oberwasser: Nach einem Eckball zog Gentner am langen Pfosten volley ab, Hitz riss reaktionsschnell die Arme hoch (34.).

    Auf der Gegenseite prüfte Koo Zieler im Gäste-Tor mit einem Distanzschuss. Der konnte den Ball nur zur Seite abwehren, wo Gregoritsch lauerte und abstaubte. Doch nach Konsultation des Video-Assistenten durch Schiedsrichter Tobias Stieler wurde dem FCA das Tor aberkannt, da der Österreicher im Abseits gestanden hat (37.). Vier Minuten vor der Pause schloss Gomez bei einem Stuttgarter Konter aus 25 Metern ab – links vorbei. Mit einem 0:1-Rückstand im Schwabenderby ging es für die Gastgeber in die Kabinen.

    Hitz hielt Augsburg mit Glanztat im Spiel
    Die Gäste starteten schwungvoll in den zweiten Durchgang. Kevin Danso blockte in der 51. Minute in höchster Not einen Torschuss von Daniel Ginczek, dann schoss Thommy einen Freistoß aus 35 Metern direkt in die Arme von Hitz (53.). Augsburg drängte auf den Ausgleich, doch die VfB-Abwehr stand sicher.

    In der 65. Minute konterte Stuttgart. Gomez war auf dem Weg zum 2:0 für den VfB, scheiterte aber freistehend an Marwin Hitz, der seine Mannschaft mit einer Glanztat im Spiel hielt. Kurz darauf lenkte der Schweizer einen Schuss von Santiago Ascacibar von der Strafraumgrenze über den Querbalken (68.). Die Gäste bekamen häufiger Kontergelegenheiten serviert, doch die FCA-Defensive konnte einige brenzlige Überzahl-Situationen klären.

    Würde den bayerischen Schwaben im Derby in der Schlussphase noch der Ausgleich gelingen? Mit Jonathan Schmid (für Raphael Framberger) kam für die letzten zehn Minuten eine frische Offensivkraft aufs Feld (79.). Trotz voller Offensive und vier Minuten Nachspielzeit brachte Stuttgart den knappen 1:0-Sieg schließlich über die Ziellinie.

  • FCA – Eintracht Frankfurt

    Der FC Augsburg kehrt mit den ersten drei Auswärtspunkten im Gepäck von der Dienstreise an den Main zurück. Die Schwaben gewannen gegen Eintracht Frankfurt durch Tore von Philipp Max und Caiuby 2:1 (1:0).

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum wechselte nach dem 3:0-Heimerfolg über Köln zweimal: Ja-Cheol Koo und Jonathan Schmid begannen in Frankfurt anstatt Caiuby und Michael Gregoritsch.

    Die Frankfurter begannen vor heimischer Kulisse engagiert, doch die erste Schusschance gehörte den Gästen aus Schwaben. Nach einem Konter über die rechte Seite spielte Daniel Opare den Ball in den Sechzehner, wo Alfred Finnbogason in der Mitte den Ball über den Querbalken des Eintracht-Gehäuses setzte (3.). Auf der Gegenseite probierte es Mijat Gacinovic im Anschluss an einen Einwurf aus rund 16 Metern – Marwin Hitz hatte den Ball des Serben im Nachfassen.

    Augsburg stand defensiv kompakt und machte der Eintracht-Offensive so das Leben schwer. Bei Kontern waren die Schwaben immer brandgefährlich. So schloss Jonathan Schmid in der 10. Minute von der linken Seite ab – vorbei!

    Schließlich wurde Marcel Heller unweit der rechten Eckfahne zu Fall gebracht. Den fälligen Freistoß zirkelte Philipp Max in den Sechzehner, wo der Ball schließlich flach im langen Eck zur verdienten 1:0-Führung für den FCA einschlug – das 2. Bundesliga-Tor für Max im Trikot der Augsburger. Frankfurt drängte nach dem Rückstand auf den Ausgleich, gegen die Abwehr der Schwaben war aber weiterhin kein Durchkommen.

    In der 41. Minute prüfte Jetro Willems Hitz mit einem Freistoß aus 27 Metern zentraler Position. Doch der Schweizer hielt den Ball sicher. Mit einer 1:0-Führung für den FCA ging es in die Kabinen.

    Eintracht machte zu Beginn der zweiten Hälfte deutlich mehr Dampf, während Augsburg sich auf die Abwehrarbeit konzentrierte. Jonathan De Guzman zog aus 18 Metern ab, aber sein Schuss ging knapp über das FCA-Tor. Dann hatte Sébastien Haller mit einem Schuss aus der Drehung den Ausgleich für Frankfurt auf dem Fuß, verfehlte das gegnerische Tor nur um Haaresbreite (59.). Die Hessen kamen dem Torerfolg immer näher, aber Hitz und seine Vorderleute hielten mit vereinten Kräften das 1:0 für Augsburg und sorgten selbst immer wieder für kleine Nadelstiche.

    Spannende Schlussphase in der Commerzbank-Arena
    Schließlich fast die 2:0-Führung für den FCA: Finnbogasson setzte sich auf der rechten Seite durch, marschierte bis zur Grundlinie und legte dann auf Ja-Cheol Koo zurück, dessen Schuss nur knapp am Tor vorbeiflog. Dann kam der große Auftritt von Caiuby, der in der 68. Minute für Schmid eingewechselt worden war. Der Brasilianer hielt aus über 20 Metern einfach mal drauf, von der Unterkante des Tores landete der Ball im Netz der Gastgeber – 2:0 für Augsburg (77.).

    Aber die Partie war noch nicht zu Ende, die Eintracht stemmte sich weiter gegen die drohende Heimniederlage. In der 79. Minute parierte Hitz bei einem abgefälschten Schuss von Luka Jovic glänzend. Kurz darauf traf der Serbe aber dann doch noch zum 1:2 aus Sicht der Hausherren. Die Schlussphase in der Commerzbank-Arena wurde so richtig spannend. Eine Angriffswelle nach der nächsten rollte auf das FCA-Tor zu, doch Augsburg verteidigte entschlossen die knappe Führung.

    Nach einer Flanke von Makoto Hasebe kam Ante Rebic aus 16 Metern zum Abschluss, Khedira warf sich in den Schuss des Kroaten und verhinderte so den Ausgleich. Den Nachschuss setzte Timothy Chandler über das Gehäuse. In der Nachspielzeit war erneut Hitz zur Stelle und lenkte einen abgefälschten Schuss gerade noch zur Seite ab (90.+1). Dann war Schluss und der FCA durfte sich mit seinen mitgereisten Fans über die ersten drei Punkte in der Fremde freuen.

