Spielberichte

Spielberichte der letzten FCA Heimspiele

Ob Kantersieg oder torloses Kampfspiel: jedes Heimspiel in der WWK ARENA bleibt ein unvergessliches Erlebnis. Lesen Sie jede Woche nach, welche Highlights das letzte Heimspiel des FC Augsburg bot. Hier finden Sie auch das Archiv der Spielberichte aller Heimspiele dieser Saison.

Bundesliga

  • FCA – Hertha BSC

    Der FC Augsburg hat im letzten Heimspiel der Saison eine bittere 3:4-Niederlage hinnehmen müssen. Gegen Hertha BSC ging der FCA in einem nach der Pause äußerst turbulenten Spiel zwar drei Mal in Führung, ein strittiger Elfmeter in der Nachspielzeit brachte die Fuggerstädter aber um ihren Lohn.

    Beim letzten Auftritt vor heimischem Publikum nahm FCA-Trainer Martin Schmidt gegenüber dem 0:0 beim FC Schalke 04 vier Änderungen vor: Reece Oxford, Jan Moravek, Georg Teigl und Marco Richter begannen für Rani Khedira (muskuläre Probleme), Konstantinos Stafylidis, Michael Gregoritsch und Julian Schieber (jeweils Bank).

    Anders als zuletzt in Gelsenkirchen agierte der FCA zu Beginn mit mehr Zug zum Tor. Nicht einmal drei Minuten waren gespielt, als ein Treffer von Teigl aufgrund einer Abseitsposition des Österreichers nicht zählte. Wenig später durften die Fuggerstädter schließlich jubeln: André Hahn zog aus rund 20 Metern zentraler Position ab, BSC-Schlussmann Thomas Kraft sah den Flachschuss spät und konnte nur zusehen, wie die Kugel zum frühen 1:0 für Augsburg im Tor einschlug (10.) – der vierte Saisontreffer des Offensivmannes.

    Gegen den Ball zog sich der FCA immer wieder in die eigene Hälfte zurück und verdichtete die Räume geschickt. Hertha hatte zwar etwas mehr Ballbesitz, kam aber kaum mal gefährlich in Tornähe. So musste FCA-Schlussmann Gregor Kobel erst in der 38. Minute bei einem Schuss von Lukas Klünter das erste Mal eingreifen (38.). Die Fuggerstädter standen defensiv stabil, kamen offensiv bis zur Pause aber nicht über Ansätze hinaus.

    Plattenhardt gleicht aus – Gregoritsch eiskalt vom Punkt
    Durchgang zwei begann äußerst turbulent. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke der Gäste schlug Ondrej Duda den Ball an den zweiten Pfosten, wo Marvin Plattenhardt frei vor Kobel auftauchte und ins kurze Eck zum 1:1 vollstreckte (47.). Fast im Gegenzug ging der FCA erneut in Führung. Nachdem Karim Rekik im Strafraum gegen Teigl den Arm ausgefahren hatte, zeigte Schiedsrichter Guido Winkmann auf den Punkt. Gregoritsch trat an und vollendete rechts unten zum 2:1 für Augsburg (50.).

    Mit der erneuten Führung zog sich der FCA wieder zurück. Hertha hatte nun deutlich mehr vom Spiel, ließ im Abschluss aber zunächst die Präzision vermissen. Duda scheiterte erst aus aussichtsreicher Position an Kobel (59.), ehe der Slowake die Kugel knapp am Kasten vorbeisetzte (61.). Kurz darauf zappelte der Ball schließlich im Augsburger Tor: Nach einer Ecke von Valentino Lazaro stieg Marko Grujic im Zentrum am höchsten und köpfte aus kurzer Distanz zum 2:2 ein (66.).

    Gregoritsch schnürt den Doppelpack – Kalou trifft spät vom Punkt
    Der FCA war nun wieder gefordert und ging schließlich ein drittes Mal in Führung: Richter steckte auf Gregoritsch durch, der frei vor Kraft auftauchte und ins kurze Eck zum 3:2 für die Fuggerstädter vollstreckte (70.) – der zweite Treffer des Österreichers an diesem Nachmittag und sein sechster in der Saison. Auch dieser Spielstand hatte allerdings nicht lange Bestand. Nach einer zu kurz abgewehrten Ecke schlug Lazaro die Kugel noch einmal in den FCA-Strafraum, wo Salomon Kalou zum 3:3 einköpfte (75.).

    Als es bereits nach einem Remis aussah, schlug Hertha in der Nachspielzeit ein viertes Mal zu. Nachdem Pascal Köpke im Strafraum nach einem leichten Kontakt mit Oxford zu Boden gegangen war, zeigte Winkmann auf den Punkt. Kalou trat an und verwandelte mittig zum 4:3 für Berlin (90.+2) – der zweite Treffer des Ivorers in diesem Spiel und gleichzeitig der Endstand in einer denkwürdigen Partie.

    Damit stand Augsburg am Ende trotz dreimaliger Führung mit leeren Händen da. Am letzten Spieltag der Saison ist der FCA am Samstag, 18. Mai, (15.30 Uhr) beim VfL Wolfsburg zu Gast.

    FCA – Bayer Leverkusen

    Der FC Augsburg hat im dritten Spiel unter Trainer Martin Schmidt die erste Niederlage kassiert. Gegen Bayer 04 Leverkusen verlor der FCA trotz früher Führung noch 1:4. Damit warten die Fuggerstädter in der Bundesliga weiter auf einen Sieg gegen die Werkself.

    Nach dem 6:0-Rekordsieg gegen den VfB Stuttgart konnte FCA-Trainer Schmidt wieder auf Torwart Gregor Kobel zurückgreifen, der nach leichter Gehirnerschütterung zwischen die Pfosten zurückkehrte. Andreas Luthe nahm wieder auf der Bank Platz.

    Augsburg begann nach zwei Dreiern in Folge selbstbewusst und lief die Gäste hoch an. Daniel Baier hatte die erste gute Chance der Partie, Lukas Hradecky lenkte den Distanzschuss des Kapitäns mit den Fingerspitzen über den Querbalken (4.). Wenig später zappelte die Kugel im Leverkusener Netz: Nach einer Ecke von Jonathan Schmid setzte sich Kevin Danso im Kopfballduell mit Sven Bender durch und nickte zum 1:0 für Augsburg ein (12.).

    Volland gleicht aus – Alario scheitert an der Latte
    Die Leverkusener Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Kevin Volland wurde links im Strafraum freigespielt und hämmerte den Ball zum 1:1 unter die Latte (15.). Um ein Haar hätten die Gäste die Partie sogar komplett gedreht. Weil Mitchell Weiser zuvor hauchdünn im Abseits gestanden hatte, nahm Schiedsrichter Frank Willenborg den Treffer von Lucas Alario (19.) nach Rücksprache mit dem Videoassistenten jedoch wieder zurück.

    Die Werkself hatte deutlich mehr Ballbesitz und ließ den Ball flott durch die eigenen Reihen laufen. Zu klaren Chancen kamen die Gäste trotz ihrer optischen Überlegenheit aber nicht. Das lag auch daran, dass sich der FCA mit zunehmender Spieldauer tief in die eigene Hälfte fallen ließ, die Räume geschickt zustellte und insgesamt sehr aufmerksam verteidigte. Nach vorne konnten die Fuggerstädter allerdings nur noch wenige Impulse setzen – und hatten Glück, als Alario kurz vor der Pause nur die Latte traf (45.+2).

    Havertz trifft zum 2:1 – Tah legt noch einen drauf
    Den besseren Start nach dem Seitenwechsel erwischte Leverkusen: Volland brachte den Ball vors Tor, wo Kai Havertz die Kugel zum 2:1 für die Gäste ins lange Eck lenkte (48.). Bayer blieb am Drücker und legte wenig später nach. Zunächst zählte ein Eigentor von Danso aufgrund einer Abseitsstellung von Jonathan Tah nicht – der Leverkusener hatte den Österreicher irritiert (57.). Kurz darauf durfte Tah schließlich doch jubeln, nachdem der Innenverteidiger im Anschluss an einen Freistoß zum 3:1 für die Werkself abgestaubt hatte (60.).

    Im Anschluss verflachte die Partie deutlich und spielte sich nur noch zwischen den Strafräumen ab. Leverkusen hielt den Ball in den eigenen Reihen und den FCA damit gut vom eigenen Tor fern. Die Fuggerstädter schafften es bis zum Ende nicht wirklich, Druck zu entfachen – und kamen deshalb zu keinen nennenswerten Abschlüssen mehr. Kurz vor Schluss setzte Julian Brandt bei einem Konter der Gäste den Schlusspunkt zum 4:1 (88.). So stand am Ende im dritten Spiel unter Trainer Schmidt die erste Niederlage für den FCA.

    Damit wartet Augsburg auch im achten Bundesliga-Jahr weiter auf den ersten Sieg gegen Leverkusen. Am Sonntag, 5. Mai, (13.30 Uhr) ist der FCA beim FC Schalke 04 zu Gast.

  • FCA – Bayer Leverkusen

    Der FC Augsburg hat im dritten Spiel unter Trainer Martin Schmidt die erste Niederlage kassiert. Gegen Bayer 04 Leverkusen verlor der FCA trotz früher Führung noch 1:4. Damit warten die Fuggerstädter in der Bundesliga weiter auf einen Sieg gegen die Werkself.

    Nach dem 6:0-Rekordsieg gegen den VfB Stuttgart konnte FCA-Trainer Schmidt wieder auf Torwart Gregor Kobel zurückgreifen, der nach leichter Gehirnerschütterung zwischen die Pfosten zurückkehrte. Andreas Luthe nahm wieder auf der Bank Platz.

