Spielberichte

Spielberichte der letzten FCA Heimspiele

Ob Kantersieg oder torloses Kampfspiel: jedes Heimspiel in der WWK ARENA bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Lesen Sie jede Woche nach, welche Highlights das letzte Heimspiel des FC Augsburg bot. Hier finden Sie auch das Archiv der Spielberichte aller Heimspiele dieser Saison.

Bundesliga

  • FCA – Werder Bremen

    Der FCA hat im dritten Spiel des Jahres den ersten Sieg eingefahren. Gegen den SV Werder Bremen drehten die Fuggerstädter einen Pausenrückstand und gewannen am Ende 2:1. Während der FCA mit dem Dreier seine Negativserie gegen Werder beendete, war es zugleich ein wichtiger Sieg im Kampf gegen den Abstieg.

    Nach der 0:2-Niederlage beim 1. FC Union Berlin musste FCA-Trainer Martin Schmidt seine Startelf auf einer Position verändern. Andreas Luthe rückte für den grippekranken Tomáš Koubek ins Tor und feierte damit sein Saisondebüt. Benjamin Leneis nahm auf der Bank Platz.

    Der FCA ergriff von Beginn an die Initiative und suchte nach Ballgewinn den direkten Weg nach vorne. Weil im letzten Drittel aber zunächst die nötige Präzision fehlte, dauerte es bis zur 19. Minute, ehe Jiri Pavlenka das erste Mal eingreifen musste: Bei einem wuchtigen Schuss von Ruben Vargas war der Bremer Torwart jedoch auf dem Posten (19.). Werder wagte sich erst mit zunehmender Spieldauer nach vorne, ging mit dem ersten gefährlichen Angriff aber direkt in Führung. Nach einem langen Ball tauchte Davie Selke frei vor Luthe auf. Der Angreifer spitzelte die Kugel am FCA-Torwart vorbei, der anschließenden Klärungsversuch von Jeffrey Gouweleeuw traf Tin Jedvaj extrem unglücklich – und von dort aus sprang der Ball zum 1:0 für Bremen ins Tor (23.).

    Der ebenso kuriose wie bittere Rückstand war ein echter Wirkungstreffer für die Fuggerstädter. Zwar sorgte Florian Niederlechner kurz darauf mit einem direkten Freistoß für ein wenig Gefahr, erneut war aber Pavlenka zur Stelle (28.). Ansonsten fiel dem FCA gegen tiefstehende Bremer wenig ein, sodass es mit der etwas schmeichelhaften Führung für die Gäste in die Kabinen ging.

    Niederlechner trifft zum Ausgleich – Vargas dreht die Partie
    Zu Beginn der zweiten Hälfte brachte Schmidt Geburtstagskind Alfred Finnbogason für André Hahn – und der Isländer war auch direkt an der ersten gefährlichen Aktion nach der Pause beteiligt. Der Angreifer bediente Marco Richter, der den Ball jedoch am langen Pfosten vorbeisetzte (56.). Der FCA spielte nun mit deutlich mehr Tempo und Zug zum Tor nach vorne, ließ im Abschluss aber nach wie vor die Genauigkeit im Abschluss vermissen. Richter verzog zweimal (57./63.), ein vermeintliches Tor von Vargas zählte aufgrund einer Abseitsposition nicht (61.). Dazwischen hatte Leonardo Bittencourt einen seltenen Nadelstich für die Gäste gesetzt (59.).

    Schließlich war es Niederlechner, der die FCA-Fans mit seinem elften Saisontreffer erlöste. Bei einem Konter zog der Torjäger nach innen und schloss ab – sein abgefälschter Schuss schlug zum hochverdienten 1:1 im Bremer Gehäuse ein (67.). Während Werder weiter auf Konter lauerte, blieben die Fuggerstädter am Drücker. Bei einem Freistoß legte Niederlechner für Finnbogason ab, der in aussichtsreicher Position aber den Ball nicht traf (75.). In der Schlussphase belohnte sich der FCA schließlich für seinen Aufwand und drehte die Partie komplett. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld leitete Finnbogason auf Vargas weiter, der im Strafraum nach innen zog und ins lange Eck zum 2:1 für die Fuggerstädter traf (82.). Dabei blieb es bis zum Schluss.

    Damit distanzierte Augsburg Konkurrent Bremen in der Tabelle auf neun Punkte. Darüber hinaus durfte der FCA nach zuvor vier Niederlagen gegen Werder wieder einmal einen Sieg gegen die Hanseaten bejubeln. Bereits am Freitag, 7. Februar, (20.30 Uhr) ist Augsburg bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

  • FCA – Borussia Dortmund

    Der FCA hat den Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund 3:5 verloren. In einem vor allem nach der Pause vollkommen verrückten Schlagabtausch lagen die Fuggerstädter zwischendurch mit zwei Toren vorne, standen am Ende trotz eines leidenschaftlichen und couragierten Auftritts allerdings mit leeren Händen da.

    Trainer Martin Schmidt setzte im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres unter anderem auf Fredrik Jensen im offensiven Mittelfeld. Neuzugang Eduard Löwen, der im Winter für eineinhalb Jahre auf Leihbasis von Hertha BSC gekommen war, nahm erstmals auf der FCA-Bank Platz.

    Die Fuggerstädter überraschten den BVB mit extrem hohen Pressing und störten die Borussia bereits tief in deren Hälfte. Die Gäste taten sich im Spielaufbau deswegen schwer, hatten aber die erste Chance der Partie. Nach einem langen Ball war Thorgan Hazard frei durch, Torwart Tomàš Koubek bewahrte seine Mannschaft jedoch vor einem frühen Rückstand (4.). Kurz darauf hatten die BVB-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen. Nach einem Fehler im Spielaufbau des FCA tauchte Jadon Sancho im Strafraum auf und legte auf Marco Reus quer – der BVB-Kapitän traf aus kurzer Distanz aber den Ball nicht richtig (8.).