  • FCA – Hamburger SV

    Die ersten drei Punkte des Jahres 2018 gehen nach Augburg. Im Heimspiel gegen den Hamburger SV setzten sich die Schwaben am 18. Bundesliga-Spieltag 1:0 (1:0) durch. Das Tor des Tages erzielte Ja-Cheol Koo (45.).

    In der Partie gegen Hamburg veränderte FCA-Cheftrainer Manuel Baum seine Anfangself im Vergleich zum 3:3-Unentschieden gegen Freiburg vor der Winterpause auf zwei Positionen: Für Marcel Heller, der auf der Ersatzbank Platz nahm und den verletzten Alfred Finnbogason begannen Ja-Cheol Koo und Sergio Córdova.

    Die Gäste machten von Beginn an mächtig Dampf. In der 2. Minute flankte Ex-FCA-Spieler André Hahn von der rechten Seite in den Strafraum, wo Bobby Wood mit einem Kopfball Marwin Hitz prüfte. Nur zwei Minuten später konterte der FCA, Caiuby lief alleine auf HSV-Torwart Julian Pollersbeck zu. Der Brasilianer schloss vom linken Strafraumeck ab und setzte den Ball deutlich rechts neben das Gehäuse (4.). Nach einem Hamburger Ballverlust im Mittelfeld schalteten die Schwaben schnell um, Michael Gregoritsch wurde auf der rechten Außenbahn auf die Reise geschickt. Der Österreicher zog aus 16 Metern freistehend ab. Mit einer Grätsche verhinderte Dennis Diekmeier allerdings den Torabschluss (15.).

    Mit zunehmender Spieldauer übernahm Augsburg immer mehr die Initiative im Spiel. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit versuchte es Gregoritsch gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber mit einem wuchtigen Distanzschuss aus 28 Metern, doch Pollersbeck war auf dem Posten (32.). Sechs Minuten vor der Halbzeitpause zog Sergio Córdova von der linken Außenbahn in die Mitte und zog dann ab: Pollersbeck lenkte das Leder über den Querbalken des HSV-Tores (39.). Doch in der 45. Minute musste der junge Hamburger Tormann dann hinter sich greifen. Caiuby hatte von der linken Seite nach innen geflankt und Ja-Cheol Koo aus sieben Metern zentraler Position per Kopf den Führungstreffer für die Hausherren markiert. Mit einer 1:0-Führung für den FCA ging es in die Kabinen.

    Nach Wiederanpfiff versuchte es Wood in der 55. Minute aus halbrechter Position mit einem Flachschuss aus der zweiten Reihe, Hitz hielt den Ball des US-Amerikaners aber ohne Probleme. Ansonsten traten die Gäste offensiv nur selten in Erscheinung, der FCA dominierte vor heimischer Kulisse. In der 67. Minute war dann Schluss für Córdova, Jonathan Schmid kam in die Partie. Kurz nach seiner Einwechslung setzte der Franzose einen Kopfball aus neun Metern nur knapp über das gegnerische Tor (69.). Dann rettete der rechte Torpfosten den HSV vor dem zweiten Gegentor, nachdem Philipp Max auf der linken Seite einen 25-Meter-Hammer ausgepackt hatte (75.).

    Die Gäste warfen in der Schlussphase zwar alles nach vorne, doch außer zwei Halb-Chancen durch Luca Waldschmidt (77.) und Vasilije Janjicic (79.) wollte dem Bundesliga-Dino nichts mehr gelingen. Auf der anderen Seite hatte Caiuby zwei Minuten vor Spielende nach einem Solo sogar das 2:0 für den FCA auf dem Fuß, scheiterte aber am gut reagierenden Pollersbeck (88.).

  • FCA – SC Freiburg

    Was für ein Spiel. Der FC Augsburg trennt sich zum Abschluss der Bundesliga-Hinrunde 3:3 (1:1)-Unentschieden vom SC Freiburg. Augsburg war bereits nach 56 Sekunden durch Alfred Finnbogason in Führung gegangen (1.), doch Christian Günter (20.) und Doppeltorschütze Nils Petersen (48.; 65.) drehten das Spiel zugunsten der Gäste aus dem Breisgau. In einer spannenden Schlussphase erzielte Finnbogason schließlich aber noch zwei Tore zum 3:3-Endstand (90.; 90.+3).

    Im letzten Ligaspiel des Jahres 2017 nahm FCA-Cheftrainer Manuel Baum im Vergleich zur 2:3-Niederlage auf Schalke am Mittwochabend zwei Änderungen an seiner ersten Elf vor. Rani Khedira und Marcel Heller begannen für den am Sprunggelenk verletzten Kevin Danso sowie Ja-Cheol Koo, der wegen Krankheit nicht im Kader stand.

    Der FCA legte einen Blitzstart hin: 56 Sekunden waren gespielt, da überwand Alfred Finnbogason nach Vorarbeit von Caiuby Freiburgs Tormann Alexander Schwolow im zweiten Versuch – 1:0 für den FCA (1.). In der 7. Minute köpfte Michael Gregoritsch nach einer Ecke von Philipp Max den Ball rechts am Tor vorbei. Kurz darauf hatte der Österreicher das 2:0 auf dem Fuß, schoss das Leder aber aus wenigen Metern über das leere Gehäuse. Die Hausherren dominierten das Spielgeschehen in der Anfangsphase, setzten die Gäste früh unter Druck und zwangen sie so immer wieder zu Fehlern im Aufbauspiel.

    In der 20. Minute erzielte Christian Günter nach einem Doppelpass mit Marco Terrazzino mit dem ersten Schuss eiskalt den 1:1-Ausgleich. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel und ließen den Ball ruhiger durch die eigenen Reihen laufen. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit drang Yoric Ravet von der rechten Seite in den Sechzehner des FCA ein und prüfte Marwin Hitz im FCA-Tor mit einem strammen Schuss aufs kurze Eck – der Schweizer war zur Stelle und faustete den Ball zur Ecke (32.). In der Schlussphase der ersten Hälfte rettete Hitz erneut das Unentschieden gegen den Franzosen (40.). Die anschließende Ecke zog Ravet von der linken Seite auf die kurze Ecke, Hitz lenkte das Leder noch zur Seite (41.). Mit einem 1:1-Unentschieden ging es schließlich in die Kabinen.