    Augsburg begann nach zwei Dreiern in Folge selbstbewusst und lief die Gäste hoch an. Daniel Baier hatte die erste gute Chance der Partie, Lukas Hradecky lenkte den Distanzschuss des Kapitäns mit den Fingerspitzen über den Querbalken (4.). Wenig später zappelte die Kugel im Leverkusener Netz: Nach einer Ecke von Jonathan Schmid setzte sich Kevin Danso im Kopfballduell mit Sven Bender durch und nickte zum 1:0 für Augsburg ein (12.).

    Volland gleicht aus – Alario scheitert an der Latte
    Die Leverkusener Antwort ließ allerdings nicht lange auf sich warten: Kevin Volland wurde links im Strafraum freigespielt und hämmerte den Ball zum 1:1 unter die Latte (15.). Um ein Haar hätten die Gäste die Partie sogar komplett gedreht. Weil Mitchell Weiser zuvor hauchdünn im Abseits gestanden hatte, nahm Schiedsrichter Frank Willenborg den Treffer von Lucas Alario (19.) nach Rücksprache mit dem Videoassistenten jedoch wieder zurück.

    Die Werkself hatte deutlich mehr Ballbesitz und ließ den Ball flott durch die eigenen Reihen laufen. Zu klaren Chancen kamen die Gäste trotz ihrer optischen Überlegenheit aber nicht. Das lag auch daran, dass sich der FCA mit zunehmender Spieldauer tief in die eigene Hälfte fallen ließ, die Räume geschickt zustellte und insgesamt sehr aufmerksam verteidigte. Nach vorne konnten die Fuggerstädter allerdings nur noch wenige Impulse setzen – und hatten Glück, als Alario kurz vor der Pause nur die Latte traf (45.+2).

    Havertz trifft zum 2:1 – Tah legt noch einen drauf
    Den besseren Start nach dem Seitenwechsel erwischte Leverkusen: Volland brachte den Ball vors Tor, wo Kai Havertz die Kugel zum 2:1 für die Gäste ins lange Eck lenkte (48.). Bayer blieb am Drücker und legte wenig später nach. Zunächst zählte ein Eigentor von Danso aufgrund einer Abseitsstellung von Jonathan Tah nicht – der Leverkusener hatte den Österreicher irritiert (57.). Kurz darauf durfte Tah schließlich doch jubeln, nachdem der Innenverteidiger im Anschluss an einen Freistoß zum 3:1 für die Werkself abgestaubt hatte (60.).

    Im Anschluss verflachte die Partie deutlich und spielte sich nur noch zwischen den Strafräumen ab. Leverkusen hielt den Ball in den eigenen Reihen und den FCA damit gut vom eigenen Tor fern. Die Fuggerstädter schafften es bis zum Ende nicht wirklich, Druck zu entfachen – und kamen deshalb zu keinen nennenswerten Abschlüssen mehr. Kurz vor Schluss setzte Julian Brandt bei einem Konter der Gäste den Schlusspunkt zum 4:1 (88.). So stand am Ende im dritten Spiel unter Trainer Schmidt die erste Niederlage für den FCA.

    Damit wartet Augsburg auch im achten Bundesliga-Jahr weiter auf den ersten Sieg gegen Leverkusen. Am Sonntag, 5. Mai, (13.30 Uhr) ist der FCA beim FC Schalke 04 zu Gast.

  • FCA – VFB Stuttgart

    Der FC Augsburg hat einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Gegen den VfB Stuttgart zeigte der FCA eine bärenstarke Leistung und führte bereits zur Pause 3:0. Am Ende feierten die Fuggerstädter einen 6:0-Erfolg – und damit den höchsten Sieg ihrer Bundesliga-Geschichte.

    Zum Einstand von Trainer Martin Schmidt hatte der FCA 3:1 bei Eintracht Frankfurt gewonnen. In seinem ersten Heimspiel war der 52-Jährige zu drei Umstellungen gezwungen: Torwart Gregor Kobel, der zuletzt mit leichter Gehirnerschütterung ausgewechselt worden war, fehlte weiter. Für ihn stand Andreas Luthe zwischen den Pfosten. Außerdem begannen Kevin Danso und der genesene Philipp Max für Ja-Cheol Koo (Grippe) und Alfred Finnbogason (Wadenverletzung).

    Der FCA übernahm vom Anpfiff weg das Kommando im eigenen Haus, störte den VfB energisch und suchte immer wieder über die Flügel den Weg nach vorne. So entstand auch die Führung der Fuggerstädter. André Hahn steckte auf der rechten Seite auf Jonathan Schmid durch, der den Ball in den Rückraum hob. Dort kam Rani Khedira frei zum Abschluss und vollendete volley zum 1:0 für Augsburg (11.).

    Hahn erhöht auf 2:0 – Max setzt noch einen drauf
    Mit der Führung im Rücken zog sich der FCA etwas zurück, bis auf einen Versuch von Mario Gomez, der Luthe aus spitzem Winkel prüfte (14.), kam Stuttgart aber nicht zum Abschluss. Auf der Gegenseite scheiterte Marco Richter zunächst frei vor Ron-Robert Zieler am VfB-Torwart (17.), kurz darauf zappelte der Ball schließlich erneut im Netz der Gäste: Die folgende Ecke von Schmid landete im Strafraum bei Hahn, der die Kugel kontrollierte und anschließend ins kurze Eck zum 2:0 vollstreckte (18.). Der VfB erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer zwar ein Übergewicht an Ballbesitz, die entscheidenden Zweikämpfe gewann jedoch der FCA.

    Offensiv sprühten die Fuggerstädter vor Spielfreude. Nach einer flotten Kombination durchs Mittelfeld steckte Richter auf Max durch, der frei vor Zieler auf 3:0 erhöhte (29.). Im Anschluss schaltete der FCA, bei dem Moravek für den angeschlagenen Khedira gekommen war (37.), einen Gang zurück, hatte die Partie jedoch weiter komplett im Griff.

    FCA spielt weiter nach vorne: Richter und Max treffen
    Nach dem Seitenwechsel zog Augsburg die Zügel wieder an. Richter scheiterte an Zieler (47.), auf der Gegenseite war Luthe gegen Anastasios Donis zur Stelle (50.). Kurz darauf machte der FCA endgültig den Deckel drauf. Bei einem Augsburger Konter bekam der VfB den Ball nicht aus dem Strafraum. Die Kugel landete bei Richter, der das Leder volley aus der Luft nahm und ins lange Eck zum 4:0 traf (53.). Doch damit nicht genug. Bei einem Konter landete eine Hereingabe von Hahn bei Max, der das Ergebnis auf 5:0 in die Höhe schraubte (58.).

    Trotz der deutlichen Führung suchte der FCA weiter den Weg nach vorne, Hahn (62.) und Max (67.) scheiterten jeweils an Zieler. Auf der Gegenseite kam auch der VfB zu exzellenten Chancen: Ein Schuss von Daniel Didavi rauschte knapp am langen Pfosten vorbei (64.), kurz darauf scheiterten sowohl Didavi als auch Mario Gomez aus kurzer Distanz am stark reagierenden Luthe (66.).

    Doppelpack Nummer zwei: Richter macht das halbe Dutzend voll
    In der 68. Minute war es schließlich der zweite Doppelpack an diesem Nachmittag, der das halbe Dutzend vollmachte: Richter wurde zentral vor dem Tor nicht richtig angegriffen, zog aus rund 20 Metern ab – und traf in den Winkel zum 6:0 (68.). In der Schlussphase büßte die Partie an Tempo ein, Chancen gab es aber weiter auf beiden Seiten. Donis verpasste zweimal einen Stuttgarter Ehrentreffer nur knapp (81./85.), auf der Gegenseite scheiterte Moravek an Zieler (85.).

    Mit dem 6:0-Sieg distanzierte der FCA den VfB in der Tabelle auf zehn Punkte und feierte zugleich den höchsten Erfolg seiner Bundesliga-Geschichte. Am Freitag, 26. April, (20.30 Uhr) steht bereits das nächste Heimspiel an. Dann ist Bayer 04 Leverkusen in der WWK ARENA zu Gast.

  • FCA – TSG Hoffenheim

    7. April 2019
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    Der FC Augsburg hat die englische Woche mit einer deutlichen Niederlage abgeschlossen. Wenige Tage nach dem Aus im DFB-Pokal verlor der FCA gegen die TSG Hoffenheim nach einem frühen Gegentor 0:4.

    Unter der Woche war Augsburg im DFB-Pokal-Viertelfinale sehr unglücklich an RasenBallsport Leipzig gescheitert (1:2 n.V.). Gegenüber dem Pokal-Aus gegen die Sachsen nahm FCA-Trainer Manuel Baum drei Änderungen vor: Die genesenen Jonathan Schmid, Reece Oxford und Dong-Won Ji begannen für Rani Khedira (muskuläre Probleme) sowie Georg Teigl und André Hahn (beide Bank).

    Die ersten Minuten gehörten der TSG – die mit der ersten Chance prompt in Führung ging: Zunächst scheiterte Ishak Belfodil an Gregor Kobel, der Abpraller landete beim freistehenden Andrej Kramaric, der aus kurzer Distanz zum frühen 1:0 für Hoffenheim vollendete (6.). Der FCA war um eine schnelle Antwort bemüht und setzte die Gäste im Spielaufbau früh unter Druck. Während es die TSG allerdings immer wieder schaffte, sich spielerisch zu befreien, agierten die Fuggerstädter mit Ball zu ungenau.