    Vargas‘ Treffer zählt nicht – Niederlechner trifft zum 1:0
    Die Borussia hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, der FCA hielt aber mit viel Leidenschaft in den Zweikämpfen dagegen und kam nach und nach ebenfalls zu ersten Abschlüssen. Den Direktabnahmen von Daniel Baier (11.) und Marco Richter (17.) fehlte aber die Genauigkeit. Zwischendurch war ein Versuch von Raphael Guerreiro knapp über den Kasten von Koubek geflogen (15.), auf der Gegenseite zählte ein vermeintliches Tor von Ruben Vargas aufgrund einer Abseitsstellung in der Entstehung nicht (21.). Der BVB wurde immer gefährlich, sobald er mal etwas Platz bekam. Ein Schuss von Sancho sauste haarscharf über den Querbalken (28.), nur eine Minute später zielte erneut Reus freistehend aus kurzer Distanz daneben (29.).

    Mitten in eine Phase, als der BVB allmählich zielstrebiger wurde, schlugen die Fuggerstädter eiskalt zu. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld nahm Vargas auf der linken Seite Tempo auf, ließ Gegenspieler Lukasz Piszczek stehen und legte dann von der Grundlinie ins Zentrum. Dort musste Florian Niederlechner nur noch den Fuß hinhalten – das 1:0 für den FCA (34.). Mit der Führung im Rücken zogen sich die Fuggerstädter zurück, verschoben gut und ließen bis zur Pause nichts mehr zu. Stattdessen bot sich Philipp Max sogar die Chance auf ein zweites Tor, BVB-Torwart Roman Bürki war bei einem Freistoß des Linksverteidigers allerdings auf dem Posten (45.).

    Fünf Tore in 16 Minuten: Irrer Schlagabtausch nach der Pause
    Der zweite Durchgang begann spektakulär. Keine Minute war gespielt, als der Ball erneut im BVB-Netz zappelte. Richter zog aus über 20 Metern einfach mal ab und die Kugel landete traumhaft zum 2:0 für den FCA im langen Eck (46.). Dieses Mal ließ die Antwort der Borussia allerdings nicht lange auf sich warten. Julian Brandt verschaffte sich im Augsburger Strafraum etwas Platz und zog wuchtig ab – vom Innenpfosten schlug die Kugel zum 1:2 im Tor ein (49.). Während der BVB nun auf den Ausgleich drängte, lauerte der FCA auf Konter – und erhöhte bei einem perfekt vorgetragenen Gegenangriff auf 3:1. Über Richter landete der Ball bei Vargas, der auf Max durchsteckte. Der Linksverteidiger legte ins Zentrum, wo erneut Niederlechner nur noch einschieben musste (55.) – der zehnte Saisontreffer des Angreifers.

    Der spektakuläre Schlagabtausch ging allerdings nahtlos weiter – nun aber mit Toren auf der anderen Seite. Sancho steckte auf den kurz zuvor eingewechselten Erling Haaland durch, der frei vor Koubek zum 2:3 ins lange Ecke traf (59.). Und nur zwei Minuten später war es schließlich Sancho selbst, der den Ausgleich besorgte: Nach einem langen Ball gegen weit aufgerückte Fuggerstädter tauchte der Engländer frei vor Koubek auf, umspielte den FCA-Torwart und traf ins leere Tor zum 3:3 (61.) – es war der fünfte Treffer innerhalb von 16 Minuten.

    Haaland schnürt den Doppelpaack und macht den Wahnsinn perfekt
    Die Borussia war nun drauf und dran, das Spiel komplett zu drehen, Reus (62.) und Hazard (65.) fanden ihren Meister jedoch in Koubek. Wenig später war der FCA-Torwart allerdings ein viertes Mal geschlagen. Nach einem langen Ball gegen eine erneut hochstehende Viererkette umkurvte Hazard Koubek und legte dann quer auf Haaland, der aus kurzer Distanz keine Probleme hatte, mit seinem zweiten Treffer zum 4:3 für Dortmund einzuschieben (70.). Während die Fuggerstädter geschockt wirkten und nur noch wenige Akzente nach vorne setzen konnten, setzte die Borussia sogar noch einen drauf. Reus steckte auf Haaland durch, der allein vor Koubek eiskalt blieb und mit seinem dritten Treffer auf 5:3 für den BVB stellte (79.) – der spätere Endstand.

    So mussten die Fuggerstädter trotz eines über weite Strecken bärenstarken Auftritts eine Niederlage zum Auftakt in die Rückrunde hinnehmen. Am Samstag, 25. Januar, (15.30 Uhr) ist der FCA beim 1. FC Union Berlin zu Gast.

  • FCA – Fortuna Düsseldorf

    Der FCA hat seine Erfolgsserie fortgesetzt und am Dienstagabend einen 3:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf eingefahren. Nach der verdienten Pausenführung sorgten zwei ruhende Bälle in Durchgang zwei für die Entscheidung. Der Sieg gegen die Rheinländer war der fünfte Sieg aus den jüngsten sechs Partien.

    Trainer Martin Schmidt vertraute auf die Startelf, die auch zuletzt beim 4:2-Sieg in Hoffenheim begonnen hatte. Ruben Vargas kehrte nach seiner Gelbsperre in den Kader zurück, saß aber zunächst auf der Bank.

    Die Partie brauchte etwas, um richtig in Fahrt zu kommen. Dem FCA war das Selbstvertrauen nach den erfolgreichen vergangenen Spielen anzumerken, allerdings fehlte den Fuggerstädtern zunächst etwas der Zug zum Tor. Die Fortuna hatte in der Anfangsphase mehr Ballbesitz, die erste Chancen der Begegnung hatte jedoch Augsburg: Den Abschlüssen von Fredrik Jensen (2.) und Daniel Baier (16.) fehlte aber die Genauigkeit.