    Dreifacher Finnbogason rettet das Unentschieden
    In der 48. Minute drehten die Gäste in Person von Nils Petersen das Spiel. Der Stürmer nickte nach einer Ecke am zweiten Pfosten aus einem Meter zur Freiburger 2:1-Führung ein. Auf der Gegenseite versuchte Marcel Heller sein Glück, traf den Ball beim Abschluss aus sechs Metern halblinker Position aber nicht richtig – rechts vorbei (50.). Die Hausherren drangen auf den Ausgleich, Finnbogason prüfte in der 56. Minute Schwolow per Kopfball. Dann legte Caglar Söyüncü Heller im Strafraum, Schiedsrichter Christian Dingert entschied auf Strafstoß, bemühte aber zugleich den Videobeweis (59.). Der Elfmeter wurde aber nicht gegeben, weil es vor dessen Entstehung im Mittelfeld ein Handspiel gegeben haben soll.

    Da Augsburg aufgrund des Spielstands nun weit aufrücken musste, ergaben sich Kontermöglichkeiten für die Breisgauer. Eine davon nutzte Petersen, um auf 3:1 für Freiburg zu erhöhen (65.). FCA-Trainer Manuel Baum reagierte und brachte mit Sergio Cordova (71.) und dem Ex-Freiburger Jonathan Schmid (76.) für Heller und Khedira zwei frische Offensivkräfte ins Spiel. In der 82. Minute parierte Schwolow einen 18-Meter-Schuss von Caiuby, Gregoritsch drückte das Leder nach einer Schmid-Ecke nur auf den Querbalken (85.). Die Schlussphase wurde noch hoch spannend, als Finnbogason in der 90. Minute den 2:3-Anschlusstreffer erzielte. Die Schwaben warfen in der dreiminütigen Nachspielzeit alles nach vorne und der Isländer traf schließlich zum viel umjubelten 3:3-Ausgleich (90.+3.).

  • FCA – Hertha BSC

    Am zweiten Adventssonntag war Hertha BSC zu Gast in der WWK ARENA. Am Ende reichte es für den FCA trotz einer starken Leistung nur zu einem 1:1. Caiuby brachte die Fuggerstädter in der Schlussphase hochverdient in Führung, in der Nachspielzeit schlug Hertha jedoch eiskalt zu.

    FCA-Trainer Manuel Baum musste nach dem 3:1-Sieg in Mainz seine komplette rechte Seite umbauen. Daniel Opare (5. Gelbe Karte) fehlte gesperrt, Erik Thommy fiel mit einem Syndesmosebandriss aus. In der Viererkette rutschte dafür Raphael Framberger in die Mannschaft, vor ihm begann Marcel Heller. Rani Khedira, der zuletzt angeschlagen gefehlt hatte, saß zunächst auf der Bank.

    Beide Mannschaften waren in den Anfangsminuten um Struktur bemüht, aufgrund vieler Ballverluste kam jedoch zunächst nur wenig Spielfluss zustande. Nach und nach übernahm der FCA das Kommando im eigenen Haus – und hatte die große Chance zur Führung: Caiuby fing den Ball im Spielaufbau der Herthaner ab, scheiterte frei vor Rune Jarstein jedoch am Gästekeeper (10.). Nur eine Minute später tauchten die Schwaben erneut gefährlich vor dem Tor auf, Ja-Cheol Koo zielte im Anschluss an einen Freistoß allerdings etwas zu hoch.

    Pech für Augsburg: Heller scheitert an der Latte

    Die Fuggerstädter blieben die tonangebende Mannschaft, pressten hoch und hatten die Gäste gut im Griff. Ein Versuch von Maximilian Mittelstädt stellte keine Bedrohung für das Gehäuse von Torwart Marwin Hitz dar (20.). Aus dem Spiel heraus taten sich in dieser Phase beide Teams schwer zu Torchancen zu kommen, wenn dann sorgten Standards für Gefahr: Sowohl Sebastian Langkamp (21.), als auch Jeffrey Gouweleeuw auf der Gegenseite (24.) zielten etwas zu hoch. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hätte sich der FCA beinahe für einen sehenswerten Angriff belohnt, Caiuby köpfte nach einer Hereingabe von Heller jedoch hauchdünn am Pfosten vorbei (31.).

    Augsburg blieb jetzt am Drücker und hatte Pech, als eine Direktabnahme von Heller, der von Framberger bedient worden war, auf dem Querbalken landete (32.). Als sich die erste Hälfte dem Ende zuneigte, drängten die Hausherren vehement auf die Führung: Heller bediente bei einem Konter Gouweleeuw, der jedoch aus guter Position verzog (39.). Kurz darauf strich ein Versuch von Gregoritsch nur ganz knapp am Gehäuse der Gäste vorbei (44.). So ging es trotz eines deutlichen Chancenübergewichts für Augsburg ohne Tore in die Kabinen.

    Caiubys Kracher sorgt für die hochverdiente Führung

    Auch nach dem Seitenwechsel blieb der FCA die spielbestimmende Mannschaft. Angriff um Angriff rollte Richtung des Gästetors, die Hertha konnte nur noch selten für Entlastung sorgen. Beim finalen Pass fehlte es allerdings oft an Genauigkeit, sodass klare Chancen für die Heimelf zunächst ausblieben. Auf der Gegenseite tauchte der eingewechselte Ex-Augsburger Alexander Esswein nach einem Ballverlust des FCA in der Vorwärtsbewegung plötzlich frei vor Hitz auf, der Keeper war jedoch auf dem Posten (60.).

    Die „Alte Dame“, die mit dem Punkt zufrieden schien, stand tief und suchte nur selten den Weg nach vorne. Augsburg tat sich gegen die engmaschige Defensive der Herthaner schwer, gefährlich vors Tor zu kommen. So musste ein Standard herhalten: Zunächst konnte Jarstein einen Kopfball von Caiuby noch parieren (73.). Im Anschluss an die folgende Ecke kam der Brasilianer jedoch erneut an den Ball, ließ dem Gästekeeper keine Chance und jagte die Kugel zum 1:0 ins Netz – die hochverdiente Führung (74.).

    Berlin wachte nun auf und investierte etwas mehr nach vorne. Der FCA stand defensiv sicher, ließ kaum etwas zu – und hatte selbst Möglichkeiten auf die Vorentscheidung: Gregoritsch traf nach toller Vorarbeit von Framberger nur das Außennetz (82.), ein Versuch des eingewechselten Jonathan Schmid strich nur knapp am Kasten der Gäste vorbei (83.). Als schon alle im Stadion mit einem Heimsieg rechneten, schlug Hertha aber durch Salomon Kalou eiskalt zu: Der eingewechselte Ivorer traf nach einer Ecke zum 1:1 und sorgte so für eine Punkteteilung (90.+1).

