Spielberichte

Spielberichte der letzten FCA Heimspiele

Ob Kantersieg oder torloses Kampfspiel: jedes Heimspiel in der WWK ARENA bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Lesen Sie jede Woche nach, welche Highlights das letzte Heimspiel des FC Augsburg bot. Hier finden Sie auch das Archiv der Spielberichte aller Heimspiele dieser Saison.

Bundesliga

  • FCA – Borussia Dortmund

    folgt

  • FCA – RB Leipzig

    Dienstagabend, Flutlichtspiel. In der englischen Woche hat der FC Augsburg den dritten Sieg in Folge eingefahren und gegen Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig 1:0 gewonnen. Das Tor des Tages erzielte Neuzugang Michael Gregoritsch.

    Eine Premiere gab es in der WWK ARENA bereits vor der Partie: Gegen 18.00 Uhr erstrahlte erstmals die neue Leuchtfassade der Arena, die in den vergangenen Monaten auf Initiative des Hauptsponsors und Namensgebers WWK Versicherungen montiert wurde.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum nahm im Gegensatz zum 2:1-Auswärtssieg bei Eintracht Frankfurt zwei Änderungen in der Startelf vor: Für Ja-Cheol Koo stand der Österreicher Michael Gregoritsch auf dem Platz, Jan Moravek ersetzte Marcel Heller. Ein besonderes Spiel war es außerdem für Rani Khedira, der vor der Saison nach drei Jahren in Leipzig zum FC Augsburg wechselte und weiterhin viele Freundschaften in Leipzig pflegt.

    Die Fuggerstädter legten von Beginn an den Vorwärtsgang ein und drängten die Gäste aus Leipzig in die Defensive. Nach einem hohen Ball fasste Gästetorhüter Yvon Mvogo Nganome am Ball vorbei, den Abpraller konnte Michael Gregoritsch aber nicht im Tor unterbringen. Nur zwei Zeigerumdrehungen später zappelte der Ball aber bereits im Netz der Gäste: Caiuby machte sich nach einem Ballgewinn an der Mittellinie auf und davon, seinen Querpass auf Alfred Finnbogason konnte ein Verteidiger zwar noch ablenken, doch der Isländer erkämpfte sich den Ball, legte auf den mitgelaufenen Gregoritsch ab, der sich die Chance nicht entgehen ließ und aus kurzer Distanz seinen ersten Pflichtspieltreffer im FCA-Trikot erzielte (4.).

    Das Team von Manuel Baum ließ jetzt nicht locker und erspielte sich mit der Führung im Rücken weitere Einschussmöglichkeiten. Nach einer schönen Kombination zwischen Finnbogason und Gregoritsch fasste sich der Österreicher ein Herz und zog vom Strafraumeck ab – knapp am langen Eck vorbei (12.). Auf der anderen Seite war Marwin Hitz ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft bei einem Torabschluss von Timo Werner (14.). Es entwickelte sich ein temporeiches Spiel, in dem beide Teams mit offenem Visier agierten. Doch sowohl ein Fernschuss von Marcel Sabitzer (20.) als auch von Daniel Baier nach einer Ecke (23.) flogen knapp am Tor vorbei.

    Werner aus kurzer Distanz, Hitz bleibt Sieger

    Gefährlich wurde es dann noch einmal nach 25 gespielten Minuten vor dem Gehäuse von Marwin Hitz. Der Ball fand von einem Augsburger Verteidiger den Weg zu Timo Werner, der aus zwei Metern Hitz mit der Fußspitze überwinden wollte, doch der Leipziger blieb in diesem Duell nur zweiter Sieger. Nachdem auch ein abgefälschter Fernschuss von Martin Hinteregger nicht den Weg ins Tor fand (38.), ging es mit der mehr als verdienten Führung in einer hochklassigen Bundesliga-Begegnung in die Pause.