    Ayhan verpasst knapp – Max trifft schon wieder
    Mit zunehmender Spieldauer agierte der FCA allerdings mit mehr Tempo und Präzision im Spiel nach vorne. Florian Niederlechner tauchte nach einem Ball in die Tiefe vor Fortunas Torwart Zackary Steffen auf, scheiterte aber aus leicht spitzem Winkel am Schlussmann der Gäste (21.). Die Fortuna kam derweil nach einem ruhenden Ball zum ersten Mal gefährlich in Tornähe: Eine Freistoßflanke verpasste Kaan Ayhan nur knapp (30.).

    Auf der Gegenseite zappelte die Kugel im Netz: Niederlechner schüttelte Kasim Adams ab und hatte plötzlich freie Bahn. Den Schuss des Torjägers konnte Steffen nur zur Seite abwehren, Philipp Max bedankte sich und traf ins verwaiste Tor zum 1:0 für den FCA (32.) – der nächste Treffer für den Linksaußen, nachdem er bereits in Sinsheim doppelt getroffen hatte. Die Fuggerstädter hatten die Partie im Anschluss komplett im Griff – und hätten kurz vor der Pause beinahe erhöht: Nach einer Ecke kam Iago zum Abschluss, traf aber Niederlechner (45.).

    Jedvaj erhöht per Kopf – Max macht den Deckel drauf
    Die Fortuna kam mit neuem Schwung aus der Kabine, der FCA entschied aber die wichtigen Duelle immer wieder für sich und hielt die Gäste so gut vom eigenen Tor weg. Bei einem Kopfball von Niederlechner war Steffen auf dem Posten (50.), wenig später tauchte die Fortuna nach der Pause das erste Mal gefährlich vor dem Kasten der Fuggerstädter auf: Dawid Kownacki köpfte eine scharfe Hereingabe allerdings am FCA-Gehäuse vorbei (58.). Auf der Gegenseite zappelte die Kugel nach einem ruhenden Ball erneut im Netz der Gäste: Max schlug eine Ecke scharf an den ersten Pfosten, wo Tin Jedvaj aus kurzer Distanz zum 2:0 einköpfte (61.) – das erste Saisontor des Defensivmannes, der mit Jeffrey Gouweleeuw Torjäger Rouwen Hennings (zehn Treffer) komplett ausschaltete.

    Im Gegenzug wäre Düsseldorf beinahe zum Anschlusstreffer gekommen, Tomàš Koubek war gegen Nana Ampomah allerdings zweimal zur Stelle (63./70.). Stattdessen machte der FCA nach einem ruhenden Ball den Deckel drauf: Max probierte es bei einem Freistoß aus rund 25 Metern direkt, Steffen ließ die Kugel durchrutschen – und es stand 3:0 für Augsburg (72.). Für Max war es der vierte Treffer in den jüngsten beiden Spielen. In den Schlussminuten ließ der FCA nichts mehr anbrennen und gewann am Ende souverän.

    Damit feierten die Fuggerstädter den fünften Sieg aus den vergangenen sechs Partien – und einen gelungenen Abschluss vor heimischem Publikum. Im letzten Spiel des Jahres und zum Abschluss der Englischen Woche ist der FCA am Samstag, 21. Dezember, (15.30 Uhr) bei RasenBallsport Leipzig zu Gast.

  • FCA – 1. FSV Mainz 05

    Der FCA hat gegen den 1. FSV Mainz 05 den nächsten wichtigen Dreier gegen einen direkten Konkurrenten eingefahren und einen 2:1-Heimsieg gefeiert. Nachdem die Nullfünfer zunächst schmeichelhaft in Führung gegangen waren, stellten die Fuggerstädter die Partie nach der Pause auf den Kopf.

    Im Vergleich zum 1:1 beim 1. FC Köln nahm Trainer Martin Schmidt drei Änderungen an seiner Startelf vor: Stephan Lichtsteiner und Marco Richter begannen genauso wie Fredrik Jensen, der damit sein Startelfdebüt in der laufenden Saison feierte. Raphael Framberger (Oberschenkelverletzung) fehlte ebenso wie der gesperrte André Hahn (Gelb-Rot), der zuletzt angeschlagene Sergio Córdova nahm zunächst auf der Bank Platz.

    Der FCA legte los wie die Feuerwehr und erspielte sich in der Anfangsphase quasi im Minutentakt hochkarätige Chancen. Zunächst lenkte Ruben Vargas eine Hereingabe von Jensen an den Innenpfosten (2.), ehe Richter nach einer Flanke von Philipp Max aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf (3.). Nachdem Vargas einen Kopfball knapp am Kasten vorbeigesetzt hatte (6.), läutete der Schweizer kurz darauf die nächste Großchance ein: Der Offensivmann eroberte tief in der gegnerischen Hälfte den Ball und legte frei vor dem Tor auf Richter quer – der aus kurzer Distanz allerdings am verwaisten Mainzer Tor vorbeizielte (11.).

    Während der FCA also selbst beste Gelegenheiten liegen ließ, machte es Mainz auf der Gegenseite besser und ging wie aus dem Nichts in Führung: Levin Öztunali hatte kurz vor dem Strafraum zu viel Platz und traf ins lange Eck zum schmeichelhaften 1:0 für die Nullfünfer (15.). Der Rückstand war ein echter Wirkungstreffer für die Fuggerstädter, die sich erst einmal schütteln mussten. Auf der Gegenseite war Mainz nun im Spiel und hielt den FCA insgesamt besser vom eigenen Tor wegzuhalten.