  • FCA – VFL Wolfsburg

    Im Spiel gegen Wolfsburg wechselte FCA-Cheftrainer Manuel Baum nur einen Spieler im Vergleich zur 0:3-Niederlage gegen Bayern vor einer Woche: Erik Thommy begann anstatt Marcel Heller. Für Thommy war es der erste Startelf-Einsatz in seiner Bundesliga-Karriere. Ein Wiedersehen gab es auf dem grünen Rasen mit Ex-FCA-Kapitän Paul Verhaegh, der vor seinem Wechsel nach Wolfsburg im Sommer sieben Jahre das rot-grün-weiße Trikot trug.

    Die Hausherren legten von der ersten Minute den Vorwärtsgang ein und unterbanden den Spielaufbau der Wolfsburger früh. Bereits in der 4. Minute kam Daniel Baier nach einem Einwurf auf der rechten Seite am Strafraumrand das erste Mal zum Abschluss, der allerdings zur leichten Beute für VfL-Torwart Koen Casteels wurde. Nach einer Viertelstunde Spielzeit wurde Alfred Finnbogason steil geschickt und zog im Sechzehner aus spitzem Winkel ab. Der Ball strich – noch leicht abgefälscht – am linken Pfosten vorbei ins Aus.

    Der FCA machte das Spiel, während die Gäste seit der 11. Minute nach der Roten Karte für Maximilian Arnold nur noch zu zehnt auf dem Platz standen. Wolfsburg zog sich in die eigene Hälfte zurück und setzte mit schnellen Kontern vereinzelt Nadelstiche. Wie in der 21. Minute, als Mario Gomez von der rechten Seite auf den Elfmeterpunkt flankte und Divock Origi das Leder mit dem Kopf nur knapp verpasste.

    Augsburg versuchte immer wieder über die Außen die kompakte Wolfsburger Abwehr zu knacken – vergeblich. Schließlich spielte Jeffrey Gouweleeuw von links einen langen Ball auf Michael Gregoritsch, der aus halbrechter Position das Leder per Dropkick aus elf Metern über das gegnerische Gehäuse jagte (34.). Dann die Riesenchance für den FCA: Nach einem Augsburger Konter landete der Ball bei Finnbogason, der alleine vor Casteels auftauchte. Der Isländer scheiterte jedoch am herausgeilten Gästetorwart.

    Im direkten Gegenzug erzielte Daniel Didavi die 1:0-Führung für die Wölfe, da Marwin Hitz den harmlosen Distanzschuss des Wolfsburger Offensivmanns unglücklich ins eigene Tor lenkte. Caiuby hatte zwar noch vor der Halbzeitpause die Gelegenheit zum Ausgleich, sein Versuch aus sieben Metern landete aber nur am Außennetz. Mit einem 0:1-Rückstand ging es für den FCA in die Kabine.

    Finnbogason krönte Augsburger Offensivbemühungen

    Die Gastgeber drängten zu Beginn der zweiten Halbzeit auf das 1:1, das Gregoritsch in der 51. Minute auch erzielte. Kurz zuvor hatte der Österreicher den Ball aus elf Metern noch etwas überhastet über das Gästetor geschossen (49.). Wolfsburg konnte nur gelegentlich für Entlastung sorgen, einen 17-Meter-Schuss von Origi parierte Hitz gut (59.). Im Anschluss an einen Eckball konterte Augsburg mit Fünf-gegen-Eins, im Wolfsburger Strafraum kam Caiuby dann nach einer Berührung durch Casteels vor dem Abschluss zu Fall (60.). Schiedsrichter Tobias Stieler zeigte zunächst auf den Elfmeterpunkt, revidierte seine Entscheidung aber nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten (61.).

    In der 71. Minute fälschte Ja-Cheol Koo einen Schuss von Caiuby vom Strafraumrand noch ab, das Leder ging am rechten Torpfosten vorbei ins Aus. Auf der Gegenseite prüfte Yunus Malli nach einer Flanke von Paul Verhaegh Hitz aus elf Metern per Kopf. Schließlich drehte Augsburg die Partie, Finnbogason krönte mit dem 2:1 für den FCA die vielen Offensivbemühungen der Schwaben (78.).

    Die Gäste machten in der Schlussphase hinten auf und gingen volles Risiko. Fünf Minuten vor Spielende schlenzte Koo den Ball aus 20 Metern nur denkbar knapp über die Querlatte des Wolfsburger Gehäuses (85.). Letztlich blieb es beim verdienten 2:1-Heimerfolg für den FCA.

  • FCA – Bayer 04 Leverkusen

    Der FC Augsburg hat am 11. Spieltag im Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen 1:1 (0:0) gespielt. Die Gäste gingen kurz nach der Halbzeitpause durch Kevin Volland in Führung (47.), Kevin Danso sorgte nur wenige Minuten später für den 1:1-Endstand (49.).

    Im Vergleich zum 3:0-Auswärtssieg bei Werder Bremen vor einer Woche musste FCA-Cheftrainer Manuel Baum in der Partie gegen Leverkusen seine erste Elf auf einer Position umstellen. Alfred Finnbogason saß aufgrund muskulärer Probleme nur auf der Ersatzbank, für ihn stand Ja-Cheol Koo in der Anfangsformation. Michael Gregorotisch rückte dafür in die Sturmspitze.

    Beide Mannschaften suchten in den ersten Minuten der Partie den schnellen Weg vors gegnerische Tor. Der erste Warnschuss der Werkself ließ nicht lange auf sich warten: Leon Patrick Bailey setzte sich in der 5. Minute auf der rechten Außenbahn durch, zog dann nach innen und prüfte Marwin Hitz mit einem Schuss aus 17 Metern zentraler Position. Der Schweizer faustete den Ball aus der Gefahrenzone. Die Gäste setzten sich zunehmend in der Hälfte der Hausherren fest, der FCA trat eher nach Fehlpässen von Leverkusen offensiv in Erscheinung.

    Nach einem Foul von Daniel Opare an Julian Brandt brachte der Gefoulte den fälligen Freistoß auf den langen Pfosten, wo sich Jonathan Tah gegen Kevin Danso durchsetzte und den Ball knapp links vorbeiköpfte (19.). Auf der Gegenseite kam Michael Gregoritsch am linken Strafraumeck an das Leder, fackelte nicht lange und zielte hoch auf das kurze Eck. Der Ball flog gut einen halben Meter neben den Pfosten (23.). Dann lief Philipp Max bei einem Konter auf der linken Seite auf und davon und flankte in den Rückraum auf Gregoritsch, der mit seinem Kopfball aus 15 Metern Bernd Leno im Leverkusen-Tor allerdings nicht genügend in Bedrängnis bringen konnte (33.).