    Kobel rettet stark gegen Belfodil und Kramaric
    So dauerte es bis zur 22. Minute, ehe Augsburg das erste Mal gefährlich zum Abschluss kam: Einen Kopfball von Kevin Danso klärte Kerem Demirbay (22.). Ansonsten blieb Hoffenheim die spielbestimmende Mannschaft. Gegen Mitte der ersten Hälfte parierte Kobel innerhalb weniger Sekunden zweimal stark: Zunächst rettete der FCA-Torwart gegen Belfodil, wenige Sekunden später lenkte der Schweizer einen Schuss von Kramaric gerade noch an die Latte (24.). Kurz darauf sorgte erneut Belfodil für Gefahr, als er bei einem Konter der Gäste knapp verzog (28.).

    Ins Spiel des FCA, bei dem Alfred Finnbogason für Oxford auf den Platz gekommen war (27.), schlichen sich im Spiel nach vorne derweil immer wieder leichte Fehler. Bis auf einen Distanzversuch von Marco Richter (38.) kam Augsburg gegen nun verwaltende Gäste zu keinen nennenswerten Chancen vor der Pause.

    Belfodil erhöht auf 2:0 – und schnürt einen Hattrick
    Die TSG erwischte den besseren Start in Durchgang zwei, nach einigen Minuten fand Augsburg jedoch besser in die Partie und entwickelte nun mehr Zug zum Tor. Zunächst setzte Michael Gregoritsch einen Kopfball hauchdünn über den Querbalken (53.), wenig später verpasste Richter eine Hereingabe knapp (59.). Mitten in diese Phase schlug Hoffenheim ein zweites Mal zu. Nachdem Demirbay noch verzogen hatte (57.), stand Belfodil nach einer Flanke am zweiten Pfosten blank und köpfte zum 2:0 für die Gäste ein (61.).

    Dieser zweite Rückschlag nahm dem FCA den Wind aus den Segeln. Zwar strich kurz darauf ein abgefälschter Versuch von Gregoritsch nur knapp am Pfosten vorbei (64.), insgesamt konnten die Fuggerstädter aber keinen richtigen Druck mehr entwickeln. Bei einem Konter machten die Gäste schließlich den Deckel drauf: Florian Grillitsch steckte auf Belfodil durch, der frei vor Kobel zum 3:0 für die TSG vollstreckte (74.). Während ein Treffer von Finnbogason aufgrund von Abseits nicht zählte (78.), setzte die TSG auf der Gegenseite sogar noch einen drauf. Bei einem weiteren Konter der Gäste bediente Adam Szalai erneut Belfodil, der erneut alleine auf Kobel zulief und mit seinem dritten Treffer auf 4:0 für Hoffenheim vollendete (82.).

    Mit der dritten Niederlage in der englischen Woche verpasste es Augsburg, sich im Abstiegskampf etwas abzusetzen. Am Sonntag, 14. April, (18 Uhr) ist der FCA bei Eintracht Frankfurt zu Gast.

  • FCA – Hannover 96

    Der FC Augsburg hat im Kampf um den Klassenerhalt einen ganz wichtigen Sieg eingefahren. Gegen Konkurrent Hannover 96 lag der FCA früh zurück, drehte nach der Pause allerdings auf und gewann am Ende 3:1.

    Im Vergleich zum 0:0 bei RasenBallsport Leipzig konnte FCA-Trainer Manuel Baum wieder auf André Hahn (nach Gelbsperre), Dong-Won Ji (nach muskulären Problemen) und Alfred Finnbogason (nach Wadenverletzung) zurückgreifen, auch Jeffrey Gouweleeuw (nach Adduktorenproblemen) hatte es wieder in den Kader geschafft. Georg Teigl, Fredrik Jensen und Sergio Córdova saßen zunächst auf der Bank, für den erkälteten Michael Gregoritsch begann Marco Richter.

    Der FCA startete schwungvoll, musste allerdings nach wenigen Minuten einen Dämpfer hinnehmen. Nach einem Abstimmungsproblem in der Augsburger Defensive wurde der Schuss von Linton Maina zunächst noch geblockt. Der Abpraller landete bei Hendrik Weydandt, der zum 1:0 für Hannover ins verwaiste Tor einköpfte (8.).

    Finnbogason und Co. haben den Ausgleich auf dem Fuß
    Beinahe wäre den Fuggerstädtern eine schnelle Antwort geglückt, Ji verzog aber knapp (11.). Im Gegenzug parierte Gregor Kobel gegen Weydandt (12.). Die Gäste zogen sich mit der Führung im Rücken in die eigne Hälfte zurück, so dass der FCA ein deutliches Übergewicht an Ballbesitz hatte. Augsburg fand gegen lauernde Gäste allerdings selten ein Durchkommen – abgesehen von der 21. Minute. Innerhalb weniger Sekunden hatten Finnbogason und Co. im Strafraum gleich mehrmals die Chance auf den Ausgleich, jedes Mal bekam ein Abwehrspieler der Niedersachsen jedoch ein Bein dazwischen.

    Weil der FCA im Spiel nach vorne insgesamt aber zu fehlerhaft agierte, kam Augsburg ansonsten kaum mal gefährlich zum Abschluss. Ji setzte die Kugel bei einem Konter knapp am Tor vorbei (34.), Jonathan Schmid probierte es aus der Distanz (43.). Auf der Gegenseite sorgte Jonathas für offensive Akzente der Hannoveraner (38./40.). So ging es mit einer knappen Führung für die Gäste in die Pause
    Joker Córdova sticht – Spezialist Schmid schlägt wieder zu
    Nur wenige Minuten waren nach der Pause gespielt, als der FCA zunächst das Glück auf seiner Seite hatte: Genki Haraguchi setzte einen Freistoß aus rund 20 Metern an den Querbalken (52.). Im Anschluss entwickelten die Fuggerstädter jedoch mehr Zug zum Tor. Richter versuchte es zweimal aus der zweiten Reihe (53./61.), Kevin Danso scheiterte mit einem Kopfball an Michael Esser (55.). Wenig später zappelte der Ball schließlich im Tor. Nach einer Ecke von Philipp Max scheiterte Hahn zunächst am Pfosten – den Abpraller drückte der kurz zuvor eingewechselte Córdova per Kopf zum 1:1 über die Linie (65.).

    Angetrieben durch den Ausgleich suchte der FCA weiter den Weg nach vorne. Erst köpfte Ji den Ball nach einer Flanke von Hahn knapp über den Querbalken (75.), kurz darauf drehte Augsburg die Partie schließlich komplett. Schmid zirkelte einen Freistoß aus rund 20 Metern zum 2:1 flach ins kurze Eck (78.). Hannover war nun gefordert, Miiko Albornoz prüfte Kobel aus der Distanz. Auf der Gegenseite machte der FCA jedoch den Deckel drauf. Danso bediente Hahn, der rechts im Strafraum wuchtig zum 3:1 vollendete (86.). Weil Jonathas die letzte Chance der Gäste vergab (90.), änderte sich am Ergebnis letztlich nichts mehr.

    Mit dem zweiten Heimsieg in Folge distanzierte Augsburg Konkurrent Hannover auf elf Punkte. Nach der zweiwöchigen Länderspielpause ist der FCA am Samstag, 30. März, (15.30 Uhr) beim 1. FC Nürnberg zu Gast.

  • FCA – Borussia Dortmund

    Der FC Augsburg hat im Abstiegskampf für eine dicke Überraschung gesorgt und Spitzenreiter Borussia Dortmund 2:1 geschlagen. Dong-Won Ji belohnte einen leidenschaftlichen Auftrifft des FCA mit einem Doppelpack, der BVB kam letztlich nur noch zum Anschlusstreffer.

    Gegen den Tabellenführer musste FCA-Trainer Manuel Baum auf Reece Oxford verzichten, der bei der 1:5-Niederlage beim SC Freiburg Rot gesehen hatte. Für ihn begann Kevin Danso in der Innenverteidigung. Außerdem kehrte der genesene André Hahn in die Startelf zurück, Sergio Córdova saß zunächst auf der Bank.

    Dortmund hatte vom Anpfiff weg deutlich mehr Ballbesitz, allerdings ohne zunächst gefährlich in Tornähe zu kommen. Das lag vor allem daran, dass der FCA die Räume geschickt verdichtete. Gegen den Ball zogen sich die Fuggerstädter meist in die eigene Hälfte zurück und griffen erst ab der Mittellinie energisch an. Vereinzelt presste Augsburg allerdings auch hoch und störte den Spielaufbau der Borussia mit dieser Mischung sehr effektiv. Gefährlich zum Abschluss kam so zunächst keine der beiden Mannschaften.

    Jis zweiter Versuch sitzt – 1:0 Augsburg
    Nach etwas mehr als einer Viertelstunde musste Baum bereits ein erstes Mal wechseln, Georg Teigl ersetzte den angeschlagenen Konstantinos Stafylidis (17.). Während der BVB durch einen Kopfball von Manuel Akanji für einen ersten Abschluss Richtung Tor sorgte (20.), ging Augsburg auf der Gegenseite in Führung. Eine Hereingabe von Hahn landete im Strafraum bei Dong-Won Ji, dessen erster Schuss noch geblockt wurde. Der Südkoreaner setzte jedoch nach und schaufelte die Kugel zum 1:0 für den FCA in den Winkel (24.).