    Die Gäste aus Leipzig erhöhten nach dem Seitenwechsel das Risiko, verteidigten weit vor dem eigenen Tor und gaben dem FCA so die Möglichkeit auf Konter. Dabei konnte erneut Caiuby der Verteidigung der Gäste entwischen und steckte im Strafraum mustergültig auf den mitgelaufenen Philipp Max durch, der allerdings mit einem strammen Schuss am stark reagierenden Mvogo Nganoma scheiterte (50.). Doch auch wenn die Leipziger nun mehr Ballbesitz verzeichnen konnten, am Strafraum der Fuggerstädter war weiterhin Endstation. Lediglich bei einem Distanzschutz von Diego Demme musste Marwin Hitz sein ganzes Können aufweisen (62.).

    Leipzig drängt auf Ausgleich

    In der Schlussviertelstunde schnürten die Gäste den FC Augsburg immer mehr in der eigenen Hälfte ein und kamen durch den eingwechselten Angreifer Emil Forsberg zu einer weiteren Chance. Der Däne zielte allerdings daneben (75.). Die Fuggerstädter versuchten, sich über schnell vorgetragene Konter zu berfreien und hätten so beinahe das vorentscheidende 2:0 erzielt. Doch eine Flanke von Daniel Opare konnte Marcel Heller freistehend per Kopf nicht im Tor der Gäste unterbringen (84.). Nachdem anschließend auch in der dreiminütigen Nachspielzeit kein Treffer mehr fiel, wurden die Augsburger vom Schlusspiff erlöst und bejubelten den dritten Sieg in Folge.

  • FCA – 1. FC Köln

    Der FC Augsburg hat am 3. Spieltag der neuen Bundesligasaison den ersten Heimdreier eingefahren. Die Schwaben bezwangen den 1. FC Köln 3:0 (2:0). Die drei Tore für die Fuggerstädter erzielte Alfred Finnbogason (22., 32., 90.+4).

    Beim FCA begannen im Vergleich zum 2:2-Unentschieden gegen Mönchengladbach vor der Länderspielpause Daniel Opare, Marcel Heller und Rani Khedira für Raphael Framberger, Ja-Cheol Koo und Jonathan Schmid.

    Die Gäste waren in den ersten Minuten die aktivere Mannschaft, suchten immer wieder den Weg vors Tor der Hausherren. Doch dann verlor Jonas Hector in der eigenen Hälfte den Ball, Augsburg konterte über die rechte Seite bis in den Strafraum, wo Frederik Sörensen die brenzlige Situation für Köln schließlich klären konnte. In der 13. Minute versuchte es Michael Gregoritsch mit einem Schuss aus der Distanz, sein Aufsetzer stellte für Timo Horn im Kölner Tor jedoch kein Problem dar. Auf der Gegenseite zog Yuya Osako aus 20 Metern zentraler Position ab, aber der Schuss des Japaners wurde von einem Augsburger noch geblockt (16.).

    Dann flankte Philipp Max von der linken Seite in den Strafraum, wo Alfred Finnbogason goldrichtig stand und Horn per Kopfball keine Chance ließ – 1:0 für den FCA (22.). Kurz zuvor hatte der Isländer bereits die Chance zur Führung, nachdem er im Anschluss an einen Freistoß von Caiuby bedient worden war, aber nicht mehr kontrolliert abschließen konnte (20.). Die Antwort der Kölner: Bittencourt erhielt an der Strafraumgrenze den Ball und schloss mit links ab – daneben (26.). Der FCA hatte in der 31. Minute Riesenglück nicht das 1:1 zu kassieren: Martin Hinteregger verlor in der eigenen Hälfte den Ball an Jhon Cordoba, der auf einmal frei vor Hitz auftauchte. Anstatt aber an Marwin Hitz vorbei ins Tor zu schießen, bediente der Kölner Osaka, der allerdings nicht mehr an den Ball kam und so die Riesenchance zum Ausgleich vergab.