    Der FCA tauchte nun immer öfters gefährlich vor dem Gehäuse der Werkself auf, echte Torchancen blieben aber weiterhin Mangelware. Aufregung gab es dann in der WWK ARENA in der 40. Minute, als Panagiotis Retsos im Strafraum der Gäste den Ball an die Hand bekam. Schiedsrichter Christian Dingert entschied zunächst auf Strafstoß, nach Rücksprache mit dem Video-Schiedsrichter wurde der Elfmeter aber doch nicht gegeben. In der dreiminütigen Nachspielzeit der ersten Halbzeit setzte Bailey einen Schuss von der Strafraumgrenze nur knapp links neben das FCA-Gehäuse (45.+1). Torlos ging es schließlich in die Kabinen.

    Blitzstart in Halbzeit zwei

    Kalt erwischt wurden die Fuggerstädter gleich zu Beginn der zweiten Hälfte: Nach einem Abwehrschnitzer jagte Kevin Volland den Ball aus 15 Metern unter den Querbalken zur 1:0-Führung für die Gäste (47.). Doch die Antwort der Gastgeber erfolgte postwendend. Gregoritsch köpfte eine Max-Ecke zunächst an die Latte, aber Danso stand goldrichtig und nickte den zweiten Ball aus einem Meter zum 1:1-Ausgleich über die Torlinie – das erste Bundesliga-Tor des Österreichers (49.).

    Nach dem Blitzstart war die Luft erst mal etwas raus aus der Partie, ehe Caiuby in der 64. Minute nach einer mustergültigen Flanke von Marcel Heller von der rechten Seite das Spielgerät an den rechten Pfosten köpfte. Der FCA nahm nun allmählich wieder Fahrt auf, doch auch die Werkself blieb gefährlich. In der Schlussphase brachte Trainer Manuel Baum mit Erik Thommy für Marcel Heller noch eine frische Offensivkraft aufs Feld (74.), ein weiteres Tor wollte jedoch auf keiner Seite mehr fallen. Das Spiel endete letztlich mit einem 1:1-Unentschieden.

  • FCA – Hannover 96

    Der FC Augsburg hat das Heimspiel gegen Hannover 96 1:2 (1:0) verloren. Michael Gregoritsch hatte den FCA in der ersten Hälfte in Front geschossen (33.), der eingewechselte Niclas Füllkrug drehte mit einem Doppelpack in der zweiten Halbzeit (77., 90.) allerdings die Partie noch zugunsten der Niedersachsen.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm nach dem Punktgewinn in Hoffenheim vor einer Woche in der Partie gegen Hannover drei Änderungen an der ersten Elf vor: Rani Khedira, Jonathan Schmid und Michael Gregoritsch begannen für Martin Hinteregger (Sprunggelenk-OP), Ja-Cheol Koo und Marcel Heller. Ein Wiedersehen gab es auf dem Rasen mit Ex-FCA-Spieler Matthias Ostrzolek.

    Die Gastgeber machten gleich von Beginn an mächtig Dampf. In der 3. Minute setzte sich Caiuby gegen seinen Gegenspieler durch, drang in den Sechzehner der Niedersachsen ein und schloss ab – knapp rechts vorbei. Kurz darauf traf Alfred Finnbogason, der von Michael Gregoritsch geschickt worden war, nur das Außennetz des Gästetors. Dann fasste sich der Österreicher selbst ein Herz und zog aus der Distanz ab. Tschauner ließ den Ball nach vorne abprallen, Waldemar Anton klärte zur Ecke (10.). Von Hannover war in der Anfangsphase offensiv kaum etwas zu sehen. Der FCA spielte wie gewohnt nach Ballgewinn blitzschnell nach vorne und sorgte so für einiges an Torgefahr.

    In der 33. Minute war es erneut Gregoritsch, der aus der zweiten Reihe einfach mal draufhielt. Der Ball wurde von Julian Korb noch abgefälscht und senkte sich in hohem Bogen über Tschauner hinweg ins Gästegehäuse – bereits das 3. Saisontor des Offensivspielers. Bei einem strammen Schuss von Caiuby war der Hannover-Torwart schließlich zur Stelle und faustete das Leder weg (37.). Mit einer 1:0-Führung für den FCA ging es in die Kabine.

    Hannover im zweiten Durchgang zielstrebiger

    Kurz nach Wiederanpfiff flankte Caiuby von der linken Seite in die Mitte, wo Jonathan Schmid das Leder aus kurzer Distanz über den Querbalken jagte (47.). Dann hatte der Brasilianer selbst eine Doppelchance: Der erste Schuss wurde von Salif Sané geblockt, den zweiten Versuch parierte Tschauner (49.). Die Gäste waren in der zweiten Hälfte zwar zielstrebiger, ohne allerdings zwingende Torchancen zu kreieren. In der 67. Minute allerdings prüfte Ihlas Bebou Marwin Hitz mit einem Schuss aufs kurze Eck.

    Aus dem Nichts dann der Ausgleich für die Niedersachsen: Eine Flanke von Korb landete beim eingewechselten Niclas Füllkrug, der aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich für Hannover einnetzte (77.). Die Schlussphase wurde nun zum offenen Schlagabtausch mit Chancen hüben wie drüben. In der 82. Minute bewahrte Hitz mit einer Riesentat Augsburg vor einem Rückstand, auf der Gegenseite hatte Ja-Cheol Koo aus sieben Metern die Chance zur erneuten Führung für den FCA. Doch Füllkrug drehte mit seinem Last-Minute-Treffer die Partie letzlich noch zugunsten der Gäste (90.).

    In den vier Minuten Nachspielzeit warfen die Fuggerstädter nochmal alles nach vorne, der Ausgleich wollte aber nicht mehr gelingen.

  • FCA – Borussia Dortmund

    Nach fünf Spielen ohne Niederlage verlor der FC Augsburg im Heimspiel gegen Borussia Dortmund 1:2 (1:2). Der BVB ging durch Andrij Jarmolenko (4.) früh in Führung, Caiuby glich kurz darauf für Augsburg aus (11.). Doch Shinji Kagawa sorgte noch in der ersten Hälfte für den 2:1-Siegtreffer für Dortmund (23.).