    Die Borussia hatte weiter mehr vom Spiel, kam aber bis auf einen Kopfball Marco Reus (31.) zunächst nicht Abschluss. Die Fuggerstädter machten den Gästen das Leben mit viel Laufbereitschaft schwer, erst kurz vor der Pause boten sich dem BVB zwei dicke Chancen binnen kurzer Zeit. Erst setzte Thomas Delaney den Ball frei vor dem Tor über den Kasten (41.), ehe Gregor Kobel stark gegen Jacob Bruun Larsen rettete (42.).

    Ji nimmt Dortmunds Geschenk an – Paco Alcacer macht’s spannend
    Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spielgeschehen zunächst wenig. Der FCA überließ der Borussia den Ball, die ihre optische Überlegenheit aber nicht in Torgefahr ummünzen konnte. Augsburg verteidigte mit viel Leidenschaft und bekam immer wieder einen Fuß dazwischen. Darüber hinaus setzten die Fuggerstädter vereinzelt Nadelstiche nach vorne – und schlugen schließlich ein zweites Mal zu. Ji fing einen Ball im Spielaufbau der Gäste ab und hob die Kugel im Sechzehner über Roman Bürki hinweg zum 2:0 für den FCA in die Maschen (68.). Das zweite Tor des Südkoreaners, der 2014 ein halbes Jahr für die Borussia gespielt hatte.

    Der BVB rannte nun wütend an, allerdings fehlte den Abschlüssen der Borussia die Präzision. So musste Kobel erst in der 75. Minute das erste Mal in Durchgang zwei eingreifen. Nach einem langen Ball kam Paco Alcacer im Strafraum frei zum Abschluss, der FCA-Torwart rettete jedoch stark (75.). Kurz darauf war Kobel jedoch geschlagen, als erneut Paco Alcacer nach einem Fehler im Spielaufbau des FCA im Sechzehner freigespielt wurde und auf 1:2 verkürzte (81.). In den Schlussminuten warf Dortmund noch einmal alles nach vorne, auch bei der letzten Chance des Spiels durch Mario Götze war Kobel jedoch auf dem Posten (87.).

    So fügte Augsburg dem Spitzenreiter am Ende die zweite Saisonniederlage zu und feierte selbst drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf. Am Samstag, 9. Februar, (15.30 Uhr) ist der FCA bei RB Leipzig zu Gast.

  • FCA – Bayern München

    Der FC Augsburg hat sich gegen den FC Bayern München nicht für seine couragierte Leistung belohnen können. Gegen den Rekordmeister verlor der FCA trotz einer zweimaligen Führung und des schnellesten Treffers in der Bundesligageschichte der Fuggerstädter am Ende 2:3.

    Gegen den Rekordmeister musste FCA-Trainer Manuel Baum sowohl auf Kapitän Daniel Baier (5. Gelbe Karte) als auch Torjäger Alfred Finnbogason (Wadenprobleme) verzichten. Kevin Danso, der bei der 0:4-Niederlage bei Werder Bremen noch verletzt gefehlt hatte, kehrte in die Startelf zurück, im Angriff begann Sergio Córdova.

    Augsburg begann mutig und ging mit dem ersten Angriff des Spiels in Führung. Konstantinos Stafylidis steckte auf Philipp Max durch, der den Ball von der Grundlinie zurück ins Zentrum legte. Dort lenkte Leon Goretzka die Kugel nach gerade einmal zwölf Sekunden zum frühen 1:0 für den FCA ins eigene Tor – die schnellste Führung in der Bundesligageschichte der Fuggerstädter. Beinahe wäre den Bayern der schnelle Ausgleich geglückt: Serge Gnabry kam frei im Sechzehner zum Abschluss, setzte die Kugel aber am Kasten vorbei (3.).

    Ji hämmert den Ball unter die Latte – Coman gleicht erneut aus
    Die Bayern hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, kamen im Anschluss aber zunächst nicht gefährlich in Tornähe. Das lag vor allem daran, dass der FCA extrem hoch stand und die Gäste bereits tief in deren Hälfte anlief. So störten die Fuggerstädter das Spiel des Rekordmeisters sehr effektiv – bis zur 17. Minute: Nach einer Flanke von Joshua Kimmich tauchte Kingsley Coman frei vor Gregor Kobel auf und vollendete aus kurzer Distanz zum 1:1. Der FCA ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und ging wenig später zum zweiten Mal in Führung: Erneut steckte Stafylidis auf Max durch, der die Kugel in den Rückraum legte. Dort kam Dong-Won Ji an den Ball und hämmerte das Leder zum 2:1 unter die Latte (23.).

    Im Anschluss zog sich Augsburg zurück und überließ den Bayern den Ball. Die Gäste hatten dadurch ein deutliches Übergewicht, kamen aus dem Spiel heraus aber nicht zu Chancen. Nur bei Standards sorgte der Rekordmeister für Gefahr: Zunächst köpfte Robert Lewandowski den Ball an den Querbalken (34.), ehe Goretzka die Kugel über den Kasten nickte (36.). Ansonsten ließ der FCA nichts zu, musste aber kurz vor der Pause dennoch erneut den Ausgleich hinnehmen: Coman kam links im Strafraum an den Ball und traf zum 2:2 (45.+3).

    Alaba trifft zu 3:2 – Oxford verpasst den Ausgleich
    Die Bayern blieben auch nach dem Seitenwechsel die tonangebende Mannschaft – und gingen schließlich zum ersten Mal in Führung: David Alaba wurde links im Strafraum freigespielt und traf ins lange Eck zum 3:2 für die Gäste (53.). Der FCA war nun gefordert, sah sich aber zunächst weiter in die Defensive gedrängt. Ji sorgte für die erste Torannäherung der Fuggerstädter nach der Pause (56.), auf der Gegenseite setzte Lewandowski die Kugel aus aussichtsreicher Position am Tor vorbei (60.).

    Insgesamt agierte der FCA wieder etwas offensiver, allerdings presste Augsburg nicht mehr so hoch wie noch zu Beginn. Nach etwas mehr als einer Stunde kam Reece Oxford nach einem Freistoß von Max zum Kopfball, setzte die Kugel aber am Tor vorbei (63.). Defensiv ließen die Fuggerstädter wenig zu, wenn Bayern mal durchkam, waren es jedoch dicke Chancen. Zunächst rettete Kobel gegen Goretzka (66.), kurz darauf scheiterte Coman nach einer Ecke am Querbalken (71.). In der Schlussphase schaffte es der FCA letztlich nicht, noch einmal Druck zu entfachen und musste sich so knapp geschlagen geben.

    Damit stand Augsburg trotz einer couragierten Leistung am Ende mit leeren Händen da. Am Samstag, 23. Februar, (15.30 Uhr) ist der FCA beim SC Freiburg zu Gast.

  • FCA – FSV Mainz 05

    Alfred Finnbogason war der Spieler des Spiels beim 3:0-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05. Mit seinen drei Toren beendete der Isländer eine turbulente Woche beim FCA.

    Den Ball, mit dem er vorher den 1. FSV Mainz 05 beinahe im Alleingang besiegt hatte, durfte erst einmal Tochter Viktoria halten. Wie bereits bei seinem letzten Dreierpack gegen den SC Freiburg im September 2018 sicherte sich Alfred Finnbogason auch nach dem Spiel gegen die Mainzer direkt nach Abpfiff das Spielgerät. „Es war wirklich eine sehr gute Woche für mich“, resümierte der 30-Jährige nach der Partie in der Mixed Zone der WWK ARENA. Erst zwei Tage zuvor feierte der Isländer seinen runden Geburtstag.

    Finnbogason reiht sich in Top-5 ein
    Mit zwei verwandelten Handelfmetern und einem weiteren Treffer avancierte der FCA-Angreifer zum überragenden Matchwinner. Dabei hatte er kurz vor Halbzeitpfiff sogar ein weiteres Tor auf dem Fuß, doch Mainz-Torhüter Florian Müller konnte mit einem sensationellen Reflex aus kurzer Distanz den Gegentreffer verhindern. Dennoch erzielte Finnbogason am Ende seinen bereits vierten Hattrick in der Bundesliga seit Beginn der Saison 2017/2018 – so schnell wie es keinen anderen Profi in der Bundesliga zuvor gelungen war. Er reihte sich damit in die Top-5 der aktuellen Bundesliga-Spieler mit Dreierpacks ein und steht mit Arjen Robben gleichauf. Spitzenreiter mit 12 Hattricks ist der Stuttgarter Mario Gomez.

    „Jeder hat nach der vergangenen Woche auf eine Antwort der Mannschaft gewartet“, so Finnbogason, der aber trotz aller Euphorie den Blick direkt auf das kommende DFB-Pokal-Viertelfinale legt: „Ich habe die komplette Mannschaft anlässlich meines Geburtstags noch zum Essen eingeladen, aber ab Montag werden wir dann den Fokus ausschließlich auf Kiel richten.“ Denn im hohen Norden will der FCA erstmals seit der Saison 2009/2010 wieder ins Viertelfinale einziehen. Für Finnbogason könnte es dann zu einer Premiere kommen, denn bisher fehlt ihm in seiner Karriere noch ein Treffer im DFB-Pokal.

  • FCA – Fortuna Düsseldorf

    Der FC Augsburg hat zum Rückrundenauftakt gegen Fortuna Düsseldorf eine bittere 1:2-Niederlage kassiert. Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause glich der FCA in Durchgang zwei zwar aus, kurz vor dem Ende schlug die Fortuna jedoch erneut eiskalt zu und vermieste den Fuggerstädtern damit den Start ins neue Jahr.