    Richter trifft zum hochverdienten Ausgleich
    Die klareren Chancen hatten jedoch weiterhin die Fuggerstädter: Zweimal rettete Jeremiah St. Juste in höchster Not gegen Florian Niederlechner (18./27.), zwischendurch war Tomáš Koubek bei einem Schuss von Jean-Paul Boetius auf dem Posten gewesen (18.). Nach einer knappen halben Stunde musste Schmidt ein erstes Mal wechseln, Jan Morávek kam für den angeschlagenen Rani Khedira (26.). Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte der FCA noch einmal den Druck, zunächst schien das Tor der Gäste jedoch weiter wie verhext. Vargas tankte sich in den Strafraum und legte auf Richter ab, der allerdings freistehend am Tor vorbeizielte (32.). Wenig später stand erneut der Schweizer im Mittelpunkt, als sein Distanzschuss nur knapp über den Querbalken hinwegflog (39.).

    Als die ersten Fans bereits zu verzweifeln begannen, traf der FCA kurz vor der Pause doch noch zum überfälligen Ausgleich. Max steckte auf Niederlechner durch, der im Sechzehner die Übersicht behielt und auf Richter querlegte. Der machte es diesmal besser und schob aus kurzer Distanz zum 1:1 ein (41.).

    Niederlechner vom Punkt: FCA dreht den Spieß um
    Im Vergleich zum ersten Durchgang begann der zweite eher gemächlich. Der FCA hatte zwar weiter mehr vom Spiel, gefährliche Abschlüsse blieben allerdings zunächst aus. Das lag auch daran, dass Mainz zur Pause sowohl personell doppelt als auch taktisch von Dreier- auf Viererkette gewechselt hatte. Die Führung für den FCA brachte schließlich ein Elfmeter. Nachdem Kunde gegen Vargas zu spät gekommen war, entschied Schiedsrichter Markus Schmidt nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten auf Strafstoß. Niederlechner trat an und nagelte den Ball zum 2:1 für die Fuggerstädter in den Winkel – sein bereits siebter Saisontreffer (65.).

    Mit der Führung im Rücken zog sich der FCA zurück und überließ den Gästen den Ball. Nach vorne setzten die Fuggerstädter zunächst nur wenig Akzente, defensiv stand Rot-Grün-Weiß allerdings sicher und ließ keine nennenswerten Abschlüsse der Nullfünfer zu. Während von Mainz eine wirkliche Schlussoffensive ausblieb, sorgte der FCA gegen Ende der Partie mit Nadelstichen immer wieder für Entlastung – bei einem Versuch von Jensen war FSV-Torwart Robin Zentner allerdings auf dem Posten (74.). So blieb es am Ende beim 2:1 für Augsburg.

    Damit fuhren die Fuggerstädter den dritten Sieg aus den jüngsten vier Spielen ein. Am Freitag, 13. Dezember, (20.30 Uhr) ist der FCA zum Auftakt der Englischen Woche bei der TSG 1899 Hoffenheim zu Gast.

  • FCA – Hertha BSC

    Der FC Augsburg hat am Sonntagnachmittag den zweiten Sieg in Folge eingefahren! Gegen ein über weite Strecken des Spiels dezimiertes Hertha BSC gewannen die Fuggerstädter am Ende deutlich 4:0, fuhren damit den zweiten Heimsieg der Saison ein – und durften sich zugleich über zwei Jubliäen freuen.

    Vor der Länderspielpause hatte der FCA einen 1:0-Sieg beim SC Paderborn gefeiert. Im Vergleich zum Dreier beim Aufsteiger veränderte Trainer Martin Schmidt seine Startelf auf zwei Positionen: Sowohl Jeffrey Gouweleeuw als auch Sergio Córdova feierten ihr Startelfdebüt in der laufenden Saison. Felix Uduokhai (Risswunde) nahm auf der Bank Platz, Alfred Finnbogason (Schulterverletzung) fehlt bis Jahresende.

    In einer ausgeglichenen Anfangsphase liefen beide Mannschaften hoch an und störten den Gegner früh. Nachdem sich vor den Toren zunächst jedoch wenig getan hatte, ging der FCA mit der ersten Chance direkt in Führung. Philipp Max schlug einen Freistoß nahe der rechten Außenlinie mit viel Effet in Richtung zweiter Pfosten. Der Ball segelte an Freund und Feind vorbei und schlug letztendlich zum 1:0 im langen Eck ein (17.). Der zweite direkt verwandelte Freistoß des Linksverteidigers in Folge und das 200. Heimtor der Fuggerstädter in der Bundesliga.

    Córdova trifft zum 2:0 – Jarstein fliegt mit glatt Rot
    Die Freude über die Führung erhielt wenig später einen kleinen Dämpfer, als Geburtstagskind Marco Richter verletzt ausgewechselt werden musste, für ihn kam André Hahn (26.). Nur eine Minute später hatten die FCA-Fans allerdings bereits wieder Grund zum Jubeln. Florian Niederlechner setzte Torwart Rune Jarstein im Spielaufbau unter Druck und blockte dessen Schuss, sodass der Ball Córdova vor die Füße fiel. Der Venezolaner hatte keine Probleme, das Leder zum 2:0 ins verwaiste Tor zu schieben (27.). Das war jedoch noch nicht alles: Jarstein hatte bei seinem Rettungsversuch Córdova übel erwischt und musste mit glatt Rot vom Platz. Für ihn kam Ersatztorwart Dennis Schmarsch zu seinem Bundesliga-Debüt, Niederlechner konnte weiterspielen.

    Mit einem Mann mehr und der komfortablen Führung im Rücken überließ der FCA der Hertha den Ball, hielt die Alte Dame aber bis auf einen Kopfball von Davie Selke (45.) gut vom eigenen Tor weg. Auf der Gegenseite hatten die Fuggerstädter zuvor Chancen gehabt, das Ergebnis noch vor der Pause in die Höhe zu schrauben: Ruben Vargas (34.) und Córdova (38.) verfehlten den Kasten der Gäste nur knapp.