    Diese Nachlässigkeit der Gäste mit den eigenen Chancen wurde von Augsburg postwendend bestraft, Finnbogason erhöhte in der 32. Minute per Foulelfmeter auf 2:0, nachdem Hector Marcel Heller im eigenen Sechzehner zu Fall gebracht hatte. Der FCA ließ es nun mit der 2:0-Führung etwas ruhiger angehen und ließ Köln agieren. Eine Minute vor der Halbzeit (44.) brachte Daniel Opare das Leder von der rechten Seite in den Fünfmeterraum, wo Finnbogason verpasste und Sörensen den Ball beinahe ins eigene Tor bugsierte (44.). Dann ging es in für beide Mannschaften in die Pause.

    Köln bemüht, aber ohne Durchschlagskraft

    Der FCA kam besser in den zweiten Durchgang und erhielt wieder viel Platz in der Offensive. In der 56. Minute konterte der FCA nach einem Kölner Ballverlust über Gregoritsch, der schließlich Heller bediente. Der Ex-Darmstädter legte sich dann den Ball zu weit vor, so dass die gute Gelegenheit vertan wurde. Auch wenn Köln durchaus bemüht war, den Anschlusstreffer zu erzielen, so waren die Gäste vorne doch zu harmlos, um die starke FCA-Defensive ins Wanken zu bringen. Ein 20-Meter-Flachschuss von Bittencourt wurde zur sicheren Beute von Hitz (62.).

    Köln setzte in der Schlussphase alles auf die offensive Karte, was den Gastgebern Räume zum Kontern bot. In der 75. Minute landete nach einem Augsburger Konter ein Schuss von Finnbogason aus spitzem Winkel nur am Außennetz. Aber Köln gab sich nicht auf, Simon Zoller kam im Strafraum an den Ball und zog direkt ab – Jeffrey Gouweleeuw lenkte den Schuss mit seinem Fuß noch über den Querbalken (80.). Dann jagte der in der zweiten Hälfte eingewechselte Sehrou Guirassy den Ball aus wenigen Metern über das FCA-Gehäuse – Schiedsrichter Tobias Stieler pfiff die Aktion wegen Abseitsposition allerdings ab (85.).

    Nachdem Hitz dazu bei einem Schuss von Cordoba noch stark parierte (90.+3), sorgte Finnbogason in der Nachspielzeit mit seinem dritten Tor in der Partie schließlich für den verdienten 3:0-Endstand (90.+4). Nach einer Kölner Chance konterte der FCA über den eingewechselten Sergio Cordova. Sein Abschluss landete am Pfosten, Finnbogason veredelt dann vor dem leeren Tor.

  • FCA – VFL Borussia Mönchengladbach

    Der FC Augsburg hat sich im ersten Heimspiel der neuen Saison ein 2:2 (1:2)-Unentschieden erkämpft. Alfred Finnbogason hatte mit einem Rekordtor nach 36 Sekunden den FCA in Führung geschossen, Denis Zakaria und Oscar Wendt drehten die Partie allerdings noch in der ersten Hälfte zugunsten Borussia Mönchengladbachs. Kurz vor Spielende sorgte der eingewechselte Sergio Cordova für den 2:2-Endstand.

    FCA-Cheftrainer Manuel Baum vertraute zum Heimspielauftakt gegen Mönchengladbach derselben Elf, die vor einer Woche beim Hamburger SV 0:1 verloren hatte. Ein besonderes Spiel war die Partie für Martin Hinteregger, der gegen seinen ehemaligen Verein spielte. Auf Seiten der Gästemannschaft kehrte Ex-FCA-Spieler Ibrahima Traoré an den Lech zurück.

    Augsburg legte gegen die Gäste vom Niederrhein einen Blitzstart hin. Bereits nach 36 Sekunden zappelte das Leder im Netz der Fohlen, Alfred Finnbogason hatte aus elf Metern mit links zur Führung für den FCA eingeschossen. Damit übertraf der Isländer sogar seinen Torrekord aus der Vorsaison, wo er gegen Wolfsburg nach 46 Sekunden erfolgreich gewesen war. Wenige Minuten später zog Jonathan Schmid nach Vorarbeit von Finnbogason aus 16 Metern direkt ab, Jannick Vestergaard lenkte den Schuss noch zur Ecke ab (7.).