    Im ersten Spiel des Jahres musste FCA-Trainer Manuel Baum auf einige Leistungsträger verzichten. Jeffrey Gouweleeuw fehlte mit Adduktorenproblemen, Rani Khedira gesperrt (5. Gelbe Karte) und Ja-Cheol Koo weilte genauso wie Dong-Won Ji noch beim Asien-Cup. Zwischen den Pfosten feierte Neuzugang Gregor Kobel sein Debüt für den FCA, in der Innenverteidigung begann Kevin Danso, im zentralen Mittelfeld Jan Moravek. Jonathan Schmid durfte anders als zuletzt auf dem offensiven Flügel ran.

    Der FCA übernahm von Beginn an das Kommando im eigenen Haus und drückte die Fortuna in deren Hälfte. Die Fuggerstädter suchten immer wieder über die Flügel den Weg nach vorne, den ersten Abschlüssen fehlte es jedoch noch an Präzision. Nach einer knappen Viertelstunde hatten die FCA-Fans den Torschrei bereits auf den Lippen, Daniel Baier scheiterte nach einer Ablage von Alfred Finnbogason aber am Pfosten (13.). Wenig später kam Moravek nach einer Ecke zum Kopfball, bekam allerdings zu wenig Druck hinter den Ball (18.).

    Mit zunehmender Spieldauer wagten sich auch die Gäste aus Düsseldorf nach vorne und gestalteten die Partie nun ausgeglichen. Augsburg zog sich gegen den Ball in die eigene Hälfte zurück und ließ bis auf einen Schlenzer von Marvin Ducksch nichts zu (27.). Weil der FCA selbst nur noch sporadisch den Vorwärtsgang einlegte, spielte sich die Begegnung über weite Strecken im Mittelfeld ab. Erst gegen Ende der ersten Hälfte setzte die Fuggerstädter mal wieder einen offensiven Akzent, ein Distanzversuch von Schmid strich jedoch am Tor vorbei (39.). Kurz vor der Pause ging die Fortuna wie aus dem Nichts in Führung: Nach einer Flanke von Dodi Lukebakio stand Ducksch am zweiten Pfosten blank und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gäste ein (45.).

    Schmid trifft zum Ausgleich – Raman schockt den FCA kurz vor Schluss
    Der FCA war nun gefordert und investierte nach dem Seitenwechsel wieder mehr fürs Spiel nach vorne. Weil sich jedoch immer wieder Ungenauigkeiten ins Augsburger Spiel schlichen, kamen die Fuggerstädter zunächst nicht gefährlich in Tornähe. So dauerte es bis zur 60. Minute, ehe der FCA wieder zum Abschluss kam. Nach einer Ecke stieg Michael Gregoritsch im Zentrum am höchsten, Kevin Stöger klärte den Kopfball des Österreichers auf der Linie. Kurz darauf zappelte der Ball schließlich im Tor der Gäste: Schmid zirkelte einen Freistoß aus rund 25 Metern halbrechter Position aufs kurze Eck, Schlussmann Michael Rensing erwischte die Kugel erst hinter der Linie – 1:1 (64.).

    Düsseldorf, das sich zuvor auf die Defensive beschränkt hatte, tat daraufhin wieder etwas mehr fürs Spiel. Ein Versuch von Niko Gießelmann segelte über den Querbalken (73.), wenig später verzog Benito Raman bei einem Konter der Gäste nur knapp (77.). Der FCA zog sich nach dem Ausgleich derweil zurück und sorgte kaum noch für Entlastung. Eine Ausnahme war ein Konter in der 81. Minute, als sich Finnbogason jedoch im Strafraum festrannte. Als es bereits nach einer Punkteteilung aussah, schlugen die Gäste erneut eiskalt zu: Bei einem Düsseldorfer Konter tauchte Raman frei vor Kobel auf und vollendete zum 2:1 für die Fortuna (89.).

    So musste Augsburg am Ende eine bittere Niederlage zum Auftakt in die Rückrunde hinnehmen. Im ersten Auswärtsspiel des Jahres ist der FCA am Samstag, 26. Januar, (15.30 Uhr) bei Borussia Mönchengladbach zu Gast.

  • FCA – VFL Wolfsburg

    Der FC Augsburg hat im letzten Spiel des Jahres eine bittere 2:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg einstecken müssen. Nach einem 0:2-Rückstand zur Pause bewies der FCA in Durchgang zwei Moral und kam stark zurück – um kurz vor dem Ende noch den entscheidenden dritten Gegentreffer zu kassieren.

    Zum Abschluss der englischen Woche nahm FCA-Trainer Manuel Baum im Vergleich zum 2:2 bei Hertha BSC drei Änderungen vor: Martin Hinteregger (Gehirnerschütterung) und Philipp Max (Sprunggelenksverletzung) fehlten verletzt, für sie spielten der wieder genesene Jeffrey Gouweleeuw und Konstantinos Stafylidis. Außerdem begann Marco Richter für Dong-Won Ji (Bank).

    Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beiden Mannschaften jedoch zunächst der Zug zum Tor fehlte. Für die ersten Abschlüsse der Begegnung sorgten Richter (7.) und Alfred Finnbogason (13.), beide Versuche waren jedoch kein Problem für VfL-Torwart Koen Casteels. Wolfsburg, das vier der letzten fünf Spiele gewonnen hatte, trat offensiv lange gar nicht in Erscheinung – bis die Niedersachsen nach und nach den Druck erhöhten und zu guten Chancen kamen. Nach einer Hereingabe köpfte Wout Weghorst frei vor dem Tor am Gehäuse vorbei (25.). Wenig später stand der Angreifer der Gäste erneut im Mittelpunkt, scheiterte aus zentraler Position aber am Pfosten (28.).

    Auf der Gegenseite setzte auch Augsburg wieder offensive Akzente. Ein Distanzversuch von Michael Gregoritsch zischte über den Querbalken (29.), Rani Khedira traf nur das Außennetz (30.). Kurz darauf zappelte der Ball im FCA-Tor: John Anthony Brooks verlängerte eine Ecke an den zweiten Pfosten, wo Joshua Guilavogui die Kugel aus kurzer Distanz zum 1:0 für Wolfsburg über die Linie drückte (33.). Mit der Führung im Rücken spielte der VfL weiter nach vorne. Zunächst rettete Andreas Luthe gegen Daniel Ginczek, kurz darauf war der FCA-Torwart allerdings geschlagen: Augsburg bekam im Sechzehner den Ball nicht weg, aus dem Rückraum zog William ab und traf zum 2:0 für die Gäste (41.).

    FCA kommt stark zurück – Gerhardt trifft kurz vor Schluss
    Baum reagierte und brachte zur Pause Sergio Córdova (für Gregoritsch) und André Hahn (für Richter) – zwei Wechsel, die sofort neuen Schwung ins Spiel des FCA brachten. Keine vier Minuten nach dem Seitenwechsel landete der Ball über Jonathan Schmid und Finnbogason im Strafraum bei Khedira, der aus wenigen Metern auf 1:2 verkürzte (49.). Die Fuggerstädter zeigten nun eine ganz andere Körpersprache als noch in Durchgang eins, liefen aggressiv an und glichen nach einer knappen Stunde schließlich aus: Nach einer Flanke von Schmid stieg Córdova im Strafraum hoch und köpfte zum 2:2 ein (58.).

    Nach diesem furiosen Comeback gönnte sich der FCA eine kleine Verschnaufpause und zog sich etwas zurück. Wolfsburg fand dadurch wieder besser ins Spiel, ohne aber gefährlich in Tornähe zu kommen. Das lag auch daran, dass Augsburg nach der Pause defensiv besser gestaffelt stand. So kamen beide Mannschaften nur zu Halbchancen. Córdova zielte zu hoch (73.) Admir Mehmedi verzog aus spitzem Winkel (80.). In den Schlussminuten drängte der FCA noch einmal auf den Siegtreffer, Córdorva verpasste eine Hereingabe von Hahn nur knapp (87.). Nach einem eigenen Freistoß wurde Augsburg jedoch eiskalt ausgekontert: Renato Steffen fand Yannick Gerhardt, der frei vor Luthe zum 3:2 für Wolfsburg vollendete (89.).

    So stand für die Fuggerstädter trotz großer Moral eine bittere 2:3-Niederlage zum Abschluss des Jahres. Damit überwintert Augsburg mit 15 Punkten auf Platz 15. Im neuen Jahr geht es für den FCA am Samstag, 19. Januar, (15.30 Uhr) zum Rückrundenauftakt gegen Fortuna Düsseldorf.

  • FCA – Schalke 04

    Nach zuvor vier Niederlagen in Folge hat der FC Augsburg gegen den FC Schalke 04 wieder gepunktet. In einer umkämpften Begegnung gegen die Gäste aus Gelsenkirchen hieß es am Ende 1:1.

    FCA-Trainer Manuel Baum veränderte seine Startelf gegenüber der 0:1-Niederlage bei Bayer 04 Leverkusen auf drei Positionen: Jonathan Schmid, Ja-Cheol Koo und Marco Richter begannen für Raphael Framberger, André Hahn und Caiuby, die alle auf der Bank Platz nahmen.

    Augsburg legte vom Anpfiff weg den Vorwärtsgang ein. Nachdem Amine Harit (6.) und Michael Gregoritsch (8.) für erste Torannäherungen auf beiden Seiten gesorgt hatte, wurde es nach elf Minuten richtig gefährlich. Nach feiner Hackenablage von Alfred Finnbogason zwang Rani Khedira S04-Torwart Ralf Fährmann zu einer Parade (11.). Kurz darauf belohnte sich der FCA für seinen guten Beginn: Fährmann klärte eine Flanke von Philipp Max zu kurz, Gregoritsch bedankte sich und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:0 ins leere Tor ein (13.) – der 300. Treffer für die Fuggerstädter in der Bundesliga.