    Hahn macht den Deckel drauf – Niederlechner setzt den Schlusspunkt
    Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FCA wieder den Druck – und machte früh den Deckel drauf: Hahn zog von der rechten Seite nach innen, wurde nicht richtig angegriffen und traf mit einem präzisen Flachschuss zum 3:0 (52.). Nur vier Minuten später hätte der Rechtsaußen beinahe einen Doppelpack geschnürt, nach einem starken Sprint jagte Hahn die Kugel frei vor Smarsch aber über das Tor der Gäste (56.). Die Fuggerstädter spielten in dieser Phase weiter munter nach vorne, ließen im Abschluss aber die Genauigkeit vermissen: Vargas verpasste ein viertes Tor zweimal knapp (60./62.).

    Im Anschluss verflachte die Partie ein wenig, was auch daran lag, dass der FCA einen Gang zurückschaltete. Dennoch boten sich den Fuggerstädtern immer wieder Chancen. Den Fernschüssen von Daniel Baier (74.) und Max (78.) fehlte allerdings ebenfalls die Präzision. Hertha wehrte sich in Unterzahl zwar nach Kräften, kam aber bis auf einen Kopfball von Dedryck Boyata nicht gefährlich vors Tor (72.). Auf der Gegenseite setzte Niederlechner den Schlusspunkt: Max steckte einen Freistoß auf den Angreifer durch, der den Ball fast von der Grundlinie aus zum 4:0 unter die Querlatte nagelte (79.). Das fünfte Saisontor für Niederlechner und gleichzeitig der Endstand.

    So feierte der FCA am Ende seinen 50. Heimsieg in der Bundesliga. Am Samstag, 30. November, (15.30 Uhr) sind die Fuggerstädter beim 1. FC Köln zu Gast.

  • FCA – FC Schalke 04

    Der FCA hat am Sonntagabend gegen den FC Schalke 04 eine extrem bittere Heimniederlage einstecken müssen. Trotz einer guten Leistung und einer zweimaligen Führung verloren die Fuggerstädter am Ende 2:3.

    Nachdem seine Mannschaft beim VfL Wolfsburg (0:0) zuletzt zum ersten Mal ohne Gegentor geblieben war, sah Trainer Martin Schmidt keinen Grund für personelle Wechsel und schickte dieselbe Startelf auf den Platz.

    Dort begann der FCA mit viel Schwung und hätte bereits früh in Führung gehen können. Marco Richter prüfte zunächst S04-Torwart Alexander Nübel (2.), kurz darauf strich ein Schuss des Offensivmannes knapp am Pfosten vorbei (4.). Die Gäste, bei denen Salif Sané nach einer Verletzung früh rausmusste (9.), fanden mit zunehmender Spieldauer besser in die Begegnung und erarbeiteten sich ein Übergewicht an Ballbesitz. Weil der FCA aber sehr aufmerksam verteidigte, wussten die Königsblauen mit ihren optischen Vorteilen wenig anzufangen.

    Niederlechner scheitert an Nübel – Baier belohnt den FCA
    Der FCA selbst leistete sich nach Ballgewinn immer wieder kleine Ungenauigkeiten, sodass nach flottem Beginn vor beiden Toren wenig los war. Richtig gefährlich wurde es erst wieder nach einer knappen halben Stunde: Richter hob den Ball in den Strafraum auf Florian Niederlechner, der aus kurzer Distanz und leicht spitzem Winkel an Nübel scheiterte (27.). Die Fuggerstädter blieben nun dran und belohnten sich kurz darauf mit der Führung: Nach einem Spielzug über die rechte Seite landete der Ball im Rückraum bei Daniel Baier, der die Kugel zum 1:0 für den FCA in den Winkel schlenzte (38.). Das erste Tor für den Kapitän seit rund drei Jahren.

    Als es bereits nach einer Pausenführung für Rot-Grün-Weiß aussah, traf Schalke in der Nachspielzeit wie aus dem Nichts zum Ausgleich: Einen Freistoß von Daniel Caligiuri verlängerte Stephan Lichtsteiner unhaltbar für Tomáš Koubek ins eigene Netz (45.+1). So ging es ohne Schalker Torschuss mit einem 1:1 in die Kabinen.

    Finnbogason trifft vom Punkt – doch Schalke dreht das Spiel
    Nach dem Seitenwechsel ging es munter weiter. Zunächst sauste ein Versuch von Richter knapp am kurzen Eck vorbei (49.), auf der Gegenseite musste Koubek bei einem Schuss von Bastian Oczipka zum ersten Mal eingreifen (50.). Schalke machte in dieser Phase einen zielstrebigeren Eindruck als noch vor der Pause, in Führung ging aber erneut der FCA. Weil Oczipka eine Hereingabe von Finnbogason im eigenen Strafraum mit der Hand geblockt hatte, zeigte Schiedsrichter Patrick Ittrich auf den Punkt – zuvor hatte sich der Unparteiische die Szene noch einmal selbst angesehen. Finnbogason trat an und verwandelte sicher zum 2:1 für den FCA (60.).

    Im Anschluss zogen sich die Fuggerstädter etwas zurück, ließen aber aus dem Spiel heraus kaum etwas zu. Nach einem ruhenden Ball für die Gäste zappelte das Leder allerdings erneut im Augsburger Netz: Einen Freistoß von Caligiuri verlängerte Ozan Kabak zum 2:2 ins lange Eck (71.). Es kam kurz darauf sogar noch dicker für den FCA, weil Amine Harit nach einem missglückten Rückpass frei vor Koubek auftauchte und zum 3:2 für Königsblau traf (82.). In der Schlussphase warf Rot-Grün-Weiß noch einmal alles nach vorne, bis auf einen Kopfball des eingewechselten Michael Gregoritsch kam Augsburg aber nicht mehr gefährlich vors Tor (90.+4).

    So musste der FCA trotz guter Leistung eine extrem bittere Heimniederlage hinnehmen. Am Samstag, 9. November, (15.30 Uhr) ist Augsburg beim SC Paderborn zu Gast.