    Die Antwort von Gladbach ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einem Doppelpass mit Lars Stindl lief Denis Zakaria alleine auf seinen Landsmann Marwin Hitz zu und schloss eiskalt ab – 1:1. Gladbach weiter am Drücker: Nach einer hohen Hereingabe schoss Oscar Wendt aus dem Rückraum über das FCA-Gehäuse (11.). Die FCA-Defensive hatte in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, um die Angriffsbemühungen der Gäste abzuwehren. Nachdem sich die Schwaben vom Druck der Gäste ein wenig befreit hatten, tauchten sie in der Folge einige Male aussichtsreich vor dem Gladbacher Gehäuse auf, ohne allerdings echte Torchancen kreieren zu können.

    Nach einer halben Stunde Spielzeit setzte sich Raffael in einer temporeichen Partie bis in den gegnerischen Sechzehner durch, legte dort für Patrick Herrmann auf, dessen Schuss Hitz nicht festhalten konnte. Wendt stand goldrichtig und köpfte zur 2:1-Führung für die Gäste in die Maschen (30.). Zuvor war Finnbogason nach einem Steilpass alleine auf Torwart Yann Sommer zugelaufen, aber der Schuss des Stürmers war letztlich kein Problem für den Schweizer Torhüter in Diensten der Borussia (29.).

    In der 41. Minute zog Thorgan Hazard im Fünfer aus spitzem Winkel ab, traf aber nur den Innenpfosten des Augsburger Tores. Kurz vor der Halbzeitpause hatte Finnbogason den Ausgleich auf dem Fuß, verzog aber aus wenigen Metern (43.). Mit einem 1:2-Rückstand aus Augsburger Sicht ging es in die Kabinen.

    Wie bereits im ersten Durchgang machte der FCA in den ersten Minuten der zweiten Hälfte viel Dampf. Zunächst köpfte Michael Gregoritsch nach einer Flanke von Philipp Max knapp über das Gästetor (47.), dann lenkte Sommer einen 25-Meter-Schuss von Finnbogason mit den Fingerspitzen noch über den Querbalken (48.) und schließlich prüfte auch noch Daniel Baier den Gladbacher Torhüter (49.). In der 50. Minute landete ein Kopfball von Caiuby im Anschluss an eine Ecke neben dem Tor (50.).

    Augsburg war weiter spielbestimmend, Gladbach blieb bei Kontern gefährlich. In der 64. Minute wurde es wieder gefährlich vor dem Gladbacher Gehäuse. Nach Vorarbeit von Finnbogason stand Schmid allein vor Torhüter Sommer, der in höchster Not die 2:1-Gästeführung gegen Schmid rettete (64.).

    FCA drängte leidenschaftlich auf den Ausgleich

    Mit drei frischen Kräften läutete Manuel Baum die Schlussphase ein – mit Erfolg (76.). Zunächst strich ein Kopfball von Martin Hinteregger knapp am Tor der Fohlen vorbei (77.), dann klärte Vestergaard im eigenen Fünfer eine brenzlige Situation für seine Mannschaft (78.). Mit viel Engagement und Leidenschaft drängte Augsburg auf den Ausgleich, drei Minuten vor Spielende köpfte Heller Sommer den Ball in die Arme (87.). Dann wurden die Offensivbemühungen des FCA schließlich von Erfolg gekrönt, der eingewechselte Serio Cordova versenkte den Ball aus wenigen Metern im gegnerischen Tor zum 2:2 (89.). Hinteregger hatte in der Nachspielzeit sogar noch das Siegtor auf dem Kopf, traf aber aus aussichtsreicher Position das Tor nicht (90.+1.).