    Die Führung gab dem FCA weiter Auftrieb. Richter prüfte Fährmann (18.), wenig später bekam Koo den Ball frei vor dem Tor nicht am Schlussmann der Gäste vorbei (25.). Gegen den Ball zog sich Augsburg in die eigene Hälfte zurück und verdichtete die Räume um den Sechzehner geschickt. So verschoben sich die Spielanteile zwar nach und nach in Richtung von Schalke, ohne dass Königsblau aber zu nennenswerten Abschlüssen kam. Weil der Rest des ersten Durchgangs auf beiden Seiten ohne weitere Höhepunkte verlief, ging es mit der knappen Führung für die Fuggerstädter in die Pause.

    Caligiuri gleicht aus – Chancen auf beiden Seiten
    Der FCA kam mit neuem Schwung aus der Kabine, spielte einige aussichtsreiche Angriffe aber unsauber zu Ende. Stattdessen glich Schalke mit dem ersten gefährlichen Schuss auf das Tor von Andreas Luthe aus: Augsburg bekam den Ball nicht richtig weg, aus dem Rückraum zog Daniel Caligiuri trocken ab und traf ins lange Eck zum 1:1 (53.). Augsburg schüttelte sich kurz und legte direkt wieder den Vorwärtsgang ein. Zunächst rauschte ein abgefälschter Schuss von Gregoritsch am langen Pfosten vorbei (59.), kurz darauf scheiterte Schmid mit einem direkten Freistoß an Fährmann (61.).

    Weil auch Schalke mit zunehmender Spieldauer mehr die Initiative ergriff, entwickelte sich gegen Mitte der zweiten Hälfte eine ausgeglichene Phase, in der beide Mannschaften den Weg nach vorne suchten. Bei einem Kopfball von Gregoritsch war erneut Fährmann genauso zur Stelle (69.) wie bei einem langen Ball auf Hahn (80.). Auf der Gegenseite sauste ein Versuch von Amine Harit am Tor vorbei (79.), ehe Luthe gegen Ahmed Kutucu parierte (81.). Insgesamt leisteten sich beide Mannschaften im Spiel nach vorne jedoch zu viele Fehler. In der Nachspielzeit strich ein direkter Freistoß von Nabil Bentaleb über den Querbalken, am Ende blieb es beim 1:1.

    Vor Weihnachten steht in der Bundesliga eine englische Woche an. Für den FCA geht es am Dienstag, 18. Dezember, (20.30 Uhr) zunächst zu Hertha BSC, ehe am Sonntag, 23. Dezember, (15.30 Uhr) im letzten Spiel des Jahres der VfL Wolfsburg in der WWK ARENA zu Gast ist.

  • FCA – Eintracht Frankfurt

    Der FC Augsburg hat gegen Eintracht Frankfurt die zweite Heimniederlage der Saison einstecken müssen. In beiden Hälften kassierte der FCA zwei frühe Gegentore, zeigte aber vor allem in Durchgang eins eine gute Leistung. Weil die Eintracht ihre Chancen jedoch besser nutzte, stand am Ende eine 1:3-Niederlage für die Fuggerstädter.

    Im Vergleich zur 1:2-Niederlage bei der TSG 1899 Hoffenheim vor der Länderspielpause nahm FCA-Trainer Manuel Baum drei Änderungen vor: Fredrik Jensen und Julian Schieber feierten ihr Startelfdebüt für Augsburg, auch Michael Gregoritsch durfte wieder beginnen. Ja-Cheol Koo und Marco Richter nahmen auf der Bank Platz, Torjäger Alfred Finnbogason fehlte mit Adduktorenproblemen.

    Das 250. Bundesligaspiel des FC Augsburg hätte nicht schlechter beginnen können: Keine Minute war gespielt, als Jonathan de Guzman nach einem langen Ball in den FCA-Strafraum frei vor Andreas Luthe auftauchte und ins lange Eck zum frühen 1:0 für Frankfurt vollendete. Die Fuggerstädter waren um eine schnelle Antwort bemüht und sorgten durch Gregoritsch für die erste Torannäherung. Ein Kopfball des Österreichers landete allerdings auf dem Tordach (6.).

    Luthe rettet gegen Jovic – Gute Chancen zum Ausgleich
    Bei gegnerischem Ballbesitz zog sich der FCA in die eigene Hälfte zurück und lauerte auf Fehler der Gäste, Daniel Baier zielte bei einem Konter genau auf SGE-Torwart Kevin Trapp (15.). Frankfurt hatte zwar optische Vorteile, fand gegen gut gestaffelte Augsburger aber selten ein Durchkommen – mit einer Ausnahme: Nach einer Vorarbeit von Luka Jovic setzte Ante Rebic den Ball am leeren FCA-Tor vorbei (17.). Mit zunehmender Spieldauer wurde Augsburg im Spiel nach vorne mutiger, wodurch sich in beide Richtungen mehr Räume ergaben. Zunächst wurde ein Tor von Gregoritsch aufgrund einer Abseitsstellung zurückgenommen (23.), auf der Gegenseite rettete Luthe stark im Eins-gegen-eins gegen Jovic (30.).

    Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte der FCA noch einmal den Druck, der Ball wollte jedoch einfach nicht ins Tor. Jensen setzte die Kugel nach einer Hereingabe von Gregoritsch am Tor vorbei (33.), ein Versuch von Baier strich knapp über den Querbalken (39.). Kurz vor der Pause fehlte einem Abschluss von Gregoritsch die nötige Wucht (43.).

    Zweiter Frankfurter Blitzstart – Cordova gelingt Ehrentreffer
    Auch Durchgang zwei begann mit einer kalten Dusche für den FCA: Jovic steckte bei einem Konter auf Sebastien Haller durch, der frei vor Luthe auf 2:0 für die Eintracht erhöhte (47.). Augsburg war nun gefordert, tat sich nach diesem nächsten Rückschlag allerdings erst einmal schwer. Die Fuggerstädter hatten zwar mehr vom Spiel, kamen aber nicht in Tornähe. Frankfurt strahlte vor allem bei Kontern Gefahr aus, Filip Kostic setzte den Ball jedoch am Tor vorbei (54.). So brauchte der FCA bis zu 66. Minute für seinen ersten Abschluss nach der Pause: Martin Hinteregger köpfte die Kugel nach einer Ecke knapp über den Querbalken.

    Auf der Gegenseite schlug Frankfurt ein drittes Mal eiskalt zu: Danny da Costa legte nach einem langen Ball auf Rebic quer, der ins leere Tor zum 3:0 für die Gäste einschob (68.). Der FCA ließ sich zwar trotz des deutlichen Rückstandes nicht hängen, hatte bei seinen Abschlüssen aber weiterhin nicht das Glück auf seiner Seite. Caiuby zielte frei vor dem Tor über den Kasten (73.), Philipp Max scheiterte mit einem Distanzschuss an Trapp (78.). Kurz vor dem Ende belohnte sich Augsburg schließlich doch noch mit dem Anschlusstreffer: Der eingewechselte Sergio Córdova verkürzte nach einer Ecke auf 1:3 (90.) – wobei es trotz weiterer Chancen in der Nachspielzeit bis zum Schluss blieb.

    So stand am Ende die zweite Augsburger Heimniederlage der Saison. Nächsten Samstag, 1. Dezember, (15.30 Uhr) ist der FCA beim VfB Stuttgart zu Gast.

  • FCA – 1. FC Nürnberg

    Der FC Augsburg ist zum Abschluss der englischen Woche vor ausverkauftem Haus gegen den 1. FC Nürnberg nicht über ein 2:2 hinausgekommen. Zweimal gingen die Schwaben in Führung und sahen gegen Ende bereits wie der Sieger aus – bis die Franken kurz vor Schluss doch noch zuschlugen.

    Im Vergleich zum 3:2-Sieg (n.V.) im DFB-Pokal gegen den 1. FSV Mainz 05 nahm FCA-Trainer Manuel Baum drei Änderungen vor: Daniel Baier, Marco Richter und Alfred Finnbogason kamen für Jan Moravek (Faszienriss im Oberschenkel), André Hahn (Bank) und den angeschlagenen Michael Gregoritsch neu in die Mannschaft.

    Augsburg hatte von Beginn an deutlich mehr Ballbesitz und suchte geduldig nach einer Lücke gegen tiefstehende Nürnberger, die erst ab der Mittellinie störten. Mit dem ersten guten Angriff ging der FCA direkt in Führung: Jeffrey Gouweleeuw setzte Jonathan Schmid in Szene, der im Strafraum ins Zentrum querlegte, wo Finnbogason freistehend zum 1:0 für die Schwaben einschob (11.) – der sechste Saisontreffer des Isländers im fünften Spiel.

    FCA kontrolliert die Partie – wenig Chancen
    An seiner defensiven Ausrichtung änderte der FCN zunächst wenig, allerdings kamen die Franken zu vereinzelten Abschlüssen: Die Versuche von Adam Zrelak (19.) und Sebastian Kerk (22.) waren aber kein Problem für Torwart Andreas Luthe. Augsburg blieb derweil die aktivere Mannschaft, presste hoch und hielt den Club mit hohem Laufpensum im Mittelfeld gut vom eigenen Strafraum weg. Nach einer knappen halben Stunde kam Gouweleuw nach einer Ecke im Sechzehner der Gäste an den Ball, zielte aber genau auf FCN-Schlussmann Christian Mathenia (26.).