  • FCA – FC Bayern München

    Der FC Augsburg hat am Samstagnachmittag in einem engagierten Heimspiel 2:2-Unentschieden gegen den FC Bayern München gespielt. Marco Richter hatte den FCA bereits in der 1. Spielminute in Führung gebracht, den 2:2-Ausgleich erzielte Alfred Finnbogason in der Nachspielzeit (90.+1).

    Personell standen Cheftrainer Martin Schmidt gegen den Rekordmeister wieder einige Alternativen zur Verfügung. So war Marco Richter nach überstandener Verletzung wieder in der Startelf, Jeffrey Gouweleeuw durfte erstmals in dieser Saison wieder auf der Bank Platz nehmen. Verzichten musste der FCA jedoch auf Kapitän Daniel Baier, für den ein Einsatz ebenso wie für den angeschlagenen Michael Gregoritsch (Sprunggelenk) noch zu früh kam.

    Nach der 1:5-Niederlage bei Borussia M’gladbach wollten die Augsburger vor heimischem Publikum eine Reaktion zeigen – und hätten nicht besser in die Partie gegen die Bayern starten können. Gerade einmal 23 Sekunden waren gespielt, als der Ball im Tor von Nationaltorhüter Manuel Neuer zappelte. Nach einem Einwurf gelangte der Ball zu Rani Khedira, der per Kopf Marco Richter bediente, so dass der 21-Jährige den Ball ins Tor bugsieren konnte.

    Der FCA stand dicht in der eigenen Abwehr und ließ die Münchener das Spiel machen. Die Chance auf den nächsten Treffer hatten allerdings die Augsburger, Richter zielte nach einem schön vorgetragenen Konter aus rund 16 Metern aber am Tor vorbei (9.). Zuvor näherten sich die Bayern erstmals dem Augsburger Tor an, Serge Gnabry verfehlte den Kasten von Tomáš Koubek deutlich. Der Tscheche im Augsburger Tor war anschließend allerdings machtlos, als Robert Lewandowski eine Flanke von Gnabry per Kopf zum Ausgleich verwertete (14.).

    Jedvaj rettet auf der Linie – Gnabry dreht die Partie
    Wie erwartet dominierte der FC Bayern die Partie und verzeichnete deutlich mehr Ballbesitz, doch die Fuggerstädter ließen sich davon nicht beirren, standen sicher in der Defensive und setzten selbst Nadelstiche nach vorne, mit denen sie die Bayern-Abwehr immer wieder vor Probleme stellte. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte ergaben sich in der Augsburger Hintermannschaft leichte Unkonzentriertheiten. Thiago scheiterte nach einem Gewühl im Stafraum erst an dem auf der Linie rettenden Tin Jedvaj und anschließend an Koubek (40). Wenige Augenblicke zuvor visierte Gnabry den linken Augsburger Torpfosten an. Den Schlusspunkt der ersten 45 Minuten setzte Marco Richter, Manuel Neuer war gegen seinen Abschluss allerdings auf dem Posten.

    Ohne Wechsel kamen beide Mannschaften aus den Kabinen zurück auf den Platz. Diesmal erwischten die Bayern den besseren Start. Nach einem Augsburger Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zog Gnabry von rechts in die Mitte und schloss trocken aus rund 16 Metern ins linke untere Toreck zum 2:1 für die Gäste ab (49.). Nur wenig später hatte Philippe Coutinho die Möglichkeit, das Ergebnis nach oben zu schrauben, doch Koubek rettete sensationell aus kurzer Distanz gegen den Brasilianer (52.).

    Augsburg kämpft bis zum Schluss – Finnbogason mit dem 2:2
    Mit der Führung im Rücken spielten die Bayern jetzt zielstrebiger nach vorne, blieben über schnell vorgetragene Konter der Augsburger aber weiterhin verwundbar. So hatte Ruben Vargas die Chance auf den Ausgleich, doch sein Abschluss war zu schwach, um Manuel Neuer zu überwinden (55.). Auf der anderen Seite hielt Koubek den FCA im Spiel, als er gegen Gnabry per Fußabwehr parierte (61.). Rund zehn Minuten vor dem Ende war auch für Coman Endstation beim tschechischen Nationaltorhüter (79.).

    Mit Fredrik Jensen und Alfred Finnbogason hatte Martin Schmidt rund eine halbe Stunde vor Schluss noch einmal zwei frische Offensivkräfte auf das Feld gebracht. Die beiden Nordeuropäer konnten gegen die nun humorlos agierende Defensivreihe des FCB aber zunächst wenig ausrichten. In der Schlussphase schmiss der FCA dann nochmal alles nach vorne. Erst entschärfte Manuel Neuer noch einen Distanzschuss von Philipp Max (88.), aber dann brachte Finnbogason das Stadion in der Nachspielzeit noch zum Kochen: Der eingewechselte Sergio Córdova setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball in die Mitte, wo der Isländer eiskalt zum 2:2-Endstand einnetzte.

    Am kommenden Sonntag, 27. Oktober, (15.30 Uhr) muss der FC Augsburg nun auswärts beim Europa-League-Teilnehmer VfL Wolfsburg ran.

  • FCA – Bayer Leverkusen

    Der FC Augsburg wartet weiter auf den ersten Bundesliga-Sieg gegen Bayer 04 Leverkusen. Am Samstagnachmittag verlor der FCA gegen eine überlegene Werkself deutlich 0:3.

    Nach dem 1:1 beim SC Freiburg veränderte Trainer Martin Schmidt seine Startelf auf zwei Positionen: Im Mittelfeld begann erstmals in dieser Saison Reece Oxford, auf der linken Außenbahn feierte Iago nach Verletzungspause sein Debüt. Jan Morávek und André Hahn nahmen zunächst auf der Bank Platz.