    Im Vergleich zum torlosen Unentschieden in Stuttgart vor einer Woche nahm FCA-Cheftrainer Manuel Baum zwei Veränderungen an seiner ersten Elf vor. Daniel Baier kehrte nach seiner Sperre wieder in die Anfangsformation zurück, für den Kapitän musste Gojko Kacar weichen. Außerdem begann Michael Gregoritsch für Ja-Cheol Koo.

    Die erste Gelegenheit in der Partie hatten die Gastgeber. Marcel Heller flankte unbedrängt in den Dortmunder Strafraum, wo Alfred Finnbogason per Kopfball Roman Bürki prüfte (3.). Im direkten Gegenzug musste Marwin Hitz bei einem Konter der Gäste in höchster Not zur Ecke klären. Diese landete schließlich im Fünfer bei Andrij Jarmolenko, der aus dem Getümmel heraus mit der Hacke zur Führung für den BVB einnetzte (4.).

    Dieses frühe 1:0 wirkte für die Hausherren wie ein Weckruf, denn in der 11. Minute köpfte Caiuby nach einer Flanke von Philipp Max unbedrängt aus wenigen Metern zum 1:1-Ausgleich in die Maschen – der zweite Saisontreffer des Brasilianers. Kurz darauf hatte Pierre-Emerick Aubameyang das 2:1 für Dortmund auf dem Fuß, scheiterte mit seinem wuchtigen Schuss aus zwölf Metern aber am gut aufgelegten Hitz (15.).

    Dortmund tauchte ein ums andere Mal gefährlich im Sechzehner des FCA auf. Aubameyang nutzte ein Missverständnis zwischen Martin Hinteregger und Max und legte im Strafraum auf Yarmolenko zurück. Der Ukrainer bediente Shinji Kagawa, der das Leder aus 13 Metern über Hitz hinweg sehenswert ins Tor zur erneuten Führung für die Gäste lupfte (23.). Nach einem Foul von Daniel Opare an Christian Pulisic nahe der linken Eckfahne brachte Kagawa den fälligen Freistoß gefährlich vors Tor. Der Ball strich, noch leicht abgefälscht, nur um Haaresbreite am langen Pfosten vorbei ins Aus (28.).

    Bei der nächsten guten Offensivaktion des BVB spielte Marc Bartra einen langen Pass in die Spitze zu Aubameyang, der völlig allein auf Hitz zu lief (32.). Doch beim Abschluss leistete sich der Gabuner einen Übersteiger zuviel, so dass der Schweizer im Augsburg-Tor diese Riesenchance für die Gäste vereiteln konnte. Zwei Minuten vor der Halbzeitpause musste sich Hitz bei einem Schuss von Dahoud aus neun Metern lang machen, da Hinteregger den Ball noch abgefälscht hatte (43.). Bevor Schiedsrichter Marco Fritz die erste Halbzeit abpfiff, vergab Kagawa aus aussichtsreicher Position eine weitere Gelegenheit zum 3:1 für Dortmund (45.+2). Mit dem knappen 1:2-Rückstand ging es für den FCA in die Kabine.

    Der FCA hatte sich einiges für die zweite Hälfte vorgenommen, wollte unbedingt mindestens einen Punkt aus diesem Spiel mitnehmen. In der 53. Minute rauschte ein Volleyschuss von Daniel Baier nur knapp über das Dortmunder Gehäuse. Sechs Minuten später verhinderte Bürki bei einem Kopfball von Caiuby im Anschluss an eine Ecke den 2:2-Ausgleich (59.). Augsburg war jetzt am Drücker, von den in der ersten Halbzeit noch so dominanten Gästen kam kaum noch etwas. Nach einer Max-Flanke probierte es Michael Gregoritsch per Kopf, aber Bürki war erneut zur Stelle (66.).

    Schließlich setzte der FCA alles auf die offensive Karte, Manuel Baum brachte mit Sergio Cordova (für Gregoritsch) in der 67. Minute einen zweiten Stürmer ins Spiel. Zwischendurch hatten auch die Gäste noch eine Gelegenheit: Aubameyang scheiterte mit einem Kopfball aus sieben Metern erneut an Hitz, der mit der Faust klärte (71.). Dann entschied der Schiedsrichter aufgrund eines Videobeweises auf Strafstoß für Dortmund: Lukasz Pisczek soll bei einem Dortmunder Freistoß im Augsburger Strafraum zu Fall gekommen sein. Aubameyang trat an und fand in Hitz seinen Meister (79.).

    Der FCA setzte zur Schlussoffensive vor heimischer Kulisse an und warf alles nach vorne. Die Führungs des BVB wackelte gewaltig. In der letzten Minute der regulären Spielzeit war Caiuby bei seinem Schuss ohne Fortune (90.), dann strich eine Flanke von Max denkbar knapp am langen Pfosten vorbei (90.+2). Auf der anderen Seite verhinderte Opare mit einem mutigen Tackling gegen Aubameyang die Entscheidung für Dortmund (90.+3). Letztlich retteten die Gäste die knappe 2:1-Führung über die Zeit und Augsburg wurde für sein Riesenspiel nicht mehr mit einem Punkt belohnt.

  • FCA – RB Leipzig

    Dienstagabend, Flutlichtspiel. In der englischen Woche hat der FC Augsburg den dritten Sieg in Folge eingefahren und gegen Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Neuzugang Michael Gregoritsch.

    Eine Premiere gab es in der WWK ARENA bereits vor der Partie: Gegen 18.00 Uhr erstrahlte erstmals die neue Leuchtfassade der Arena, die in den vergangenen Monaten auf Initiative des Hauptsponsors und Namensgebers WWK Versicherungen montiert wurde.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm im Gegensatz zum 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt zwei Änderungen in der Startelf vor: Für Ja-Cheol Koo stand der Österreicher Michael Gregoritsch auf dem Platz, Jan Moravek ersetzte Marcel Heller. Ein besonderes Spiel war es außerdem für Rani Khedira, der vor der Saison nach drei Jahren in Leipzig zum FC Augsburg wechselte und weiterhin viele Freundschaften in Leipzig pflegt.

    Die Fuggerstädter legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein und drängten die Gäste aus Leipzig in die Defensive. Nach einem hohen Ball fasste Gästetorhüter Yvon Mvogo Nganome am Ball vorbei, den Abpraller konnte Michael Gregoritsch aber nicht im Tor unterbringen. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball aber bereits im Netz der Gäste: Caiuby machte sich nach einem Ballgewinn an der Mittellinie auf und davon, seinen Querpass auf Alfred Finnbogason konnte ein Verteidiger zwar noch ablenken, doch der Isländer erkämpfte sich den Ball, legte auf den mitgelaufenen Gregoritsch ab, der sich die Chance nicht entgehen ließ und aus kurzer Distanz seinen ersten Pflichtspieltreffer im FCA-Trikot erzielte (4.).