    Weil Nürnberg sich weiter fast nur aufs Verteidigen beschränkte und beim FCA immer wieder der finale Pass nicht ankam, hatten gefährliche Abschlüsse absoluten Seltenheitswert. Eine Ausnahme war ein Kopfball von Finnbogason, der die Kugel nach einer Ecke über das Tor setzte (35.). Kurz vor der verpasste Ja-Cheol Koo eine Hereigabe von Richter knapp (41.).

    Fuchs trifft zum Ausgleich – Schmid in den Winkel
    Nürnberg trat nach dem Seitenwechsel offensiver auf, sodass sich eine Partie entwickelte, in der es hin und her ging. Zunächst parierte Luthe nach einem Eckball stark gegen Hanno Behrens (49.), ehe Finnbogason mit einem Kopfball am Querbalken scheiterte. Im direkten Gegenzug glichen die Gäste aus: Alexander Fuchs wurde im Strafraum freigespielt und traf aus spitzem Winkel zum 1:1 (54.). Weil beide Mannschaften immer wieder den Vorwärtsgang einlegten, bot sich den Zuschauern nun eine sehr unterhaltsame Begegnung.

    Nach Abschlüssen von Richter und Virgil Misidjan (56.) war es schließlich ein ruhender Ball, der die erneute Führung für den FCA brachte: Einen Freistoß gut 25 Meter vor dem Gästetor zirkelte Schmid genau in den Winkel zum 2:1 für Augsburg (59.). Im Anschluss nahm sich die Partie eine kurze Verschnaufpause – allerdings nur bis zur 68. Minute: Zunächst strich ein Versuch von Richter hauchdünn am langen Pfosten vorbei (68.), auf der Gegenseite segelte ein Freistoß von Robert Bauer knapp am Tor vorbei (70.).

    Mühl schockt Augsburg spät
    Insgesamt hielten die Schwaben den Club lange gut vom eigenen Tor weg, indem sie immer wieder selbst den Weg nach vorne suchten. In der Schlussphase warf Nürnberg noch einmal alles nach vorne – und glich schließlich doch noch aus. Zunächst setzte Zrelak die Kugel frei vor Luthe am Gehäuse vorbei (83.), kurz darauf zappelte der Ball im Netz: Nach einer Ecke köpfte Lukas Mühl zum 2:2 ein (88.). In der Nachspielzeit verpasste Caiuby nach einer Ecke um Haaresbreite ein drittes Tor, sodass es am Ende beim Unentschieden blieb.

    So verpassten die Fuggerstädter trotz zweimaliger Führung den dritten Sieg in Folge in der englischen Woche und müssen sich mit einem Punkt zufrieden geben. Nächsten Samstag, 10. November, (15.30 Uhr) geht es für den FCA zur TSG 1899 Hoffenheim.

  • FCA – RB Leipzig

    Der FC Augsburg hat sich zum Retrospieltag gegen Europa-League-Teilnehmer RB Leipzig ein 0:0 erkämpft. In einer Partie mit insgesamt wenigen Höhepunkten lieferten sich beide Mannschaften zu viele Ungenauigkeiten, sodass letztlich ein torloses Remis stand.

    Im Vergleich zur spektakulären 3:4-Niederlage vor der Länderspielpause bei Borussia Dortmund nahm FCA-Trainer Manuel Baum eine Änderung vor: Jonathan Schmid begann für Raphael Framberger, der zunächst auf der Bank Platz nahm.

    Nach hektischem Beginn war der FCA die Mannschaft, die zuerst etwas Struktur in ihr Spiel bekam. Den ersten Aufreger der Partie gab es nach zehn Minuten: Schiedsrichter Tobias Welz zeigte nach einem Zweikampf zwischen Jeffrey Gouweleeuw und Timo Werner im FCA-Sechzehner auf den Punkt. Nach Ansicht der TV-Bilder und einer mehrminütigen Unterbrechung nahm der Unparteiische seine Entscheidung jedoch letztlich wegen Abseits zurück. Im Anschluss brauchten die Mannschaften ein wenig, um sich zu sortieren. Beide Seiten leisteten sich immer wieder Ungenauigkeiten und bekamen zu selten Tempo in ihr Spiel. Ein Distanzversuch von Kevin Kampl (22.) blieb lange Zeit der einzig nennenswerte Abschluss.

    Leipzig erarbeitete sich mit zunehmender Spieldauer zwar ein leichtes optisches Übergewicht, fand gegen die gut gestaffelte FCA-Defensive aber kein Durchkommen. Gefährlich wurde es erst wieder gegen Ende der ersten Hälfte. Erst zischte ein Schuss von Marcel Halstenberg knapp am langen Pfosten vorbei (41.), kurz darauf rettete Andreas Luthe stark gegen Jean-Kevin Augustin (43.). Auf der Gegenseite verzog Michael Gregoritsch bei einem Konter (45.+2), ehe der Österreicher einen Freistoß aus aussichtsreicher Position über das Tor hob (45.+4).

    Viel Stückwerk, wenig Chancen
    Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung ebenso umkämpft wie fahrig. Die Gäste hatten etwas mehr Ballbesitz und durch Augustin den ersten Abschluss des zweiten Durchgangs zu verzeichnen (52.). Ansonsten waren Höhepunkte allerdings weiter rar gesät. Bei einer der wenigen Chancen war auf Torwart Luthe Verlass: Einen Freistoß von Halstenberg kratzte der Schlussmann noch aus dem Winkel (61.), auch bei einem Kopfball von Willi Orban war Luthe zur Stelle (77.).

    Der FCA stand defensiv zwar weitgehend sicher, im Spiel nach vorne leisteten sich die Fuggerstädter jedoch zu viele Ballverluste. Erst gegen Ende der Partie wagte sich Augsburg noch einmal nach vorne – und wurde prompt gefährlich. Erst bekam Gregoritsch einen Kopfball aus spitzem Winkel nicht mehr aufs Tor (81.), kurz darauf traf der Österreicher zum vermeintlichen 1:0, hatte zuvor aber im Abseits gestanden (85.). In der Nachspielzeit hatte der FCA zunächst das Glück auf seiner Seite, als Orban den Ball nach einem Freistoß frei vor Luthe knapp am Kasten vorbeisetzte (90.+1). Auf der Gegenseite verpasste André Hahn bei der letzten Aktion des Spiels eine Hereingabe nur haarscharf (90.+4).

    So blieb es beim Retrospieltag bei einerm torlosen Remis. Für den FCA geht es am kommenden Samstag, 27. Oktober, (15.30 Uhr) gegen Hannover 96 weiter.

  • FCA – SC Freiburg

    Im dritten Heimspiel hat der FC Augsburg die ersten drei Punkte vor eigenem Publikum eingefahren. Gegen den SC Freiburg gewannen die Fuggerstädter nach einer starken Vorstellung 4:1. Matchwinner war Torjäger Alfred Finnbogason, der bei seiner Rückkehr einen Dreierpack schnürte.

    FCA-Trainer Manuel Baum nahm nach dem 1:1 im Derby unter der Woche gegen den FC Bayern München drei Änderungen in seiner Startelf vor: Jonathan Schmid und Marco Richter kamen genauso neu in die Mannschaft wie Alfred Finnbogason, der nach auskurierter Verletzung (Entzündung der Patellasehne) sein Saisondebüt feierte. Raphael Framberger und André Hahn nahmen dafür auf der Bank Platz, Jan Moravek fehlte im Kader.

    Caiuby trifft zur Führung – Finnbogason erhöht per Hacke
    Augsburg übernahm vom Anpfiff weg das Kommando im eigenen Haus, störte Freiburg früh und suchte mit Ball den direkten Weg nach vorne. Die erste gute Chance der Partie hatte Caiuby, SC-Torwart Alexander Schwolow lenkte einen Schuss des Brasilianers jedoch über den Querbalken (15.). Nur drei Minuten später hatte Richter die Führung auf dem Fuß, scheiterte frei vor dem Tor jedoch am Schlussmann der Gäste. Kurz darauf war Schwolow allerdings geschlagen: Nach einer Hereingabe von Richter stieg Caiuby im Sechzehner hoch und köpfte zur 1:0-Führung für den FCA ein (19.).

    Im Anschluss zogen sich die Fuggerstädter etwas zurück, Freiburg agierte im Spiel nach vorne jedoch weiter zaghaft. FCA-Torwart Andreas Luthe erlebte so eine entspannte erste Hälfte – und sah, wie seine Vorderleute vorne ein zweites Mal zuschlugen: Jeffrey Gouweleeuw schaltete sich offensiv mit ein und legte im Sechzehner ins Zentrum, wo Finnbogason den Ball mit der Hacke ins lange Eck verlängerte – ein Traumtor des Rückkehrers (34.)! Die Führung verwaltete der FCA bis zur Pause geschickt, beim einzigen Abschluss der Gäste durch Christian Günter war Luthe auf dem Posten (40.).

    Kurioses Eigentor – Finnbogason verwandelt vom Punkt
    Augsburg machte direkt nach Wiederanpfiff wieder Betrieb: Erst scheiterte Michael Gregoritsch mit einem Lupfer an Schwolow (46.), bei der folgenden Ecke köpfte der Österreicher über den Querbalken (47.). Im Gegenzug gelang Freiburg wie aus dem Nichts der überraschende Anschlusstreffer: Der FCA bekam im Sechzehner den Ball nicht weg, am Ende schoss Martin Hinteregger Schmid unglücklich an und die Kugel trudelte über die Linie – nur noch 2:1 (49.). Das Tor gab dem SC Auftrieb, sodass die Zuschauer nun eine ausgeglichene Begegnung sahen.