    Der FCA überraschte die Werkself von der ersten Minute an mit extrem frühem Pressing. Die Fuggerstädter standen in der Anfangsphase hoch, griffen früh an und störten den Spielaufbau der Gäste damit sehr effektiv. Leverkusen hatten zwar phasenweise über 80 Prozent Ballbesitz, fand gegen einen geschickt verteidigenden FCA aber kaum mal eine Lücke. Weil Augsburg selbst die Kugel nach Ballgewinn zu schnell wieder verlor, spielte sich die Partie zunächst vor allem im Mittelfeld ab.

    Mit zunehmender Spieldauer verteidigte der FCA etwas tiefer, allerdings zunächst ohne die Gäste zum Abschluss kommen zu lassen. Erstmals eingreifen musste Torwart Tomáš Koubek nach etwas mehr als einer halben Stunde bei einem Fernschuss von Lucas Alario (33.) – und war kurz darauf geschlagen: Eine Hereingabe von Nadiem Amiri verlängerte Florian Niederlechner unglücklich zum 1:0 für Bayer ins eigene Netz (34.). Wenig später war eine von vielen Unterbrechungen geprägte erste Hälfte zu Ende.

    Volland erhöht auf 2:0 – Havertz setzt den Schlusspunkt
    Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an dem Geschehen auf dem Platz zunächst kaum etwas. Zwar stand der FCA wieder etwas höher, die klar tonangebende Mannschaft blieb aber Leverkusen. Ein abgefälschter Schuss von Kevin Volland landete am Außennetz (51.), später war Koubek bei einem wuchtigen Freistoß des Angreifers auf dem Posten (64.). Den Fuggerstädtern fehlte es im Spiel nach vorne weiter an Genauigkeit, sodass Abschlüsse in Richtung des Bayer-Tores zunächst ausblieben.

    Die erste richtig gefährliche Aktion für Augsburg hatte der eingewechselte Julian Schieber, der von der Strafraumkante abzog und Torwart Lukas Hradecky zu einer Parade zwang (72.). Auf der Gegenseite schlug Leverkusen eiskalt zu: Nach einem langen Ball legte Kai Havertz für Volland ab, der die Kugel über den herausgeeilten Koubek zum 2:0 für die Gäste ins Tor hob (76.). In der Schlussphase setzte die Werkself bei einem Konter noch einen drauf: Nach einer Kombination über mehrere Stationen tauchte Havertz frei vor Koubek auf und vollendete aus kurzer Distanz zum 3:0 für die Gäste (84.).

    Das war auch gleichzeitig der Endstand, sodass die Fuggerstädter weiter auf einen Sieg gegen Leverkusen warten. Am Sonntag, 6. Oktober, (13.30 Uhr) ist der FCA bei Borussia Mönchengladbach zu Gast.

  • FCA – Eintracht Frankfurt

    Im vierten Spiel der Saison hat der FC Augsburg den ersten Sieg eingefahren. Gegen Eintracht Frankfurt lag der FCA bereits zur Pause 2:0 vorne und brachte einen am Ende knappen Vorsprung über die Zeit.

    Gegenüber der 2:3-Niederlage beim SV Werder Bremen vor der Länderspielpause wechselte Trainer Martin Schmidt dreimal: Raphael Framberger gab nach monatelanger Verletzungspause (Kreuzbandriss) sein Comeback, auch Jan Morávek stand in der Startelf. Im Angriff stürmte Alfred Finnbogason erstmals in dieser Saison von Beginn an. Der gesperrte Stephan Lichtsteiner (Gelb-Rot) fehlte genauso wie Kapitän Daniel Baier (Wadenverletzung). Michael Gregoritsch nahm zunächst auf der Bank Platz.

    Keine Minute war gespielt, als die FCA-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen hatten: Nach starker Kombination über Marco Richter und Ruben Vargas tauchte Florian Niederlechner frei vor dem Kasten der Gäste auf, scheiterte aber aus kurzer Distanz an SGE-Torwart Kevin Trapp (1.). Ansonsten war die Eintracht in der Anfangsphase die tonangebende Mannschaft. Die Fuggerstädter ließen die Gäste kommen, zogen sich in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf schnelle Umschaltmomente nach Ballgewinn.

    Richter artistisch, Niederlechner traumhaft – 2:0 Augsburg!
    Auf diese Weise hielt der FCA die Hessen insgesamt gut vom eigenen Tor weg. Wenn die Eintracht aber mal zum Abschluss kam, wurde es richtig gefährlich: Ein Schuss von Goncalo Paciencia klatschte an den Außenpfosten (14.), einen Schlenzer von Daichi Kamada lenkte FCA-Torwart Tomáš Koubek gerade noch um den Pfosten (27.). Mit zunehmender Dauer agierten die Fuggerstädter allerdings offensiver – und kamen prompt zu guten Chancen: Nach einem geblockten Schuss kam Finnbogason im Strafraum frei zum Abschluss, Ex-Augsburger Martin Hinteregger rettete für den bereits geschlagenen Trapp kurz vor der Linie (33.).

    Kurz darauf zappelte der Ball schließlich im Netz: Eine Hereingabe von Rani Khedira legte Finnbogason im Strafraum für Richter ab, der die Kugel volley nahm und artistisch zum 1:0 für Augsburg traf (35.). Damit hat der Offensivmann nun vier seiner sechs Bundesliga-Tore gegen die SGE erzielt. Es kam sogar noch besser für den FCA, denn kurz vor der Pause erhöhte Niederlechner auf 2:0. Der Angreifer verschaffte sich rund 20 Meter vor dem Tor Platz, zog wuchtig ab – und traf traumhaft in den Winkel (43.).