    Das Team von Manuel Baum ließ jetzt nicht locker und erspielte sich mit der Führung im Rücken weitere Einschussmöglichkeiten. Nach einer schönen Kombination zwischen Finnbogason und Gregoritsch fasste sich der Österreicher ein Herz und zog vom Strafraumeck ab – knapp am langen Eck vorbei (12.). Auf der anderen Seite war Marwin Hitz ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft bei einem Torabschluss von Timo Werner (14.). Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams mit offenem Visier agierten. Doch sowohl ein Fernschuss von Marcel Sabitzer (20.) als auch von Daniel Baier nach einer Ecke (23.) flogen knapp am Tor vorbei.

    Werner aus kurzer Distanz, Hitz bleibt Sieger

    Gefährlich wurde es dann noch einmal nach 25 gespielten Minuten vor dem Gehäuse von Marwin Hitz. Der Ball fand von einem Augsburger Verteidiger den Weg zu Timo Werner, der aus zwei Metern Hitz mit der Fußspitze überwinden wollte, doch der Leipziger blieb in diesem Duell nur zweiter Sieger. Nachdem auch ein abgefälschter Fernschuss von Martin Hinteregger nicht den Weg ins Tor fand (38.), ging es mit der mehr als verdienten Führung in einer hochklassigen Bundesliga-Begegnung in die Pause.

    Die Gäste aus Leipzig erhöhten nach dem Seitenwechsel das Risiko, verteidigten weit vor dem eigenen Tor und gaben dem FCA so die Möglichkeit auf Konter. Dabei konnte erneut Caiuby der Verteidigung der Gäste entwischen und steckte im Strafraum mustergültig auf den mitgelaufenen Philipp Max durch, der allerdings mit einem strammen Schuss am stark reagierenden Mvogo Nganoma scheiterte (50.). Doch auch wenn die Leipziger nun mehr Ballbesitz verzeichnen konnten, am Strafraum der Fuggerstädter war weiterhin Endstation. Lediglich bei einem Distanzschutz von Diego Demme musste Marwin Hitz sein ganzes Können aufweisen (62.).

    Leipzig drängt auf Ausgleich

    In der Schlussviertelstunde schnürten die Gäste den FC Augsburg immer mehr in der eigenen Hälfte ein und kamen durch den eingwechselten Angreifer Emil Forsberg zu einer weiteren Chance. Der Däne zielte allerdings daneben (75.). Die Fuggerstädter versuchten, sich über schnell vorgetragene Konter zu berfreien und hätten so beinahe das vorentscheidende 2:0 erzielt. Doch eine Flanke von Daniel Opare konnte Marcel Heller freistehend per Kopf nicht im Tor der Gäste unterbringen (84.). Nachdem anschließend auch in der dreiminütigen Nachspielzeit kein Treffer mehr fiel, wurden die Augsburger vom Schlusspiff erlöst und bejubelten den dritten Sieg in Folge.

  • FCA – 1. FC Köln

    Der FC Augsburg hat am 3. Spieltag der neuen Bundesligasaison den ersten Heimdreier eingefahren. Die Schwaben bezwangen den 1. FC Köln 3:0 (2:0). Die drei Tore für die Fuggerstädter erzielte Alfred Finnbogason (22., 32., 90.+4).

    Beim FCA begannen im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Mönchengladbach vor der Länderspielpause Daniel Opare, Marcel Heller und Rani Khedira für Raphael Framberger, Ja-Cheol Koo und Jonathan Schmid.

    Die Gäste waren in den ersten Minuten die aktivere Mannschaft, suchten immer wieder den Weg vors Tor der Hausherren. Doch dann verlor Jonas Hector in der eigenen Hälfte den Ball, Augsburg konterte über die rechte Seite bis in den Strafraum, wo Frederik Sörensen die brenzlige Situation für Köln schließlich klären konnte. In der 13. Minute versuchte es Michael Gregoritsch mit einem Schuss aus der Distanz, sein Aufsetzer stellte für Timo Horn im Kölner Tor jedoch kein Problem dar. Auf der Gegenseite zog Yuya Osako aus 20 Metern zentraler Position ab, aber der Schuss des Japaners wurde von einem Augsburger noch geblockt (16.).

    Dann flankte Philipp Max von der linken Seite in den Strafraum, wo Alfred Finnbogason goldrichtig stand und Horn per Kopfball keine Chance ließ – 1:0 für den FCA (22.). Kurz zuvor hatte der Isländer bereits die Chance zur Führung, nachdem er im Anschluss an einen Freistoß von Caiuby bedient worden war, aber nicht mehr kontrolliert abschließen konnte (20.). Die Antwort der Kölner: Bittencourt erhielt an der Strafraumgrenze den Ball und schloss mit links ab – daneben (26.). Der FCA hatte in der 31. Minute Riesenglück nicht das 1:1 zu kassieren: Martin Hinteregger verlor in der eigenen Hälfte den Ball an Jhon Cordoba, der auf einmal frei vor Hitz auftauchte. Anstatt aber an Marwin Hitz vorbei ins Tor zu schießen, bediente der Kölner Osaka, der allerdings nicht mehr an den Ball kam und so die Riesenchance zum Ausgleich vergab.

    Diese Nachlässigkeit der Gäste mit den eigenen Chancen wurde von Augsburg postwendend bestraft, Finnbogason erhöhte in der 32. Minute per Foulelfmeter auf 2:0, nachdem Hector Marcel Heller im eigenen Sechzehner zu Fall gebracht hatte. Der FCA ließ es nun mit der 2:0-Führung etwas ruhiger angehen und ließ Köln agieren. Eine Minute vor der Halbzeit (44.) brachte Daniel Opare das Leder von der rechten Seite in den Fünfmeterraum, wo Finnbogason verpasste und Sörensen den Ball beinahe ins eigene Tor bugsierte (44.). Dann ging es in für beide Mannschaften in die Pause.

    Köln bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

    Der FCA kam besser in den zweiten Durchgang und erhielt wieder viel Platz in der Offensive. In der 56. Minute konterte der FCA nach einem Kölner Ballverlust über Gregoritsch, der schließlich Heller bediente. Der Ex-Darmstädter legte sich dann den Ball zu weit vor, so dass die gute Gelegenheit vertan wurde. Auch wenn Köln durchaus bemüht war, den Anschlusstreffer zu erzielen, so waren die Gäste vorne doch zu harmlos, um die starke FCA-Defensive ins Wanken zu bringen. Ein 20-Meter-Flachschuss von Bittencourt wurde zur sicheren Beute von Hitz (62.).