    Weil beide Mannschaften den Weg nach vorne suchten, ging es nun hin und her. Ein Versuch von Gregoritsch segelte nur knapp über den Kasten der Gäste (62.), auf der Gegenseite blockte Rani Khedira einen Schuss von Günter in höchster Not (64.). Kurz darauf zeigte Schiedsrichter Robert Kampka auf den Punkt, Dominique Heintz hatte Finnbogason im Sechzehner zu Fall gebracht. Der Isländer trat selbst an und verwandelte sicher zum 3:1 (68.).

    Finnbogason zum Dritten
    Kurz darauf hatte Schmid die Entscheidung auf dem Fuß, der Franzose verzog aber knapp (73.). Im Gegenzug bewahrte Luthe seine Mannschaft mit einer starken Tat gegen Tim Kleindienst vor einem zweiten Gegentreffer (76.). So war es schließlich erneut Finnbogason, der mit seinem dritten Treffer den Deckel drauf machte: Nach einer Vorlage des eingewechselten Hahn vollendete der Torjäger zum 4:1 (83.) – ein traumhaftes Comeback des Isländers.

    Damit fuhr Augsburg am Ende im dritten Heimspiel den ersten Dreier vor eigenem Publikum ein. Am nächsten Samstag, 6. Oktober, (15.30 Uhr) geht es für den FCA nun zu Tabellenführer Borussia Dortmund.

  • FCA – Werder Bremen

    Im zweiten Heimspiel der Saison musste der FC Augsburg gegen den SV Werder Bremen die zweite bittere Niederlage innerhalb einer Woche hinnehmen. Gegen Grün-Weiß verlor der FCA am Ende noch 2:3 – nachdem die Schwaben nach einem 0:2-Rückstand zwischenzeitlich zurückgekommen waren.

    Im Vergleich zur bitteren 1:2-Niederlage beim 1. FSV Mainz 05 nahm FCA-Trainer Manuel Baum eine Änderung vor: Raphael Framberger begann rechts hinten für Jonathan Schmid, der auf der Bank Platz nahm.

    Der FCA stand von Beginn an hoch, lief die Gäste früh an und verhinderte so einen kontrollierten Spielaufbau der Werderaner. Im Spiel nach vorne ließen die Schwaben jedoch etwas die Zielstrebigkeit vermissen, sodass klare Abschlüsse zunächst ausblieben. Aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Fuggerstädter gefährlich. Erst verzog Michael Gregoritsch bei einem Konter nur knapp (19.), kurz darauf scheiterte der Österreicher mit einem direkten Freistoß an SVW-Torwart Jiri Pavlenka (22.). Auch Ja-Cheol Koo scheiterte wenig später am Schlussmann der Gäste (27.).

    Bremer Doppelschlag – Koo verkürzt
    Bremen wurde erst nach einer guten halben Stunde aktiver, ein Versuch von Claudio Pizarro war für FCA-Torwart Fabian Giefer jedoch kein Problem (28.). Kurz darauf war der Schlussmann allerdings geschlagen: Nach einer Flanke in den Augsburger Strafraum stand Max Kruse am zweiten Pfosten blank und köpfte aus kurzer Distanz zum 1:0 für Bremen ein (34.). Doch damit nicht genug. Zwei Minuten später war Giefer bei einem platzierten Distanzschuss von Maximilian Eggestein erneut ohne Chance – das 2:0 für die Gäste.

    Nach diesem Doppelschlag musste sich der FCA erst einmal kurz schütteln. Kurz vor der Pause suchte Augsburg jedoch noch einmal den Weg nach vorne – und wurde belohnt: Koo kontrollierte einen hohen Ball im Sechzehner und traf ins lange Eck zum 1:2 aus Sicht der Schwaben (45.+3).

    Blitzstart nach der Pause: Max‘ Volley zum 2:2
    Nach dem Seitenwechsel machte der FCA genau da weiter, wo er vor der Pause aufgehört hatte. Keine zwei Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, als André Hahn gefühlvoll an den zweiten Pfosten flankte, wo Philipp Max freistand und aus kurzer Distanz volley zum 2:2 traf (47.). Mit dem Ausgleich machte Augsburg nun mächtig Dampf. Jubilar Daniel Baier (250. Bundesliga-Spiel für den FCA) zielte etwas zu hoch (48.), ein Versuch von Koo wurde gerade noch geblockt (53.).

    Der FCA drängte unvermindert weiter auf den dritten Treffer und hatte nach etwas mehr als einer Stunde eine Doppelchance aufs 3:2: Erst scheiterte Gregoritsch allein vor Pavlenka am Gäste-Torwart, nur Sekunden später schoss Koo freistehend über das Tor (62.).

    Klaassen zum 3:2 – Pfosten verhindert Ausgleich
    Im Anschluss fand Bremen wieder zu seiner Ordnung und gestaltete die Partie nun wieder ausgeglichen. Angedeutet hatte sich eine erneute Führung der Gäste jedoch nicht: Eine flache Hereingabe rutschte Giefer durch die Arme, sodass Davy Klaassen aus kurzer Distanz nur noch einschieben musste (75.). In der Schlussphase warf der FCA noch einmal alles nach vorne – und wäre um ein Haar zum erneuten Ausgleich gekommen: Gregoritsch scheiterte nach einer Ecke allerdings am Pfosten (88.). So stand am Ende die zweite Saisonniederlage für Augsburg.

    In der Bundesliga steht nun eine Englische Woche an. Bereits am Dienstag, 25. September, (20.30 Uhr) tritt der FCA beim FC Bayern München an.

  • FCA – Borussia Mönchengladbach

    Der FC Augsburg hat sich zum Heimauftakt 1:1 von Borussia Mönchengladbach getrennt. Der FCA ging durch Michael Gregoritsch früh in Führung und war über weite Strecken der Partie die aktivere Mannschaft. Nach einer Unaufmerksamkeit in Durchgang zwei mussten sich die Fuggerstädter aber mit einem Punkt zufriedengeben.

    FCA-Trainer Manuel Baum veränderte seine Mannschaft nach dem 2:1-Auftaktsieg bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf auf einer Position: Ja-Cheol Koo kam für Caiuby in die Mannschaft. Der Brasilianer nahm zunächst auf der Bank Platz.

    Von Beginn an entwickelte sich eine muntere Partie. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Jonathan Schmid in höchster Not gegen Thorgan Hazard klärte (2.). Auf der Gegenseite sauste ein Schuss von Marco Richter knapp über den Querbalken (6.). Wenig später zappelte der Ball schließlich im Tor der Gäste: Einen langen Ball von Philipp Max nahm Gregoritsch im Sechzehner mit der Brust an und traf aus der Drehung zum 1:0 für den FCA (12.).

    Gouweleeuw klärt auf der Linie
    Gladbach wäre kurz darauf mit seiner ersten guten Chance fast zum Ausgleich gekommen, Jeffrey Gouweleeuw klärte nach einem Schuss von Fabian Johnson für den bereits geschlagenen Fabian Giefer jedoch auf der Linie. Im direkten Gegenzug sorgte erneut Richter für Gefahr, der Offensivmann scheiterte aus spitzem Winkel aber an Yann Sommer (17.). Im Anschluss verlor die Partie etwas an Tempo. Der FCA zog sich leicht zurück, hielt die Borussia aber mit viel Biss in den Zweikämpfen gut vom eigenen Tor weg.

    So spielte sich die Begegnung lange Zeit hauptsächlich zwischen den Strafräumen ab. Erst kurz vor der Pause sorgte der FCA wieder für Gefahr: Erst nickte Gregoritsch die Kugel nach einer Ecke knapp über den Querbalken (45.), in der Nachspielzeit prüfte Richter noch einmal Sommer. So ging es mit der 1:0-Führung in die Kabinen.

    FCA hat alles im Griff – bis Plea aus dem Nichts trifft
    Gladbach kam zunächst mit deutlich mehr Tempo aus der Pause, die erste gute Chance nach dem Seitenwechsel bot sich jedoch dem FCA: Gregoritsch scheiterte aus kurzer Distanz an Sommer (48.). Der Anfangsschwung der Gladbacher verflachte anschließend wieder, stattdessen setzte der FCA immer wieder Nadelstiche. Gregoritsch bekam einen Kopfball nach einer Ecke nicht aufs Tor (59.), Max‘ satter Distanzversuch war unplatziert (60.).

    Defensiv stand Augsburg weiter kompakt und ließ quasi nichts zu – bis zur 68. Minute. Nach einer Ecke für die Gäste stand Alassane Plea am zweiten Pfosten frei und köpfte zum überraschenden 1:1-Ausgleich ein. Der Treffer gab den Fohlen kurzzeitig etwas Auftrieb, Hazard verzog nur knapp (72.). Im Anschluss fand der FCA jedoch schnell wieder in seine Ordnung zurück. In den Schlussminuten vermieden es beide Mannschaften, noch einmal ins Risiko zu gehen. In der Nachspielzeit bot sich Martin Hinteregger die letzte Chance der Partie, der Österreicher nickte den Ball nach einer Ecke aber knapp drüber. So blieb es letztlich beim 1:1-Unentschieden.

    Damit hat der FCA nach zwei Spielen starke vier Punkte auf dem Konto. Nach der Länderspielpause ist Augsburg am Samstag, 15. September, (15.30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 zu Gast.