    Paciencia trifft und macht’s noch einmal spannend
    Nach dem Seitenwechsel verschoben sich die Spielanteile wieder. Nun war die Eintracht wieder die spielbestimmende Mannschaft und drückte den FCA in dessen Hälfte. Weil Augsburg aber die Räume gut zustellte und die entscheidenden Zweikämpfe für sich entschied, kamen die Gäste bis auf einen Versuch von André Silva (48.) zunächst nicht gefährlich zum Abschluss. Die Fuggerstädter selbst suchten nur noch selten den Weg nach vorne, auf diese Weise passierte über weite Strecken der zweiten Hälfte eher wenig.

    Der Frankfurter Anschlusstreffer fiel somit etwas überraschend. Der eingewechselte Ex-Augsburger Dominik Kohr tankte sich durchs Mittelfeld und bediente Paciencia. Der Portugiese kam im Strafraum frei zum Abschluss und verkürzte mit einem Flachschuss auf 1:2 (73.). In den Schlussminuten warf die Eintracht noch einmal alles nach vorne, mit viel Leidenschaft und etwas Glück brachte der FCA den Vorsprung aber über die Zeit.

    Damit fuhr Augsburg im vierten Spiel den ersten Dreier der Saison ein. Am Samstag, 21. September, (15.30 Uhr) ist der FCA beim SC Freiburg zu Gast.

  • FCA – Union Berlin

    Der FC Augsburg hat sich im ersten Heimspiel der Saison 1:1 vom 1. FC Union Berlin getrennt. Nach einer zähen ersten Hälfte belohnte sich der FCA im zweiten Durchgang für eine klare Leistungssteigerung. Weil Union in der Schlussphase aber noch zuschlug, reichte es am Ende nur für einen Punkt.

    Gegenüber dem Auftakt bei Borussia Dortmund (1:5) nahm FCA-Trainer Martin Schmidt drei Änderungen vor: Die Neuzugänge Stephan Lichtsteiner und Tin Jedvaj, die beide unter der Woche zum FCA gestoßen waren, standen direkt in der Startelf. Auch Philipp Max, der beim BVB angeschlagen gefehlt hatte, durfte von Beginn an ran. Georg Teigl, Marek Suchý und Mads Pedersen nahmen auf der Bank Platz.

    Bei strahlendem Sonnenschein entwickelte sich eine zunächst zähe Partie. Beide Mannschaften waren im Spiel nach vorne zwar bemüht, leisteten sich aber mit Ball viele Ungenauigkeiten. Der FCA hatte leichte optische Vorteile, biss sich gegen gut gestaffelte Unioner jedoch die Zähne aus. So spielte sich die Begegnung über weite Strecken der ersten Hälfte fast nur zwischen den Strafräumen ab.

    Bis zu den ersten nennenswerten Abschlüssen dauerte es eine knappe halbe Stunde. Michael Gregoritsch köpfte die Kugel im Anschluss an einen Eckball neben den Kasten (25.), auf der Gegenseite verzog Anthony Ujah bei einem Berliner Konter (27.). Die Eisernen zeigten nun etwas mehr Zug zum Tor. Ein Distanzversuch von Marius Bülter rauschte über den Querbalken (35.), bei einem Kopfball von Keven Schlotterbeck war FCA-Torwart Tomáš Koubek zur Stelle. Auch die letzte Möglichkeit vor der Pause gehörte den Gästen, Jedvaj blockte einen Schuss von Robert Andrich jedoch in höchster Not (44.).

    Vargas erlöst die Fans – Koubek verhindert den Ausgleich
    Nach dem Seitenwechsel erhöhte der FCA die Schlagzahl und drückte die Gäste in deren Hälfte. Nach einer Flanke von Max kam Florian Niederlechner zum Kopfball, sein Versuch landete allerdings in den Armen von Union-Torwart Rafal Gikiewicz (54.) auf. Kurz darauf belohnten sich die Fuggerstädter schließlich für ihre Drangphase. Niederlechner setzte sich bei einem Konter auf der rechten Seite durch und legte den Ball anschließend ins Zentrum. Dort tauchte Ruben Vargas frei vor dem Tor auf und traf aus kurzer Distanz zum 1:0 für Augsburg (59.).

    Beinahe hätte der FCA wenig später nachgelegt. Nach einer Ecke von Max verfehlte Jedvaj den Kasten knapp (66.). Union fiel aus dem Spiel heraus wenig ein, wäre nach einem ruhenden Ball aber um ein Haar zum Ausgleich gekommen: Lichtsteiner verlängerte die Kugel Richtung eigenes Tor, Koubek kratzte das Leder noch von der Linie (71.). Auf der Gegenseite hatte Niederlechner die Entscheidung auf dem Fuß. Bei einem Konter tauchte der Angreifer frei vor Gikiewicz auf, setzte die Kugel aber knapp neben den Kasten (73.).

    Andersson trifft zum Ausgleich – Schlotterbeck sieht Rot
    In der Schlussphase nahm der Druck von Union zu, bei einem Distanzversuch von Christopher Lenz verhinderte der Pfosten zunächst den Ausgleich (78.). Der fiel zwei Minuten später: Nach einem Ballverlust im Spielaufbau liefen die Gäste in Überzahl auf das Tor zu, Sebastian Polter legte auf Sebastian Andersson quer, der zum 1:1 einschob (80.). Die letzten Minuten hatten es in sich: Schlotterbeck musste nach einem rüden Foulspiel an Niederlechner mit Rot vom Platz (84.), der FCA wiederum hatte gute Chancen auf den Sieg. Ein Freistoß von Gregoritsch strich knapp vorbei (86.), André Hahn verpasste eine Hereingabe um Haaresbreite (89.). Und bei einem Schuss von Alfred Finnbogason in der Nachspielzeit war Gikiewicz zur Stelle (90.+5).

    So blieb es trotz der Augsburger Schlussoffensive am Ende bei einem 1:1. Am Sonntag, 1. September, (15.30 Uhr) ist der FCA beim SV Werder Bremen zu Gast.