    Köln setzte in der Schlussphase alles auf die offensive Karte, was den Gastgebern Räume zum Kontern bot. In der 75. Minute landete nach einem Augsburger Konter ein Schuss von Finnbogason aus spitzem Winkel nur am Außennetz. Aber Köln gab sich nicht auf, Simon Zoller kam im Strafraum an den Ball und zog direkt ab – Jeffrey Gouweleeuw lenkte den Schuss mit seinem Fuß noch über den Querbalken (80.). Dann jagte der in der zweiten Hälfte eingewechselte Sehrou Guirassy den Ball aus wenigen Metern über das FCA-Gehäuse – Schiedsrichter Tobias Stieler pfiff die Aktion wegen Abseitsposition allerdings ab (85.).

    Nachdem Hitz dazu bei einem Schuss von Cordoba noch stark parierte (90.+3), sorgte Finnbogason in der Nachspielzeit mit seinem dritten Tor in der Partie schließlich für den verdienten 3:0-Endstand (90.+4). Nach einer Kölner Chance konterte der FCA über den eingewechselten Sergio Cordova. Sein Abschluss landete am Pfosten, Finnbogason veredelt dann vor dem leeren Tor.

  • FCA – VFL Borussia Mönchengladbach

    Der FC Augsburg hat sich im ersten Heimspiel der neuen Saison ein 2:2 (1:2)-Unentschieden erkämpft. Alfred Finnbogason hatte mit einem Rekordtor nach 36 Sekunden den FCA in Führung geschossen, Denis Zakaria und Oscar Wendt drehten die Partie allerdings noch in der ersten Hälfte zugunsten Borussia Mönchengladbachs. Kurz vor Spielende sorgte der eingewechselte Sergio Cordova für den 2:2-Endstand.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum vertraute zum Heimspielauftakt gegen Mönchengladbach derselben Elf, die vor einer Woche beim Hamburger SV 0:1 verloren hatte. Ein besonderes Spiel war die Partie für Martin Hinteregger, der gegen seinen ehemaligen Verein spielte. Auf Seiten der Gästemannschaft kehrte Ex-FCA-Spieler Ibrahima Traoré an den Lech zurück.

    Augsburg legte gegen die Gäste vom Niederrhein einen Blitzstart hin. Bereits nach 36 Sekunden zappelte das Leder im Netz der Fohlen, Alfred Finnbogason hatte aus elf Metern mit links zur Führung für den FCA eingeschossen. Damit übertraf der Isländer sogar seinen Torrekord aus der Vorsaison, wo er gegen Wolfsburg nach 46 Sekunden erfolgreich gewesen war. Wenige Minuten später zog Jonathan Schmid nach Vorarbeit von Finnbogason aus 16 Metern direkt ab, Jannick Vestergaard lenkte den Schuss noch zur Ecke ab (7.).

    Die Antwort von Gladbach ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem Doppelpass mit Lars Stindl lief Denis Zakaria alleine auf seinen Landsmann Marwin Hitz zu und schloss eiskalt ab – 1:1. Gladbach weiter am Drücker: Nach einer hohen Hereingabe schoss Oscar Wendt aus dem Rückraum über das FCA-Gehäuse (11.). Die FCA-Defensive hatte in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, um die Angriffsbemühungen der Gäste abzuwehren. Nachdem sich die Schwaben vom Druck der Gäste ein wenig befreit hatten, tauchten sie in der Folge einige Male aussichtsreich vor dem Gladbacher Gehäuse auf, ohne allerdings echte Torchancen kreieren zu können.

    Nach einer halben Stunde Spielzeit setzte sich Raffael in einer temporeichen Partie bis in den gegnerischen Sechzehner durch, legte dort für Patrick Herrmann auf, dessen Schuss Hitz nicht festhalten konnte. Wendt stand goldrichtig und köpfte zur 2:1-Führung für die Gäste in die Maschen (30.). Zuvor war Finnbogason nach einem Steilpass alleine auf Torwart Yann Sommer zugelaufen, aber der Schuss des Stürmers war letztlich kein Problem für den Schweizer Torhüter in Diensten der Borussia (29.).

    In der 41. Minute zog Thorgan Hazard im Fünfer aus spitzem Winkel ab, traf aber nur den Innenpfosten des Augsburger Tores. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Finnbogason den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber aus wenigen Metern (43.). Mit einem 1:2-Rückstand aus Augsburger Sicht ging es in die Kabinen.

    Wie bereits im ersten Durchgang machte der FCA in den ersten Minuten der zweiten Hälfte viel Dampf. Zunächst köpfte Michael Gregoritsch nach einer Flanke von Philipp Max knapp über das Gästetor (47.), dann lenkte Sommer einen 25-Meter-Schuss von Finnbogason mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken (48.) und schließlich prüfte auch noch Daniel Baier den Gladbacher Torhüter (49.). In der 50. Minute landete ein Kopfball von Caiuby im Anschluss an eine Ecke neben dem Tor (50.).

    Augsburg war weiter spielbestimmend, Gladbach blieb bei Kontern gefährlich. In der 64. Minute wurde es wieder gefährlich vor dem Gladbacher Gehäuse. Nach Vorarbeit von Finnbogason stand Schmid allein vor Torhüter Sommer, der in höchster Not die 2:1-Gästeführung gegen Schmid rettete (64.).

    FCA drängte leidenschaftlich auf den Ausgleich

    Mit drei frischen Kräften läutete Manuel Baum die Schlussphase ein – mit Erfolg (76.). Zunächst strich ein Kopfball von Martin Hinteregger knapp am Tor der Fohlen vorbei (77.), dann klärte Vestergaard im eigenen Fünfer eine brenzlige Situation für seine Mannschaft (78.). Mit viel Engagement und Leidenschaft drängte Augsburg auf den Ausgleich, drei Minuten vor Spielende köpfte Heller Sommer den Ball in die Arme (87.). Dann wurden die Offensivbemühungen des FCA schließlich von Erfolg gekrönt, der eingewechselte Serio Cordova versenkte den Ball aus wenigen Metern im gegnerischen Tor zum 2:2 (89.). Hinteregger hatte in der Nachspielzeit sogar noch das Siegtor auf dem Kopf, traf aber aus aussichtsreicher Position das Tor nicht (90.+1.).